Fahndungsfoto des BKA
Whistleblower Islamismus & Terror

Die „Anis-Amri-Verschwörung: Politischer Streit, Vertuschung & Manipulation!

7. April 2018

Aktenmanipulation? Staatsversagen? Geheimdienstbeteiligung? Verschwörung?

Dieser Terroranschlag traf Deutschland mitten ins Herz:

Der Tunesier Anis Ben Othman Amri, mehrfach verurteilter Gewalttäter und islamistischer Attentäter ermordete am 19. Dezember 2016 den polnischen Fahrer eines Sattelzugs und steuerte den LKW in den Berliner Weihnachtsmarkt (Breitscheidplatz) an der Gedächtniskirche und tötete elf Menschen. 55 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Während der europaweiten Fahndung wurde Amri am 23. Dezember 2016 in der italienischen Stadt Sesto San Giovanni von einem Polizisten erschossen.

Seit dem versuchen deutsche Ermittler, deutsche Justiz und deutsche Politiker den verheerenden Terroranschlag aufzuklären. Dabei kamen immer mehr Ungereimtheiten, Fehler und Manipulationen ans Licht der Öffentlichkeit.

Vor wenigen Tagen erneut:

  • Die Berliner Justizverwaltung kritisiert, dass Original-Akten der Ermittlungsbehörden verändert wurden.
  • Die Aktenordner seien mit neuen Aufklebern versehen, Seiten umsortiert oder gar herausgenommen worden.
Das Problem: Die Ermittlungsunterlagen sind künftig auch Grundlage für die Arbeit des neu gebildeten Untersuchungsausschuss zum Fall Amri im Bundestag. Nach dem Verändern der Akten könne die Verwaltung nun, so der Sprecher der Justizverwaltung, Sebastian Brux.

Grünen-Abgeordneter Benedikt Lux kritisierte Dregger daraufhin scharf. „Es kann nicht sein, dass wichtige Originalakten der Staatsanwaltschaft Berlin durch ihn verändert werden“, sagte er. „Dieses unprofessionelle und ärgerliche Vorgehen wird im Untersuchungsausschuss zur Sprache kommen.“

Doch der Untersuchungsausschuss-Vorsitzender Burkard Dregger wies die Vorwürfe zurück.

Er glaubt an eine Verschwörung und sagt:

„Die Integrität des Untersuchungsausschusses wird in einer konzertierten Aktion angegriffen, an der die Senatsjustizverwaltung und der Abgeordnete Lux beteiligt sind“, teilte er am Samstag mit.

 Er vermutet, dass die Justizverwaltung den vertraulichen Brief gegenüber der Presse öffentlich gemacht habe, um dem Ansehen des Ausschusses zu schaden. Gleichwohl versicherte er, „dass die Mitarbeiter des Ausschussbüros die Akten überaus sorgfältig entgegennehmen, sichten und verwahren“.

Dregger will nun unverzüglich für Aufklärung sorgen.

Originalquelle hier anklicken!

Sie sehen: Die Berliner Justizverwaltung geht nun auch auf den Untersuchungsausschuss los. Es wird immer undurchsichtiger, wer was zu verbergen hat.

Und dann das:

Nach Angaben des Abgeordnetenhauses sind nach einer ersten Prüfung allerdings keine Unterlagen im Untersuchungsausschuss verloren gegangen.

Ein Parlamentssprecher teilt dazu mit:

Nach jetzigem Kenntnisstand sind auf Anforderung der Senatsjustizverwaltung sämtliche Akten und Unterlagen im Original vollständig zurückgegeben worden.mDie Behauptung, es fehle etwas, ist daher unzutreffend.” 

Und:

Ein Sprecher des Landesparlaments erklärte, es seien Unterlagen aus einer Hülle genommen und in eine andere Hülle gesteckt worden. Das sei bei der Rückgabe nicht wieder geändert worden. Dadurch habe sich allerdings zum jetzigen Stand nichts an der Aussagekraft der Unterlagen geändert. Geprüft werde derzeit noch, ob Etiketten überklebt worden seien und wenn ja warum.

