Collage by Hanno Vollenweider - Heiko Maas, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0, Link (Name des Urhebers auf Wunsch des Urhebers gelöscht)

Nach nur einem Monat: Heiko Maas ist der unbe­lieb­teste Bundesminister

Wer den Posten des Außen­mi­nisters erhält, macht sich beliebt. Das Amt ist schließlich mit hohem Prestige und großer Medi­en­präsenz ver­bunden. Das wertet einen jeden Poli­tiker auf. So dachte man bisher – es gilt als eine Art Faust­regel. Sie gilt nicht für Heiko Maas.
Eine Aus­wertung von Inter­net­kom­men­taren zeigt, dass Heiko Maas der zurzeit unbe­lieb­teste Bun­des­mi­nister ist. Es ist eine eher unge­wöhn­liche Analyse, die von Vico Research & Con­sulting vor­ge­nommen wurde. Sie stützt sich auf Netz­ak­ti­vi­täten und wertet diese aus.
Das Unter­nehmen hat über die Dauer von einem Monat rund 266 000 öffent­liche Bei­träge aus Twitter, sozialen Netz­werken wie Facebook, Google+, Blogs, Foren sowie News‑, Video- und Bild­por­talen analysiert.
Demnach landet Heiko Maas auf dem letzten Platz. »Nichts mit saar­län­di­scher Sym­pathie«, heißt es dazu in einer Meldung der Saar­brücker-Zeitung, die an dieser Stelle leicht lokal­pa­trio­tisch wirkt, als wäre es in irgend­einer Weise bemer­kenswert, dass Heiko Maas aus dem Saarland stammt und gegenüber einem anderen Saar­länder – nämlich gegenüber Peter Alt­maier – ver­gleichs­weise schlecht abschneidet. Besonders gut kommt Alt­maier aller­dings auch nicht weg.
Doch abge­sehen von der lokalen Färbung und einer rein zah­len­mä­ßigen Betrachtung, ver­sucht die Analyse auch eine inhalt­liche Bewertung vor­zu­nehmen und fragt sich, was der Außen­mi­nister wohl falsch macht.
Einige hielten ihn für arrogant und nicht durch­set­zungs­fähig. Noch immer werde er wegen seiner Arbeit als Jus­tiz­mi­nister kri­ti­siert, heißt es in der Aus­wertung. Zum Bei­spiel für sein umstrit­tenes Gesetz gegen Inter­ne­thetze. Zusam­men­fassend heißt es, er habe »offenbar wenig Freunde im Netz«.
 


Quelle der Erst­ver­öf­fent­li­chung: FreieWelt.net