Russland bestätigt Einsatz von Kampf­ro­botern in Syrien (Video)

Das rus­sische Ver­tei­di­gungs­mi­nis­terium hat seinen Kampf­ro­bo­ter­kom­plexes “Uran‑9” vor­ge­stellt. Dabei handelt es sich um einen Anti-Panzer-Lenk­waffen Roboter. Er ist mit einer auto­ma­ti­schen Kanone Kaliber 30 mm und Maschi­nen­gewehr Kaliber 7,62 mm aus­ge­stattet. Er soll bereits in Syrien im Einsatz gewesen sein.

Das Ver­tei­di­gungs­mi­nis­terium der Rus­si­schen Föde­ration hat den neuen mul­ti­funk­tio­nalen Robo­ter­kom­plexes “Uran‑9”, der für die Auf­klärung und die Feu­er­un­ter­stützung von Ein­heiten auf dem Schlachtfeld bestimmt ist, in Aktion vor­ge­stellt. Das ent­spre­chende Video wurde am Montag auf der Seite der Agentur im sozialen Netz Facebook veröffentlicht.
Das Video zeigt die Inter­aktion des Kom­plexes mit der Infan­terie, die Bewegung von Fahr­zeugen entlang der Straßen und Feuer auf Ziele. “Der Roboter wurde ent­wi­ckelt, um das Per­sonal vor feind­lichem Feuer zu schützen, und es verfügt über mächtige Waffen, die nicht nur gepan­zerte Fahr­zeuge, sondern auch Panzer und andere Hoch­si­cher­heits­ein­rich­tungen treffen können”, sagte das Ministerium.
Der neue Panzer ist in der Lage, das Ziel zu erkennen, aber die Ent­scheidung es anzu­greifen, wird nur vom Kom­man­danten getroffen, der zusammen mit dem Ope­rator im einem sepa­raten gepan­zerten Fahreug sitzt.
Die maximale Ent­fernung des Kon­troll­punkts vom Roboter beträgt 3 km und bei gleich­zei­tiger Anwendung von vier Maschinen erreicht der Kon­troll­be­reich 6 km. “Uran‑9” ist in ein ein­ziges tak­ti­sches Kon­troll­system inte­griert, das vor unbe­fugtem Zugriff und elek­tro­ni­scher Kriegs­führung geschützt ist.
Das Ver­tei­di­gungs­mi­nis­terium bestä­tigte, dass sich der Uran‑9 während der Mili­tär­ope­ration in Syrien als gut erwiesen hat und in Moskau bei der Mili­tär­parade zu Ehren des 73. Jah­res­tages des Sieges im Großen Vater­län­di­schen Krieg gezeigt wird, berichtet die Nach­rich­ten­agentur Tass.
https://youtu.be/hiwBXXUPWE0

Quelle: Schweizer Mor­genpost — YouTube