Dumm. dümmer, Antifa – Foto: O24

Intel­ligenz: Deutsche werden immer dümmer

Der  Deutsch­landfunk meldet, es gebe einen sta­gnie­renden Flynn-Effekt, was zur Folge habe, daß „die Men­schen“ bereits seit 1975 immer dümmer würden. Der Flynn-Effekt ist benannt nach dem For­scher James Robert Flynn, der fol­gendes Phä­nomen beob­achtet und beschrieben hat: Intel­ligenz ent­wi­ckelt sich, wenn sie gebraucht wird. Die Medienkritik.
Von Max Erdinger

Die Grund­aussage des Artikels im Deutsch­landfunk ist absolut glaubhaft, weil sie sich mit den per­sön­lichen Beob­ach­tungen der Intel­li­genten in unserem Lande deckt, wie dem Autor dieser Medi­en­kritik, Jahrgang 1960, in Gesprächen mit Sei­nes­gleichen immer wieder bestätigt worden ist. In ein­zelnen Fällen ist das Leben für intel­li­gente Deutsche schon so uner­quicklich geworden, daß sie die Gesell­schaft ihrer Lands­leute meiden, wo es nur geht. Das sind übrigens die­selben, die auch öffentlich-recht­liche Fernseh- und Radio­sen­dungen meiden, um der Blödheit aus dem Wege zu gehen und so der Depression ein Schnippchen zu schlagen.
Je weiter das Jahr 1975 zurück­liegt, desto mehr „die Men­schen“ gibt es, die seither zur Welt gekommen sind. Alle, die 43 oder jünger sind, haben ihr bis­he­riges Leben im sta­gnie­renden Flynn-Effekt zuge­bracht. Das merkt man einfach. Die Autorin des Artikels im Deutsch­landfunk, Ulrike Mix, ist übrigens 1968 geboren, in dem Jahr also, in welchem die Intel­ligenz in den Sinkflug überging, um sieben Jahre später auf der Sta­gna­ti­onsbahn zu landen.
Ulrike Mix: „Die mensch­liche Intel­ligenz sta­gniert, neu­esten Studien zufolge ist sie seit 1975 sogar rück­läufig. Dass der Rückgang gene­tisch bedingt sein könnte, schließt die For­schung aus; aber die Ursachen sind unklar.
Weiter unten wird Frau Mix schreiben, daß sich Intel­ligenz in der Fähigkeit zeigt, logisch zu denken. Wenn sie hier schreibt, die Ursachen für den Rückgang der Intel­ligenz seien unklar, obwohl sie bereits gesagt hat, was der Flynn-Effekt ist und was er beschreibt, dann hätte ihr die Ursache sehr wohl klar sein können: Intel­ligenz wird nicht mehr benötigt.

Eine Denk­sport­aufgabe, die ich letztes Jahr ver­schie­denen Deut­schen gestellt hatte, erwies sich ohne irgend­welche Hilfs­mittel, allein durch Nach­denken, für alle innerhalb eines vor­ge­ge­benen Zeit­rahmens von fünf Minuten als unlösbar.

Wir sehen vier Köpfe und eine Mauer, die dem linken Kopf den Blick auf die drei rechten ver­stellt – und den drei rechten Köpfen den Blick auf den linken. Alle vier Köpfe haben ein Hütchen auf, das ent­weder rot oder grün ist. Es gibt zwei rote und zwei grüne Hütchen. Das ist das einzige, was jeder der vier Köpfe weiß. Keiner kann sehen, welches Hütchen er selbst auf dem Kopf hat. Alle blicken auf die Mauer. Rechts der Mauer gibt es also drei Köpfe, die nach links auf die Mauer schauen, wobei der erste der drei nur die Mauer sieht, Nummer zwei den ersten und die Mauer – und Nummer drei die beiden anderen und die Mauer. Der linke Kopf sieht nur die Mauer. Skizze:


Wenn einer der vier Köpfe weiß, welche Farbe das Hütchen auf seinem eigenen Kopf hat, muß er es sagen. Tat­sächlich meldet sich einer und gibt die richtige Antwort. Welcher ist es?
Inter­essant war nicht nur, daß es niemand innerhalb von fünf Minuten geschafft hat, die Aufgabe zu lösen. Noch inter­es­santer war, daß nicht wenige, die sich vorher bereit erklärt hatten, sich diese Denk­sport­aufgabe stellen zu lassen, bereits nach etwa einer Minute auf­gaben und mich baten, ihnen die Lösung zu verraten.
