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Kurz und gut: Aus­trias Bundes-Basti ist unschuldig!

Der brave Bürger mag sich fol­gende Szene vor­stellen: Basti sitzt abends allein zu Haus und hat eine Idee. Es geht um Umfragen, Schie­be­reien und Vor­teile über Vor­teile. Gleich am anderen Morgen tritt er in Aktion und gibt die ent­spre­chenden Anwei­sungen. Mei­nungs­um­fragen mani­pu­lieren, Gelder ein­setzen und den poli­ti­schen Gegner bloß­stellen. Ganz nach dem Geschmack seiner Freunde in der Welt.

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Doch so kann die ganze Sache, wenn sie denn stimmt, nicht gelaufen sein. Basti wird wohl selbst kaum zum Hörer und Com­puter gegriffen haben, das war wohl eher sein Umfeld, wofür er aller­dings poli­tisch ver­ant­wortlich ist. Die Schranzen werden sich die unlau­teren Mittel aus­ge­dacht und an ihn her­an­ge­tragen haben. Viel­leicht ließ Kurz sie gewähren und laufen, küm­merte sich nicht drum, wurde nicht aktiv. Das aber wird von einem Regie­rungschef erwartet. Natürlich gilt immer noch die Unschulds­ver­mutung, auch bei Kurz. Doch kommt ein schaler Bei­geschmack hinzu, der den Mann im Licht der Unse­riö­sität erscheinen lässt. Wahr­scheinlich müssen nachher wieder andere dran glauben und den Hut nehmen. Das war und ist immer so – auf der ganzen Welt.

Kurz wird kurz­zeitig ver­schwinden, arbeitet jedoch schon an seinem Comeback. Man mag sich das patho­lo­gisch erklären oder einfach nur prag­ma­tisch. Wenn es ihm gelingt, sich per­sönlich aus der Ver­ant­wortung zu ziehen und als Sau­bermann dazu­stehen, hat er gewonnen, zeit­weise zumindest. Und daran werden Kurz und sein Umfeld kräftig arbeiten. Die Königin im Bie­nenvolk muss unter allen Umständen geschützt werden, da nehmen andere Bienen sogar den eigenen Tod in Kauf, was wir aus der Mensch­heits­ge­schichte eben­falls zur Genüge kennen. Kurz will sich als Sau­bermann dar­stellen, der von anderen miss­braucht und vor­ge­führt wurde. Er ist wahr­scheinlich die Unschuld in Person, bieder, freundlich und gerecht – und natürlich dem Volk verpflichtet.

Von Ver­pflichtung, Ehre und Dienen schwafeln Poli­tiker auf der ganzen Welt, auch von Unschuld und Zurück­haltung. Wenn es nur so wäre, wir könnten ruhiger schlafen. Doch können wir ruhig schlafen? Ange­sichts von Poli­tikern, die anscheinend machen, was sie wollen, das Volk mit Ver­boten trak­tieren, die freie Meinung missachten?

Seit der Corona-Dis­kussion sind die freund­lichen Des­poten auf den Geschmack gekommen. Sie leiten das Volk wie eine Schafs­herde. Ihr Mittel ist die Angst – Angst, etwas falsch zu machen. Der Mensch an sich hält sich gern zurück, ist im Grunde kon­flikt­scheu. Genau dieser Umstand wird von den Mäch­tigen genutzt. Das ist in Deutschland so und auf der ganzen Welt. Angst macht die Masse lenkbar, was stören da kleine Ver­feh­lungen? Die fallen doch nicht mehr auf. Schwamm drüber, war alles nicht so schlimm.

Die Elite arbeitet weiter an der Ver­sklavung der Welt­be­völ­kerung, die nur eines soll: ihre kleinen Gelder den Reichen hin­ter­her­werfen, den Aus­tausch der Bevöl­kerung akzep­tieren und die Klappe halten. So wird ein Schuh daraus.