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Die Kanzlerin im TAZ-Interview

4. September 2017

Brainwash – Riots – Death und frische Luft

Pünktlich zum Bundestagswahlkampf gibt die Kanzlerin Interviews, auch der linken Zeitung TAZ. Das aktuelle TAZ-Interview lohnt sich zu lesen. Es ist deswegen so lesenswert, weil es einfach „Informations-befreit“ ist. Ein wundervolles Beispiel für Brainwash: Die Interview-Partner der TAZ suggerieren in einer Frage, dass die Kanzlerin für die „bürgerliche Mitte“ stehe. Wirklich spannend, wie Wirklichkeiten erschaffen werden: Die TAZ und die Kanzlerin definieren, dass sozialistische Ideologie die „Mitte“ sei, und alles staatskritische sei „rechts“, „schlecht“ und „böse“. Zudem erfahren wir in dem Interview, dass Herr Kretschmann täglich für die Kanzlerin betet. Und viel über „frische Luft“, das neue Lieblingswort der Kanzlerin.

„Hofberichterstattung vom Feinsten“ könnte man das Interview nennen. Scheinbar gibt es keine kritischen Themen in diesem Land. Einst war das der Stil der BILD-Zeitung. TAZ lesen „BILD-et“! Und Probleme? Die gibt es nicht in der BRD! Es erinnert an verordnete Ruhe, eventuell Todesruhe. Oder schlicht politisch korrekte „Konsens-Kultur“. Was fehlt, ist selbst ein Hauch von frischer Luft!

Einst bedeutete „links“, staatskritisch zu sein, und „linke Zeitungen“ waren das auch. Das sind zumindest nostalgische Erinnerungen an das Deutschland bis 1990. In der DDR-Diktatur war alles ganz anders. Diese Diktatur war marxistisch mit stalinistischen Wurzeln. Und die Medien lieferten feinste Hofberichterstattung – kritisch waren sie nur zum Klassenfeind. Regimekritiker kamen ins gelbe Elend nach Bautzen oder wurden hinter den antifaschistischen Schutzwall abgeschoben. Die brutalen Grenzsicherungsanlagen spiegelten sich direkt in den Medien wider: Alle Staatskritik war kapitalistisch und damit böse. Wenn wir heute den politischen Diskurs betrachten, hat die DDR offensichtlich Deutschland übernommen.

Waren es nicht einst „Linke“, die gegen den Vietnam-Krieg in Westeuropa und in den USA protestierten? Und heute sind es genauso „Linke“, die brutale Kriege der USA – auch unter Präsident Obama – einfach tot geschwiegen haben und weiterhin totschweigen. War die Friedensbewegung nicht eine Sache der „Linken“? Aber heute gibt es zum Glück „gute“ Kriege. Wie gut, dass da auch Deutschland mitmacht – bei diesen „guten Kriegen“. Und was ist aus der TAZ geworden? Ein Schoßhündchen der Kanzlerin und der politischen Korrektheit! Vergeblich habe ich auf der Seite der TAZ irgendein kritisches Thema gesucht: außer Diffamierung kritischer Stimmen und der AfD. Ich fand nichts über Daniele Ganser und die illegalen Kriege der NATO, nichts über Rainer Mausfeld und sein Warum schweigen die Lämmer? und erst recht natürlich nichts über all die Themen, die mit dem Wort Verschwörungstheorien totgeschlagen werden. Die wirklich Mächtigen dieser Welt kreieren eine immer größere Vermögensumverteilung von arm zu reich und schaffen es, von radikal linken Ideologen ihren Karren bequem ziehen zu lassen. Es wird künstlich ein Feindbild geschaffen in Form der bösen „Rechten“, es werden linke Schlägerbanden finanziert und in Gestalt von Antifa-Gruppen als natürlicher Volkszorn schön geredet: Das „B“ in BRD, das für Brainwash steht; das „R“ in BRD, das für „Riots“ (Unruhen, wie in Hamburg) steht; und das „D“ in BRD, das für all die Toten der brutalen Anschläge islamischer Täter der letzten 2 Jahre steht.

Beeindruckend ist jedoch dabei die Perfektion, mit der diese Steuerung des Bewusstseins der Menschen erfolgt: Scheinbar „glaubt“ die Masse der Menschen diese künstlich erschaffene virtuelle Welt. Ist es schlicht der Glaube an ein reduktionistisches Weltbild?

Stellen wir uns einmal vor, eine Zeitreise 400 Jahre zurück in Zeiten von Galileo Galilei zu machen, und stellen wir uns vor, es hätte zu Zeiten von Galileo Facebook und den deutschen SPD-Justizmister gegeben: Facebook hätte eine 50-Millionen-Strafe gedroht, wenn sie die Posts von Galilei nicht umgehend entfernt hätten. Ist ja schließlich „Fake News“, oder …? Und diejenigen Posts, die sich wegen der Löschung empört hätten, müssten als „Hate-Speech“ natürlich genauso umgehend gelöscht werden. Und die TAZ hätte es verteidigt, dass dieses Thema „Galileo“ im Bundestagswahlkampf totgeschwiegen wird. Es zu erwähnen, würde ja nur der AfD nutzen. Und ein pensionierter Bundesrichter hätte Galileo wegen Volksverhetzung angezeigt.

Wer definiert, was Wahrheit ist? Wer definiert, was Hass ist? Die Machthaber natürlich. Früher wachte die heilige Mutter Kirche darüber und bediente sich der heiligen Inquisition. Die Zeiten ändern sich, das Gute bleibt! An Stelle der heiligen Mutter Kirche tritt die vom Volk gewählte Bundesregierung, an die Stelle der Inquisition treten politisch korrekte Stiftungen und Medien, die natürlich von den Machthabern mit Steuergeldern finanziert werden – genau die Stiftungen, die zeitlich passgenau von Milliardären wie George Soros Jahre vorher gönnerhaft gegründet wurden. Wie jede Ideologie Anhänger findet, gibt es natürlich auch in diesen Stiftungen Menschen, die felsenfest von der Stiftungsideologie überzeugt sind. Überzeugungstäter fanden sich in der heiligen Inquisition, sie liefen Josef Stalin, Pol Pot, Mao Tse Tung, Adolf Hitler und allen anderen ideologischen Diktatoren hinterher. Selbst für die Stasi in der DDR-Diktatur fanden sich Überzeugungstäter, und wie wir heute wissen, erwies sich die Stasi-Schulung sogar als beste Ausbildungsplattform für höchste Politik- oder Stiftungskarrieren in der BRD. Und offensichtlich machen diese Karrieristinnen und Karrieristen ihren Job sehr gut: Rechtzeitig zur Bundestagswahl im Herbst 2017 fährt die Bundeskanzlerin der BRD Höchstwerte an Popularität ein. Die Alternativlosigkeit regiert das Land. Und die TAZ hilft tatkräftig mit, die Ideale von Demokratie und Freiheit zu zerstören – eine Konsenskultur, in der Dissens und Vielfalt in der politischen Meinung als störend eliminiert werden.

Die kritischen Fähigkeiten der Menschen freizusetzen, wäre die Grundlage von Demokratie und Freiheit. Kreativität braucht eine Kultur der Freiheit. Kreativität ist die Fähigkeit, unser Gehirn auf eine andere Weise zu nutzen, als Ideologien nachzubeten.
Das ist die frische Luft, die wir Menschen brauchen!

(Beitragsbild: Niki Vogt)


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