By Udo from Berlin, Deutschland - nur die Diktatur braucht Zensur, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=35031409
Politik

Herman, Buschkowsky, Broder, Ates, Abdel-Samad, Wendt u.a. – Meinungsfreiheit nur nach Mediendiktat

Mit Eva Herman fing es an

Eine beliebte, gerngesehene Moderatorin und Journalistin, ja, bis sie sich querstellte und gegen die politischen Neustrukturierungen unserer Gesellschaft anging.

So ein Wicht wie B. Kerner durfte sie dann ungestraft und unter Beifallsgetöse aus der Sendung werfen.

Heinz Buschkowsky, Realpolitiker im Zentrum eines Problemviertels, wurde zwar angehört, aber dann schnell verschoben ins Meinungsspektrum von populistischen Ansichten.

Michael Lüders, hoch angesehener Islamexperte, brauchte nur einmal unbequeme Wahrheiten zu sagen, und schon fiel die Meute der medialen Meinungsmacher über ihn her.

Constantin Schreiber, der sich zunächst zur Aufgabe gemacht hatte, Verbindungen zwischen Flüchtlingen und Deutschen herzustellen.

Als er erkannte, Moment da sind ja muslimische Konservative gekommen, Judenhasser und Frauenverächter, und als er darüber entsetzt und auch perplex ein Buch schrieb, ja da wurde er „aus dem Verkehr“ gezogen.

Die Liste ist lang derer, die sich ernsthaft beschäftigten, mit dem Islam, mit den neuen Strukturierungen unserer Gesellschaft und dessen Auswirkungen auf Bildung und differenziertem Denken.

Hendryk M. Broder, hoch angesehen, Seyran Ates, seit Jahren Kritikerin des konservativen Islam, Hamed Abdel Samad, niedergebrüllt von instrumentalisierten No-names.

Ahamad Mansour, gerade noch geduldet als Vertreter eines Meinungsspektrums, jedoch nicht als ernsthafter Kritiker unserer desaströsen Islampolitik.

Rainer Wendt, einer der ersten aus dem Bereich der Polizei, der auf größte Missstände hinwies im Bezug zur Flüchtlingspolitik, und es dauerte ja auch nicht lange, bis ihm dann „Unregelmäßigkeiten“ vorgeworfen wurden.

Alle anderen Polizeisprecher erhielten umgehend Kreide zu fressen, die Wenigen, die vorher noch im Gleichklang mit Wendt sprachen, heute weichgespült.

So viele, so viele Köpfe, die plötzlich alle rechts-populistisch unterwegs sind?

So viele, denen man Erfahrung, Wissen und Intellekt absprechen will? Denen man unterstellt, sie würden pauschalisieren, einseitige Ansichten vertreten.

Was mich dabei so aufregt ist die Tatsache, es wird in größten Teilen der Bevölkerung geglaubt. So viele, die den vorgegebenen Medien-Sprech wie Papageien nachplappern, mit dem dummen Selbstbewusstsein, es käme doch tatsächlich aus ihren eigenen Gedanken heraus.

Wie programmierte Nick-Äffchen posaunen sie zu entsprechenden Anlässen „ihre Meinung“ in die Kameras, und dem differenziert Denkenden bleibt nur noch ein Kopfschütteln übrig.

Bravo ihr Medien, ihr könnt wirklich stolz auf euch sein. Ihr ruft nach Meinungsfreiheit doch nur dann, wenn es ins politische Konzept passt. Ihr empört euch doch nur, wenn es was zu steuern gibt.

Bushido und anderen Hass-Rappern werden Preise verliehen und als meinungsbildende Vielfalt gepriesen.

Dabei hätten Menschen, wie oben genannt, es verdient, Respekt und Anerkennung zu erhalten. Das sind doch genau die, welche unsere Gesellschaft vor der Zerstörung bewahren wollen.

Nein, die werden mit Schmutz beworfen und in die Bah-pfui-Ecke gestellt.

 


Quelle: Michael Dunkel ist ein rheinischer, polyglotter Liberalkonservativer und Literat sowie ständiger Autor bei conservo.wordpress.com


  • Menschen sind komisch und Wähler-Demokratie ist untauglich. Am Beispiel von Syrien wird verständlich, was ich meine.

    Ibrahim Günes: So kam Syrien in die heutige Lage – Hintergründe
    https://www.dzig.de/Ibrahim-Guenes_So-kam-Syrien-in-die-heutige-Lage_Hintergruende

    Solange die Menschen in Deutschland staatsgläubig und autoritätshörig sind, ist mit denen kein Staat zu machen, das hat bereits Erich Kästner resignierend eingestanden, Friedrich Schiller übrigens auch.

    Ich zitiere Ibrahim Günes: „Als Präsident in Syrien übernahm Hafez Al-Assad somit ab 1973 und baute Syrien 30 Jahre lang auf, gab Syrien eine Struktur, entwickelte Wirtschaft – hauptsächlich Eigenproduktion. So war Syrien bis vor der Krise ohne jegliche Schulden. Er baute ein starkes Heer auf, setzte viel auf Schule und Bildung. Diese sind bis heute kostenlos, genauso wie Krankenversicherungen.

    Er gab Syrien ein Gesicht und machte Syrien erst zu einem souveränen Staat. Klar – mit harter Hand und klar – war es ist ein Einparteiensystem, aber Syrien brauchte einfach eine starke Partei. Das Volk war damals gar nicht bereit für eine Demokratie. Sowas verstehen die Menschen im Nahen Osten leider noch nicht, vor allem, weil
    Religionen eine große Rolle im Leben der Menschen spielen.“

    Es ist also gar nicht so weit hergeholt, dass wir mit einem Diktator oder einem Monarch, der auf Gewalt gegen Andersdenkende verzichtet, besser bedient sind. Allerdings hat Bashar Al-Assad in seiner Naivität und Unerfahrenheit verhängnisvolle Fehler gemacht, die die heutige Situation erst ermöglichten. Dies geht sehr leicht nachvollziehbar aus dem kompletten Artikel hervor.

  • Sven Krause

    Was wir heute erleben, das gab es in der DDR schon einmal.

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