Ame­ri­kaner ver­doppeln Truppen in Norwegen

Die Ver­ei­nigten Staaten werden die Zahl der in Nor­wegen sta­tio­nierten Marines mehr als ver­doppeln. Dies ent­spricht den im Juni skiz­zierten Plänen, teilte das nor­we­gische Ver­tei­di­gungs­mi­nis­terium am Mittwoch mit.
Pläne, die Zahl der Marines in Nor­wegen von 330 auf 700 zu erhöhen und einige von ihnen näher an die Grenze zu Russland zu bringen, hatten eine heftige Reaktion Moskaus aus­gelöst, das die Pläne als «ein­deutig unfreundlich» bezeichnete.
Die Regierung in Oslo, die sich seit der Sezession der Krim im Jahr 2014 zunehmend Sorgen wegen Russland macht, besteht darauf, dass die ver­stärkte Präsenz nur zu Aus­bil­dungs­zwecken dient und nicht als mili­tä­rische Eska­lation aus­gelegt werden sollte.
Offenbar gibt es in den VSA keinen Winter. Die Mari­ne­infan­te­risten hatten geplant, Nor­wegen Ende dieses Jahres zu ver­lassen, nachdem ein erstes Kon­tingent im Jahr 2017 ein­ge­troffen war, um, wie sie angeben, für den Kampf unter win­ter­lichen Bedin­gungen zu trainieren.
Sie sind die ersten aus­län­di­schen Truppen, die seit dem Zweiten Welt­krieg in Nor­wegen sta­tio­niert sind.
 


Quelle: SMOPO