Politik

Asylrecht für jeden, nur nicht für die, die wirklich ein Recht darauf haben: Puidgemon, Snowden, Assange …

26. Juli 2018

Manchmal ist der politisch korrekte Zirkus sogar so abstrus, dass ihm selbst aus dem linken Lager die Gefolgschaft von denjenigen Linken verweigert wird, die noch geistig intakt sind.

So kann man nur Frau Heike Hänsel beipflichten, die ihrem Ärger auf der Webseite „Die Linke im Bundestag“ Luft machte.

Gerade werden insgesamt 800 aus Syrien evakuierte Weißhelme über Israel in die westlichen Länder ausgeflogen, wo sie Asyl erhalten sollen. Mit Familienangehörigen sind das ca. 2400 Menschen, die – ganz unbürokratisch und ohne Verfahren, ratzfatz! – ein Recht auf Asyl bekommen. Obwohl eigentlich überhaupt nicht klar ist, ob sie verfolgt werden und wenn ja, warum und von wem.

Frau Hänsel sieht die angeblichen Helden ebenfalls eher kritisch: „Die ,Weißhelme‘ hingegen sind in der Vergangenheit mehrfach als Propagandisten im syrischen Krieg enttarnt worden und stehen nachweislich islamistischen Terrorgruppen nahe. Die ‚Weißhelme‘ sind die einzigen ‚humanitären Helfer‘, die mit Kameras auf dem Kopf arbeiten und das Leid der Menschen zu Propagandazwecken missbrauchten oder sogar fingierte Rettungsaktionen organisierten.“

Wer weiß, dass diese Weißhelme mit (offiziell) 100 Millionen Euro „vom Westen“, bezahlt worden sind, der kann sich des Eindrucks nur schwer erwehren, das die umstandslose Aufnahme dieser Terrorbrüder in Europa (die USA lassen keinen von denen bei sich ins Land) der Teil der Abmachung mit den Weißhelmen ist, der ihnen und ihren Familien einen sorglosen Ruhestand sichert, nachdem sie in Syrien ihren Propaganda-Auftrag für den „Westen“ gut erledigt haben.

Daraus ergibt sich auch eine gewisse Logik: Echte Verfolgte, wie Edward Snowden, Carles Puidgemon, Bradley Manning und Julian Assange, sind der Kriegstreiber- und Globalisierungs-Agenda des Westens in den Arm gefallen. Sie werden ja auch deswegen „vom Westen“ verfolgt und haben daher auch nur in Russland, China, Lateinamerika oder den BRICS-Staaten eine Chance auf Schutz. Genau darum lebt Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London.

Offen gestanden könnte man keinem der Verfolgten anraten, in Deutschland Asyl zu beantragen. Wenn es ihnen überhaupt gewährt würde, müssten sie doch im Zweifelsfall damit rechnen, dass die deutsche Regierung den Geheimdiensten des Auslieferung fordernden Landes sogar noch zuarbeiten würde – wie immer. So schnell kann Assange gar nicht gucken, wie die Bundesregierung ihn an Wächter der Menschenrechte, die USA,  ausliefert. Aber auch ein tragischer Unfall oder eine tödlich verlaufende Krankheit wäre nicht ausgeschlossen.

Frau Hänsel hat natürlich vollkommen recht, wenn sie schreibt: „Julian Assange ist nach sechs Jahren De-facto-Haft in der ecuadorianischen Botschaft unmittelbar von der Auslieferung an Großbritannien und möglichweise an die USA bedroht. Die UNO hat die Strafverfolgung gegen ihn als willkürliche Verfolgung verurteilt, und der Interamerikanische Gerichtshof für Menschenrechte hat seinen Schutz gefordert.“

Nennen wir doch das Kind beim Namen. Der Fall Assange ist die moralische Bankrotterklärung des Westens. Hier wird den Protagonisten die schöne, humanitäre Maske von Gesicht gerissen. Dass Julian Assange wirklich der klassische Fall für ein Asyl ist, dürfte unbestritten sein. Die Bewertung der UNO spricht Bände. Es geht – jetzt und hier für jeden sichtbar – dem Westen nicht um den Grundsatz des Asylrechts. Diese ehrenwerte und wahrhaft den Menschenrechten dienende Institution ist dem Westen herzlich gleichgültig. Das Asylrecht wird als Bemäntelung für die globale Agenda der Auflösung der Nationen und Völker benutzt. Die, die dieser brutalen, westlichen Globalisten-Agenda zuwiderhandeln, sind schutzlos vor jeder Verfolgung. Die Globalisten-Agenda, Menschenmassen über den Planeten zu treiben und Völker zu vernichten, bedient sich des Asylrechtes lediglich, um den Lebenswillen und Selbstbehauptungswillen der Völker zu lähmen und sie so zu eliminieren.

Die verdrehten und widersprüchlichen Verhaltensweisen, die sich aus diesem scheinheiligen Mummenschanz der westlichen Politik ergeben, fallen auch Frau Hänsel auf:

Es ist völlig widersprüchlich, dass Innenminister Horst Seehofer einerseits islamistischen Terror bekämpfen und andererseits diese Unterstützer islamistischer Terrormilizen in Deutschland aufnehmen will.“

Ja, Frau Hänsel, fein beobachtet. Nur: Das liegt nicht an Herrn Seehofer.
Der muss auch nur tun, was die globale Agenda vorschreibt. Nehmen Sie doch Herrn Seehofer bei seinem eigenen Wort:

 

„Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt,
und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“

 

 

Soviel zu einem der höchsten, westlichen Werte, der Demokratie, für die der Westen ganze Länder in Chaos und Krieg stürzt, wie zum Beispiel Syrien. Und wobei die Weißhelme kräftig geholfen haben, wofür sie mit Asyl belohnt werden und womit wir wieder beim Ausgangspunkt wären.


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