(Lösung: Der Mittlere der rechten drei Köpfe. Er kom­bi­niert: Da der ganz rechte Kopf sich nicht meldet, sieht er offen­sichtlich keine zwei iden­ti­schen Hüte vor sich, weil er sonst wüsste, daß er einen der beiden anders­far­bigen Hüte auf­haben muß. Folglich sieht er zwei ver­schie­den­farbige. Da der Mittlere einen roten Hut vor sich sieht, weiß er, daß er selbst einen grünen aufhat.)
Wenn also Flynns Theorie richtig ist, daß Intel­ligenz sich ent­wi­ckelt, wenn sie gebraucht wird, dann ist logisch, daß diese Ent­wicklung sta­gniert oder gar rück­läufig ist, wenn Intel­ligenz nicht gebraucht wird. Mit anderen Worten: Intel­ligenz ist in Deutschland ziemlich über­flüssig geworden. Warum das so ist, dafür gibt es – ent­gegen der Behauptung von Ulrike Mix im Deutsch­landfunk – ganz klare Ursachen. Und außerdem gibt es däm­liche Fol­ge­er­schei­nungen. Eine davon – nicht ganz unlustig – ist die fol­gende: Heer­scharen von Unin­tel­li­genten in den deut­schen Medien haben Thilo Sar­razin böse dafür ange­griffen, daß er in seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ die Theorie des Flynn-Effekts bemühte, um zu erklären, warum sich bei ost­eu­ro­päi­schen Juden eine höhere Intel­ligenz her­aus­ge­bildet hat als in ihrer Umgebung: Sie hatten es einfach jahr­hun­der­telang schwerer als alle anderen. Der übliche Vorwurf: Rassismus.
Die­selben, die Sar­razin damals übelst ver­leum­deten, dürften ange­sichts des Artikels beim Deutsch­landfunk fein säu­berlich den Mund halten. Es ist auf­fällig, daß man von den­selben Leuten in den höchsten Tönen gelobt werden würde, wenn man sagt, der Durch­schnitts-IQ sei in süd­ost­asia­ti­schen Ländern höher als hier­zu­lande, von denen man andern­falls als Rassist und Nazi beschimpft werden würde, wenn man die zutref­fende Behauptung auf­stellt, der Durch­schnitts-IQ hier­zu­lande sei trotz eines gene­rellen Rück­gangs noch immer höher als der in der Isla­mi­schen Welt oder in Afrika. Wir leben in einem Land, in dem die Wert­schätzung der Intel­ligenz ganz offen­sichtlich Boden ver­loren hat gegenüber jener für Gefühl und Meinung. Logisch: In einer Gesin­nungs­dik­tatur zählt indi­vi­duelle Intel­ligenz nichts mehr. Sie gilt als hin­derlich. Bewerten Sie die beiden letzten Sätze: Gefällt mir / Gefällt mir nicht.
Ursache Nummer eins für die kol­lektive Ver­blödung: Der Sozial- und Nan­ny­staat deut­scher Prägung
In Deutschland sind unter­schiedslos alle Bedürf­tigen unter einem Begriff zusam­men­ge­fasst worden. Gab es früher noch die feine Unter­scheidung zwi­schen tra­gisch oder schuldlos in Not Gera­tenen, den Fau­lenzern, den Tage­dieben, den Nas­sauern, den Schnaps­nasen und allerlei anderem „Gelichter“, so ist das heute passé. Heut­zutage sind alle diese unter­schied­lichen Cha­raktere unter­schiedslos die „sozial Benach­tei­ligten“. Jede indi­vi­duelle Ver­ant­wortung für das eigene Schicksal wird kate­go­risch geleugnet.
Das Gute am Sozi­al­staat ist aber einmal gewesen, daß er soli­da­risch denen zur Seite stand, die unver­schuldet in Not geraten waren. Was wir heute haben, ist eine völlig per­ver­tierte Form des Sozi­al­staats, in der nicht nur den unver­schuldet bedürftig Gewor­denen geholfen wird, was ja völlig in Ordnung wäre, sondern absolut Jedem. Der Urgrund für diese Dege­ne­ration des Sozi­al­staats: Die linke Vor­liebe für Jean Jacques Rous­seaus Wahn­sinns­theorie vom edlen Wilden einer­seits und seiner Theorie von der Ent­stehung der Tau­ge­nichtse allein durch Sozia­li­sation ande­rer­seits. Rousseau war einer der Ersten, die Hand an die Mün­digkeit des Indi­vi­duums gelegt haben, indem sie es zum Produkt der umge­benden Gesell­schaft erklärten. Der heutige Sozi­al­staat in Deutschland ist „Rousseau hoch drei“. Alle frag­wür­digen Cha­raktere ergeben heute, zusammen mit den Unta­de­ligen, unter­schiedslos „die Men­schen“. Es wird kaum noch eine andere Bezeichnung für die vor­ma­ligen Bürger ver­wendet. Wer sich aber nicht den eigenen Kopf mehr zer­brechen muß über das, was er sein und haben will, weil er Respekt, Ansehen und Aus­kommen ohnehin erhält, der ver­blödet zwangs­läufig. Ich behaupte, daß genau das die Absicht ist.