Die Unterstellung, der Ausschussvorsitzende Burkhard Dregger (CDU) könnte womöglich bewusst eingegriffen haben, sei für sie „nicht nachvollziehbar”, betonte der Parlamentssprecher. Die Senatsjustizverwaltung entgegnete am Dienstag, es sei nie behauptet worden, dass Dregger persönlich verantwortlich sei.

Originalquelle hier anklicken!

Was denn nun, fragt sich der Bürger? Wer hat jetzt recht? Und wer kontrolliert hier eigentlich wen?

Aber alles wird noch schlimmer. Denn am vergangenen Mittwoch eskaliert der Streit um die („manipulierten“) Amri-Akten im Berliner Abgeordnetenhaus.

Die Opposition fordert den Rücktritt des Pressesprechers der Justizverwaltung Sebastian Kurz.

Im Kern kritisieren CDU, FDP und AfD, dass Brux seine verfassungsmäßige Aufgabe als Vertreter der Exekutive missverstanden habe.

Grund: Brux habe kurz vor Ostern übertriebene und falsche Vorwürfe gegen den Untersuchungsausschuss zum Terroranschlag und gegen das Abgeordnetenhaus erhoben – obwohl es eigentlich die Aufgabe des Parlaments ist, die Regierung zu kontrollieren und nicht umgekehrt.
Und auch die AfD stimmt zu: „Es ist für uns fraglich, ob Herr Brux noch der Richtige auf diesem Posten ist“, sagt Innenpolitiker Karsten Woldeit. „Noch drängender ist aber die Frage, aus welchem Grund Herr Brux in Zusammenarbeit mit seinem Parteikollegen Benedikt Lux solche grünen Ränke schmiedet und damit eventuell leichtfertig den Untersuchungsauftrag des Ausschusses gefährdet.“
Lux wehrt sich:
„Die Opposition schlägt den Boten für die Botschaft. Fakt ist doch, dass unter Dregger die Akten umsortiert wurden. Und dass er noch immer nicht eingesteht, dass die Reihenfolge wichtig ist für die Aufklärungsarbeit.“
Und Dregger erklärt erneut:
„Unsere Ausschussarbeit wurde durch diese Attacke erheblich behindert. Wir sind auf Amtshilfe anderer Bundesländer angewiesen. Wenn der Eindruck entsteht, wir gingen mit den Akten schlecht um, bekommen wir womöglich weniger Unterlagen zur Aufklärung.“
Sie sehen also, wie alles weiterhin verdreht und die Verantwortlichkeiten von einem zum anderen geschoben werden, sodass bald keiner mehr richtig durchblickt.
Ich sage Ihnen: Diese Verwirr-Strategie hat Methode.
Ich gehe tatsächlich von einer Verschwörung aus!

Der Freie Online-Journalist und Blogger Heinz G. Jakuba fasste bereits wenige Tage nach dem Terroranschlag, am 22. Dezember 2016 auf meinem Blog die Liste der Schande im Fall Anis Amri zusammen. Heute ist diese Liste des Versagens des Staates noch größer.

Damals schrieb Jakuba:

Terror in Berlin+++“Das schändliche Versagen des ‚Gutmenschen-Staates‘!“+++Das Protokoll der Schande!

Mitten in Berlin rast ein Terrorist mit einem gekaperten LKW durch eine Budengasse, hinterlässt eine Schneise der Verwüstung. Trauriges vorläufiges Fazit: 12 Tote und fast 50 Verletzte.

Zunächst soll der Täter ein pakistanischer Flüchtling sein. Jetzt der tunesische Asylbewerber Anis Amri.

Lesen Sie nachfolgendes Protokoll der Schande, um endlich zu verstehen, wie lasch unsere Gesetze sind, wie unsere Sicherheitsbehörden versagen und wie das grün-rote „Gutmenschen-Politik-Verständnis“ uns alle gefährdet!

