Neue Artikel Politik & Aktuelles

Vince Ebert: „Warum sollte ich am 24. September Feiglingen und Anpassern meine Stimme geben?“

4. September 2017

Wer sich in der letzten Zeit öffentlich regierungskritisch äußert, läuft schnell Gefahr, einen mainstream-medialen Shitstorm zu erleiden. Dies gilt vor allem dann, wenn der sich Äußernde eine Art Prominentenstatus genießt. Wer das System Merkel oder allgmein den Zustand der bundesdeutschen Demorkratie kritisiert, wird, wie z.B. im Fall der Schauspielerin Silvana Heißenberg systematisch beruflich und privat zerstört. Das hat Methode bekommen und ist in der Geschichte dieses Landes leider nicht einzigartig. Wer das System nicht huldigt, malt sich schnell ein Fadenkreuz auf die Stirn. Letzteres selbst dann, wenn er sich, wie z.B. die Schlagersängerin Helene Fischer, einfach gar nicht zu politischen Themen äußert, denn selbst dann kommen Systemlinge, wie in diesem Fall sehr eindrücklich der Möchtegern-Punk und Merkel-Bewunderer Campino, Frontschreier der Band „Die Toten Hosen“, und fordern zumindest ein Lippenbekenntnis zum System. Und das alles nur, um dem kritischen Michel zu demonstrieren, dass er gefälligst aufhören soll selbstständig zu denken und dass er sich anzupassen hat, wie es auch seine Stars und Sternchen tun.

Umso erfreulicher ist es, wenn es doch den einen oder anderen gibt, der offensichtliche Probleme beim Namen nennt und öffentlich kritisch Stellung bezieht. Der Kabarettist und u.A. Autor des Buches „Denken Sie selbst! Sonst tun es andere für Sie“ Vince Ebert tat dies dieser Tage sehr eindrücklich auf seinem Facebook-Profil und bekam dafür über 1000 „Gefällt mir“:

 

Aber nicht nur „Likes“ erhielt der Kabarettist, der bis 2013 mit einem Programm namens „Freiheit ist alles!“ tourte, auf seine offenen Worte. Sebastian Hansen, Beisitzer im Vorstand der „Grünen Jugend Bayern“ und Sprecher derselben in Würburg – dessen Titelbild „Cannabis legalisieren – Wir ziehen das durch“ auf seiner Titelseite schon sehr für sich spricht – versucht den Gleichschritt der parlamentarischen Gilde sofort zu legitimieren und enttarnt sich (Überraschung, Überraschung) als Etatist par excellence:

 

Und eindrücklich weiter macht hier der Systemling Stefan Reker, Geschäftsführer (Kommunikation) bei Verband der Privaten Krankenversicherung e.V und ehemaliger Redaktionsleiter der Rheinischen Post:

 

 

Die Kommentare dieser politisch-öffentlich beschäftigten Personen zeigen sehr eindrücklich, wie Recht Vince Ebert mit seiner eingehenden Einschätzung gehabt hat. Die Staats-Gläubigen – man könnte sie auch Staatzis nennen – müssen ihr System mit aller Gewalt am Laufen halten, dazu gehört auch die „Erneuerung“ dieser Gewaltlegitimierung alle paar Jahre durch die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Mein Vater sagte dazu gerne: Die Tröge beiben dieselben – nur die Schweine wechseln.

Dies ist ein weiterer Fall, der meine These unterstreicht, dass die Öffentlichkeit eigentlich danach ruft, dass sich Personen des öffentlichen Lebens auch politisch in kritischer Weise positionieren sollen und auch dürfen müssen. In Deutschland gibt es beschämender Weise aber nur noch eine Richtung, in der man dies ungestraft darf, ohne dass gleich aus allen Ecken irgendwelche Staatzis auf sie einhacken und mit allen Waffen einer Diffamierungskampagne versuchen, den „Querulanten“ mundtot zu machen. Ich hoffe für Vince Ebert, dass ihm dies erspart bleibt.

 

In diesem Sinne:

li(e)bertäre Grüße an Vince Ebert

 

Hanno Vollenweider

 

PS: Er lohnen sich auch weitere Blicke auf die Facebookseite von Vince Ebert:

 

Bild: Screenshot Youtube
Textbilder: Screenshot der Facebookseite von Vince Ebert
Youtube Kanal von Vince Ebert: https://www.youtube.com/user/vinceebert
Homepage: http://www.vince-ebert.de/