Der Nan­ny­staat wie­derum ist die moderne Erschei­nungsform eines solchen Sozi­al­staats. Es ist nur zu fol­ge­richtig, daß in einem Sozi­al­staat deut­scher Prägung („nie­manden zurück­lassen“, „die Men­schen da abholen, wo sie stehen“ usw. usf.) der Dümmste und Unfä­higste als Maßstab für das Handeln aller Anderen angelegt wird. Am besten sichtbar wird das bei der juris­ti­schen Klärung von Schuld­fragen nach Ver­kehrs­un­fällen. Wer im deut­schen Stra­ßen­verkehr nicht pau­senlos mit der stetig sich stei­gernden Idiotie von absolut Unfä­higen rechnet, gilt bald als kri­minell. Das ist kul­tu­relle Dege­ne­ration in Rein­kultur. Weil Einige keinen maß­vollen Umgang mit Alkohol kennen, gibt es für Alle kein Bier an der Tanke nach 22 Uhr. Weil Einige nicht mit Sinn und Ver­stand Ent­span­nungskiffen betreiben können, wandert in Bayern z.B. jeder zum Staats­anwalt, der mit geringen Mengen Can­nabis erwischt wird. Weil Einige nicht mit ange­mes­sener Geschwin­digkeit in ein Wohn­gebiet ein­fahren können, müssen Alle über einen sog. Speed­breaker hoppeln ‑usw.usf.
Dennoch gilt in diesem Lande seitens der poli­tisch und medial Ver­ant­wort­lichen, daß Ver­all­ge­mei­nerung und Vor­urteil große gesell­schaft­liche Übel dar­stellen. Das bedeutet, daß es auch unter den poli­tisch Ver­ant­wort­lichen und in den Medien immer mehr Den­kun­fähige gibt, die 1975 oder später auf die Welt gekommen sind – und bei denen der Flynn-Effekt bereits umge­dreht ist.  Für einen intel­li­genten Men­schen ist das All­tags­leben in Deutschland zu einer ein­zigen Zumutung geworden.
Fol­ge­richtig ist daher, daß es inzwi­schen aus­ge­rechnet die Qua­li­fi­zierten, die Fähigen und Unter­neh­mungs­lus­tigen sind, die wegen ihrer Intel­ligenz an diesem sau­dummen Land leiden – und jedes Jahr neue Aus­wan­de­rungs­re­korde auf­stellen, während die Unter­be­lich­teten dieser Welt in Scharen her­ein­strömen.  Man bedenke: Noch vor knapp hundert Jahren erschien mehr als die Hälfte aller wis­sen­schaft­lichen Neu­pu­bli­ka­tionen weltweit auf Deutsch! Heute sind es weniger als 5 Prozent. Ebenso eine Folge der kol­lek­tiven deut­schen Intel­li­genz­de­ge­ne­ration ist, daß immer weniger Deutsche begreifen können, warum das so ist – und deshalb nach wie vor die Grünen, die SPD oder die Mer­kel­partei wählen. Sie können nicht ver­stehen, wo die Inter­essen dieser Volks­zer­treter liegen, wes­wegen sie diese ganze linke Brut auch immer noch als ihre Volks­ver­treter begreifen. Es geht um Macht. Von wegen, Frau Mix vom Deutsch­landfunk, „die Ursachen“ der all­ge­meinen Ver­blödung seien „unklar“.
Wer hat die Macht?
Ten­den­ziell hat die Macht immer der­jenige, der klug genug ist, um zu wissen, daß er seine Macht umso leichter halten kann, je däm­licher das Volk ist, über welches er herrscht. Bezeichnend ist, daß sich Wer­be­stra­tegen der poli­ti­schen Par­teien für den Wahl­kampf heut­zutage Erfolg aus­rechnen dürfen für Slogans wie den hier: „Gemeinsam für ein neues Mit­ein­ander.“ – Freunde, wo einem solchen Slogan zu Recht Wirk­samkeit unter­stellt wird, da laßt alle Hoffnung fahren.
