In Hamburg hat eine Bande von jungen Migranten, alle unter 25 Jahre alt, die Familienkasse des Senats ordentlich geschröpft. Mit gefälschten Bewerbungsunterlagen zockte die Bande über 140.000 Euro Kindergeld ab.
Bei über 40 Familien wurden daher Razzien wegen gewerbsmäßigen Betruges durchgeführt. Neben den gefälschten Dokumenten wurden jede Menge Drogen, Waffen und sogar eine Flagge des Terrornetzwerks IS/DAESH sichergestellt respektive beschlagnahmt. Die Bandenmitglieder hatten sich, so der aktuelle Ermittlungsstand, in Shisha-Bars nach vorheriger Absprache über diverse WhatsApp-Gruppen getroffen und ihr Vorgehen abgestimmt. Auf diesem Weg sollten auch weitere Mitglieder rekrutiert werden.
Gegenwärtig gehen die Ermittler von insgesamt über 80 Beteiligten aus. Zwei Hintermänner, die als Initiatoren und Drahtzieher dieses Betruges gelten und etwa die Hälfte der »Einnahmen« kassierten, sind bereits bekannt, laut Presseberichten aber noch auf freiem Fuß.
Ein erster Effekt des jetzt aufgeflogenen Betruges: Kindergeldanträge sind rückwirkend nur noch für maximal sechs Monate möglich. Bei der hier erwähnten Abzocke wurden die Anträge teilweise für drei oder vier Jahre rückwirkend positiv beschieden.
Quelle: freiewelt.net und zaronews.com