Amri in Tunesien:

  • In Tunesien wird der mutmaßliche und spätere Attentäter von Berlin mehrfach wegen Drogendelikten festgenommen.
  • 2011 kommt er als Flüchtling nach Italien.
Amri in Italien:
  • Der Tunesier wird in ein Auffanglager für Minderjährige auf Sizilien untergebracht.
  • Dort soll Amri Sachbeschädigungen sowie weitere „diverse“ Straftaten begangen haben. Die italienische Zeitung La Stampa berichtet,  dass er das Auffanglager angezündet hat. Andere, dass er eine Schule abfackelte (BILD).
  • Als Volljähriger wird er verhaftet, vor Gericht gestellt und zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt.
  • Nach Verbüßung der Strafe wird er des Landes verwiesen.

Amri in Deutschland:

  • Im Juli 2015 kommt der Tunesier als Flüchtling über Freiburg nach Deutschland. In der Folge zeigte er sich laut NRW-Innenminister Ralf Jäger „hoch mobil“, hält sich in Baden-Württemberg, in Berlin und in Nordrhein-Westfalen auf. Ob er irgendwo registriert wurde – unklar.
  • Schon Anfang 2016 werden Sicherheitsbehörden auf ihn aufmerksam, weil er bei Hassprediger Boban S. in Dortmund auftauchte. Schon zu diesem Zeitpunkt ist er mit verschiedenen Identitäten unterwegs. 
  • Seit Februar 2016 verlegt Amri seinen „Lebensmittelpunkt“ überwiegend nach Berlin, ist nur kurz in NRW. In der Hauptstadt gibt er falsche Personalien an, heißt mal Ahmad Z., dann wieder Mohamed H., stammt nicht aus Tunesien, sondern aus Ägypten. So wird er von den Behörden auch erfasst. Teilweise gibt er sich auch als Libanese aus!
  • In Berlin ist Amri u.a. als Drogendealer im Görlitzer Park unterwegs!
  • Im März 2016 werden laut Generalstaatsanwaltschaft Ermittlungen gegen Amri eingeleitet. Er soll einen Einbruch geplant haben, um sich finanzielle Mittel für den Kauf automatischer Waffen zu beschaffenMöglicherweise, um mit weiteren Tätern einen Anschlag zu begehen. Bei einem Informanten des LKA wollte er demnach eine Pistole kaufen – trotzdem wurde er nicht festgenommen, sondern lediglich observiert!
  • Im April 2016 beantragt Anis Amri im Landratsamt von Kleve (NRW) Asyl, wird anschließend einer Flüchtlingsunterkunft im nahe gelegenen Emmerich zugeteilt.
  • Dennoch reist der mutmaßliche Terrorist mit verschiedenen Identitäten zwischen Berlin und dem Ruhrgebiet hin und her, verwendet mehrere Alias-namen. Die österreichische Krone spricht von bis zu zehn Identitäten!
  • Im Juni 2016 wird der Asylantrag abgelehnt.
  • Im Sommer 2016 wird Amri bei seiner Ankunft mit einem Fernbus in Berlin festgenommen – und schnell wieder laufen gelassen!
  • Im Juli 2016 wird gegen den Tunesier wegen Körperverletzung ermittelt. Es geht um eine Messerstecherei aufgrund eines Streits um Drogen.
  • Am 30. Juli 2016 wird er bei einer Routinekontrolle eines Reisebusses mit Ziel Zürich in Friedrichshafen aufgrund eines Fahndungseintrages mit zwei gefälschten Ausweispapieren von der Bundespolizei festgenommen. Es habe ein Haftbefehl des Amtsgerichts Ravensburg vorgelegen.
  • Am selben Tag wird er in die Justizvollzugsanstalt Ravensburg eingeliefert.  Haftgrund sei die „Haft zur Sicherung der Abschiebung“ gewesen. 
  • Wenig später wird Amri wieder freigelassen.

Dieser hervorragende Beitrag von Guido Grandt erschien zuerst auf dem Blog des Autors guidograndt.de

Siehe auch: Weihnachtsmarkt-Terror: Medien verbreiteten viele Stunden Fake News


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