Ein Volk, dem man seine Ver­ein­zelung in der Staats­ab­hän­gigkeit per Zer­störung seiner gewach­senen sozialen Ver­bände (Familie, Stamm­tisch, Schüt­zen­verein etc.pp.)  als je indi­vi­duelle „Befreiung“ oder „Eman­zi­pation“ andrehen konnte, als einen „gesell­schaft­lichen Fort­schritt“ also, das läßt sich sogar von Buster Keaton, Stan Laurel und Oliver Hardy regieren – oder eben von Angela Merkel und ihren grün­roten Freunden im Ungeiste. So ein Volk läßt sich jede Imper­tinenz der Macht, jede Demü­tigung und jedwede Bevor­mundung durch Kin­der­gar­ten­ge­setze wider­spruchslos gefallen. Es gilt: Fressen, ficken, fernsehen.
Wie leicht diese Schaf­s­herde zu mani­pu­lieren ist, wusste aller­dings schon Napoleon – und zwar vor 1975. Das heißt aber nichts anderes, als daß zur tra­di­tio­nellen Bück­lings­haltung jed­weder Obrigkeit gegenüber, zur Freude an Denun­ziation und Untreue, die für sich genommen schon nicht besonders clever gewesen sind, seit 1975 auch noch der Rückzug der Rest­in­tel­ligenz dazu­ge­kommen ist.
Von den Klugen, den Fähigen, den Leis­tungs­trägern haben allein im Jahre 2016 über 280.000 ihrem deut­schen Hei­matland den Rücken gekehrt und sind aus­ge­wandert. Und das war nur 2016. Jedes Jahr erfährt unser Land einen Aderlaß an Wissen, Ein­satz­be­reit­schaft und Kom­petenz, daß man als intel­li­genter Deut­scher nur noch schreien möchte vor Wut über die linke Brut, die dafür ursächlich ist. Das muß auf­hören. Mit jedem wei­teren Intel­li­genten, der unser Land verläßt, anstatt es gegen die Herr­schaft der fins­tersten Dummheit zu ver­tei­digen, sinken die Chancen auf eine erneute Wendung des Flynn-Effekts hin zum Positiven.
Ursache Nummer zwei: Ein Systemfehler
Man muß es als Folge eines Sys­tem­fehlers bezeichnen, daß kol­lektive dumm­deutsche Gewiß­heiten heute „grün“ sind. In dumm­deut­schen Redak­tionen gibt es eine, – gemessen an grünen Wahl­er­geb­nissen – grotesk über­höhte Zahl von Mei­nungs­ma­chern, die par­tei­po­li­tisch „Grün“ prä­fe­rieren. Die Grünen sind so etwas wie der zivil­re­ligöse Ersatz für das geschleifte Chris­tentum. Inter­essant ist, wie sich die Deut­schen die Macht dieser zere­bralen Pestilenz ein­ge­fangen haben. Die haben sie sich nämlich gekauft. Was Mitte der Sieb­ziger Jahre noch ein loser Haufen ver­schie­denster Bür­ger­initia­tiven gewesen ist, die bspw.gegen Brokdorf oder Kalkar demons­trierten, wurde 1980 Partei. Seither ging es mit den grünen Mullahs und ihren ste­tigen Moral­pre­digten, ihrer Verbots- und Bevor­mun­dungswut stetig bergauf. Bereits die GLU (Grüne Liste Umwelt­schutz) als Vor­läufer der Grünen erhielt für die 3,7 Prozent, die sie bei der nie­der­säch­si­schen Land­tagswahl 1978 erreichte, über 715.000 Mark Wahl­kampf­kos­ten­er­stattung. Dieser Weg zum Geld­segen wurde dann überall im Land von ähn­lichen Bünd­nissen kopiert. 1979 wurde die „Sonstige Poli­tische Ver­ei­nigung (SPV)/Die Grünen“ gegründet, 1980 dann die Partei „Die Grünen“. Bei der Bun­des­tagswahl 1980 zwar an der 5 Prozent-Hürde gescheitert, erhielten die Grünen bereits über 4,5 Mio. Mark an Wahl­kampf­kos­ten­er­stattung, Geld also, mit dem sich weiter agi­tieren und mis­sio­nieren ließ.
Planet WissenEin gelun­gener Coup also, über den Jahre später eine Sach­ver­stän­di­gen­kom­mission schreiben wird: „Die Ent­ste­hungs­ge­schichte der Partei ‚Die Grünen‘ stellt somit einen in der Geschichte der Bun­des­re­publik ein­zig­ar­tigen Fall staatlich sub­ven­tio­nierter Par­tei­en­gründung dar.
