„Nazis drücken, bis sie nicht mehr atmen…“ — KiKa-Mode­rater twittert seine linken Gewaltphantasien

Die Skandale um den „Kin­der­kanal“ wollen nicht abreißen. Nun ist der Tweet eines KiKA-Mode­rators bekannt geworden, der indirekt zur Tötung von Rechten („Nazis“) auffordert.
David Friedrich heißt der junge Mann und auf seiner Web-Präsenz, die sich auf ein Bild von ihm beschränkt, nennt er sich Slam Poet und Mode­rator. Als fester Mode­rator arbeitet Friedrich beim Kinderkanal.
david friedrich footoPasst auch irgendwie: Wowereit-nah, pren­zelberg-nett, bisschen gen­der­fluid unge­fährlich wirkt der Poet auf mich – sozu­sagen das Gegen­stück zu Diaa, dem anderen KiKA-Star. Perfekt für die jugend­lichen Zuschaue­rInnen, die es noch nicht ganz so rau mögen (Bild links – Bild­quelle: WDR/Youtube)
Mit der Net­tigkeit ist aber ganz schnell Schluss, wenn es um den in ganz Deutschland aus­ge­bro­chenen Bür­ger­krieg gegen die „Nazis“ geht. „Nazis“ das ist inzwi­schen ja längst zu dem Natio­nal­so­zia­lismus und Holo­caust ver­harm­lo­senden Begriff für alle Nicht-Linken geworden.
In diesem Kampf gegen „Nazis“ wird der weich­spü­lende, kin­der­freund­liche Poet auf einmal zum erbar­mungs­losen Kämpfer. Nachdem er auf Twitter – im Kontext als iro­nisch zu kenn­zeich­nenden Ton – zunächst bemerkt:

„Hass und Gewalt helfen nie.“

Legt er — wei­terhin im Kin­der­gar­ten­sprach­duktus bleibend – nach:
„Nazis zum Bei­spiel. Die muss man einfach nur ganz fest umarmen. Ganz lang. Und ganz fest. Bis sie nicht mehr atmen.“
Ver­sehen ist der vom Autor ver­mutlich für cool gehaltene Spruch mit dem Hashtag #quo­teof­t­heday – wenn der KiKA- und Slam-Star spricht, wird das natürlich gleich zum Twitter-Zitat des Tages.

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Der KiKA-Stil, in dem die Sätze gehalten sind, kann letztlich nicht ver­decken, worum es hier geht: Der Tweet kommt in der gegen­wär­tigen Links­staat-Stimmung einem Mord­aufruf nahe – an allen, die nicht links ticken.
Wobei der hier ins Auge gefasste Mord nicht – wie bei den spe­zi­ellen Freunden Diaas – mit gezücktem Messer statt­findet, sondern eher an den Judaskuss oder das Lin­kische der Mord­ak­tionen von Kai­ser­gat­tinen im alten Rom erinnert.
„Was meint da zu die @PolizeiHamburg Ist so was für Sie okay?“ wurde dazu auf Twitter gefragt. Die ant­wortete umgehend:
„Wir haben Ihren Hinweis an die Kri­mi­nal­po­lizei zur Prüfung wei­ter­ge­leitet. Bitte nutzen Sie in Zukunft für Hin­weise & Straf­an­zeigen die Online-Wache (statt Twitter).“
Es ist davon aus­zu­gehen, dass solche Aus­sagen für unsere Staats­an­walt­schaften unter die Kunst­freiheit fallen, so wie anscheinend auch andere Aufrufe zu kri­mi­nellen Hand­lungen.
Ein ande­rerer Kom­men­tator auf Twitter dazu:
„Ich möchte nicht, daß @ARDde und @ZDF einen #KiKA Mode­rator mit Mord­phan­tasien mit meiner #GEZ Gebühr bezahlt … Dazu will ich eine Stel­lung­nahme des @ZDF und der @ARDde haben. Wenn die nicht erfolgt, gibt’s ne Beschwerde und ich infor­miere meinen Abge­ord­neten des Bun­des­tages zu dem Fall.“
Und ein anderer stellt kurz, aber lapidar fest:
„KiKA scheint eine ideo­lo­gische Jau­che­grube zu sein…“
Dem wird man – nach den Erfah­rungen der letzten Wochen – kaum sinnvoll wider­sprechen können. Außer dass es auf diese Weise weite Teile unserer Gesell­schaft in freilich etwas extremer Form widerspiegelt.
 
David Berger — philosophia-perennis.com