Wenn dumm­deutsche Gewiß­heiten von heute also nicht auch noch einem Sys­tem­fehler zu ver­danken sind, wem dann?
Eine zunächst sozi­al­de­mo­kra­tische Denke, stetig popu­lärer werdend zwi­schen 1969 und 1977, dem Jahr des höchsten Mit­glieds­be­standes der SPD, stei­gerte sich durch die Kom­plet­tierung durch Grüne ab 1980 zur kol­lek­tiven Ignoranz des Jahres 2018. Aus­nahmen bestä­tigen die Regel. Daß eine Person wie Angela Merkel Kanz­lerin – und dann auch noch beliebt wird -, wäre noch in den Sech­ziger Jahren undenkbar gewesen.
Das ist auch eine Folge der Gering­schätzung von Geschichts- , Musik- und Kunst­un­ter­richt, wie sie sich in stän­digen „Bil­dungs­re­formen“ aus­drückte. Gerade die­je­nigen Schul­fächer wurden ver­nach­lässigt, die geeignet gewesen wären, Gehirne auf einer mehr indi­vi­du­ellen Ebene zu trai­nieren. Feh­lendes Geschichts­wissen ist heute z.B. dafür ver­ant­wortlich, daß igno­rante Ein­ge­bildete glauben, jede Generation habe das Rad neu zu erfinden und die aktuell Lebenden seien auto­ma­tisch klüger als alle vorherigen.
Gefragt war nun Repro­du­zier­bares, für das Fleiß aus­reichte, um es bei Prü­fungen feh­lerfrei aber unre­flek­tiert wie­der­zu­geben. Waren sozi­al­de­mo­kra­tische Bil­dungs­re­formen schon ein Anschlag auf den Geist als solchen, wurde Schule durch den grünen Einfluß (Gen­de­rismus, Öko­lo­gismus, Femi­nismus) end­gültig gar von der Bil­dungs­ver­an­staltung zur Farce – und für Jungs eine einzige Tortur. Schüler des Jahres 2018 unter­scheiden sogar schon nach „rich­tigen Ant­worten“ auf Prü­fungs­fragen – und dem, was in der Rea­lität richtig ist, wie eine jüngere Unter­su­chung nachwies. Schul­bildung wurde zu Aus­bildung – und selbst die wurde so mise­rabel, daß sowohl Lehr­lings­be­triebe als auch Uni­ver­si­täten die feh­lende Wei­ter­bil­dungs­fä­higkeit der Schul­ab­gänger bemän­gelten. Der Links­staat als solcher ist ein Anschlag auf die Intel­ligenz eines Volkes. Spä­testens mit dem Zusam­men­bruch des vor­ma­ligen Ost­blocks anfangs der Neun­ziger Jahre – und allem, was dabei ans Tages­licht kam –  hätte man das wissen können. Allerspätestens.
Aber das hat den damals inzwi­schen eta­blierten, west­lichen Salon­bol­sche­wisten nicht inter­es­siert. Als Links­grüner in Deutschland lebte es sich zu der Zeit bereits bequem und para­sitär von der Sub­stanz dessen, was vor­an­ge­gangene Genera­tionen nach dem Krieg auf­gebaut hatten, und auf Steu­er­zahlers Kosten. Man war zum Gewissen einer ver­dummten Nation avan­ciert. Und so leid es mir tut: Ein Volk, das sich über die Hälfte seines hart erar­bei­teten Geldes vom Staat über Steuern wieder abknöpfen läßt und sich oben­drein noch die Unver­schämtheit bieten läßt, daß man ihm sagt, es sei ihm noch nie so gut gegangen wie heute, während es mit der ganzen Kohle ständig indok­tri­niert und belogen wird, ist der Beweis dafür, daß der Flynn-Effekt seit Jahr­zehnten rück­wärts läuft.
Alles, was Ulrike Mix im Deutsch­landfunk über die Umdrehung des Flynn-Effekts sagte, hat sie bereits im ersten Absatz ent­wertet, als sie schrieb, die Ursachen dafür seien unklar. Dem Intel­li­genten ist nichts so klar, wie die Ursachen der kol­lek­tiven Ver­blödung, an welcher er tag­täglich zu leiden hat. Und das ist die Wahrheit dazu. Nichts anderes.  Des­wegen läuft mein Artikel hier auch unter „Medi­en­kritik“.


Quelle: Jou­watch