Politik

Der neueste Trend aus der LGTB-Szene: Drag Kids – kleine Jungen als aufgedonnerte Drag-Queens

13. Oktober 2018

Kinder verkleiden sich gerne. Sie haben manchmal eine extra Kiste mit Kostümen und Zubehör. Jungs sind gerne Polizist, (Jedi-)Ritter, Prinz oder Superheld und horten ziemlich viel metallisch-düsteres, martialisches Zeugs bei ihren Kostümen: Handschellen, Lasergewehr, Lichtschwert. Batman-Bumerang, Ritterschwert oder Wikingerhelm. Mädchen lieben Elfenkostüme, Prinzessinnen-Ballkleider, Zauberstab, Einhörner, Diademe, Krönchen und allerlei Schmuckgedöns… und wenn’s geht, alles mit Glitzer und Pailletten und PINK!

Verkleiden ist eine tolle Sache, und man sieht sehr gut, dass die Kinder immer in die Rollen von allgemein anerkannten, positiv besetzten Vorbildern schlüpfen wollen. Dabei gibt es keine besonders individuellen Persönlichkeitsmerkmale, man ist nur eindimensional und lupenrein „gut“, wobei dann auch erschreckend bösartige Handlungen zur Vernichtung der „Bösen“ gespielt werden. Die sind aber dadurch, dass man ja zu den Guten gehört, eo ipso gerechtfertigt. Ein absolutistisches Denkmuster, aus dem man meistens während der Pubertät herauswächst, es sei denn, man gehört zum stramm linken politischen Lager.

Es gibt kaum eine Szene, die das Verkleiden so zu Perfektion und Glamour gebracht hat, wie die der Drag-Queens. Es ist unfassbar, welche Kunstwerke diese Männer aus sich machen, wie perfekt sie sich schminken, wie die ganze Person, Bewegung, Körper und Outfit eine einzige, ins kleinste Teil vollkommene Show sind.

Nun gibt es das Ganze auch mit Kindern. Schon sieben- und achtjährige Buben verwandeln sich in glitzernde Paradiesvögel, produzieren sich als öffentliches Happening. Der kleine Kanadier Nemis Quinn Mélançon Golden kam schon mit sieben Jahren zu Ruhm. Seine Drag-Queen Persona heißt „Lactatia“. (Lactatia kommt aus dem Lateinischen „die Gesäugte“ von „lactare“ = stillen, säugen. Ob er das wohl weiß?)

Lactatias Karriere begann, als er bei der in Montreal gastierenden „World Drag Tour“ auf die Bühne kam. Mit platinblonder Langhaar-Schillerlocken-Perücke und Miederkleidchen wurde der kleine, schmale Kerl dem begeistert johlenden Publikum vorgestellt. Er ist begeistert von dem Kostüm der Moderatorin, der berühmten Drag Queen Bianca del Rio.

 

 

Seine Eltern, so schreibt die Webseite „Advocate“, ermutigen ihn und unterstützen Lactatia in ihrer künstlerischen Karriere. Sie ermöglichten ihm Kurse und Ausbildung in Modepräsentation, Tanzunterricht, Modeln, wie er sich bewegen und kleiden muss, um seine Kunst zu perfektionieren und Erfolg zu haben. Tatsächlich bewegt sich Lactatia profesionell, geschmeidig und elegant und scheint extrem sicher und selbstbewusst in Bezug auf sich und seine Rolle. Kein Wunder: „Lactatia“ wird gefeiert und bejubelt, die Eltern tun alles, um Lactatia zu Ruhm zu bringen, sie schwimmt auf der Welle, die von den mächtigen Lobbies der LGBT-Szene gehypt wird, dient es doch ihrer Agenda: Schon kleine Kinder sollen aus der männlich-weiblich-Schablone ausbrechen und sich verwirklichen. Für die Gender- und LGBT-Community sind Kinder wie Lactatia und „Desmond is amazing“ Ikonen, die in ihren Augen beweisen, dass Kinder, wenn man sie lässt, ganz von selbst völlig neue Geschlechter entwickeln.

Wie alle Eltern wissen: Kinder wollen in die Rollen bewunderter „Typen“ schlüpfen. Ob Batman oder Eisprinzessin Elsa, sie wollen sich mit der Rolle der wunderschönen Prinzessin, oder des tapferen, starken Superhelden identifizieren. Und in einer Gesellschaft, in der Drag-Queens glorifiziert werden, gibt es Jungen, die das aus irgendeinem Grund, vielleicht tatsächlich aus einer Neigung zur Homosexualität heraus, vielleicht auch aus ganz anderen Gründen, reizvoll finden und sich damit identifizieren möchten.

Man sollte solche Versuche und Experimente sicher nicht ausbremsen. Aber einfach warten, ob sich das so weiter entwickelt oder nur eine Laune, eine Phase war. Diese Freiheit, erst nach der Pubertät, die alles ändern kann, zu spüren, wer man wirklich ist, wird den kleinen Drag-Queen-Celebrities genommen. Sie werden in ihrem – vielleicht nur kindlichen Experimentieren mit Neigungen – so hochgepusht, dass sie zu der Person werden müssen, die sie darstellen. Und diese Person ist einfach so wichtig, überhöht und toll, dass die echte Persönlichkeit dabei unter die Räder kommt. Nicht einmal das Essenziellste, das ein Kind hat, nämlich seine Mama, seinen Papa, seine Familie, ist dann noch wichtig. Stehen diese der umjubelten Kunstperson im Weg, werden sie beseitigt:

 

 

„Ich denke, jeder kann tun, was er will im Leben. Es ist egal, was alle anderen denken.“ beginnt Lactatia die Botschaft an „alle da draußen“. So weit, so gut. Und dann: „Wenn Du eine Drag-Queen werden willst und Deine Eltern mögen Dich nicht, dann brauchst Du neue Eltern. Wenn Du eine Drag-Queen sein willst und Deine Freunde mögen Dich nicht, brauchst Du neue Freunde!“

Soso, dann braucht man als achtjähriger Knirps also neue Eltern, wenn diese die Drag-Queen-Ambitionen nicht mögen. Dieser Junge ist bis in die lackierten Fingernagelspitzen hinein brutalst ideologisiert. Das ist purer Hedonismus eines Menschenkindes, das in einer vollkommen künstlichen Scheinwelt sozialisiert wird. Es ist ungesund für ein Kind in dem Alter, dermaßen gehypt und als Fetisch und Idol einer Interessengruppe benutzt zu werden. So einen schmeichelnden Persönlichkeitskult vertragen viele Erwachsene nicht, ohne Schaden an ihrer Selbsteinschätzung und Persönlichkeit zu nehmen, geschweige denn so ein kleiner Kerl. Lactatia begreift gar nicht, dass es in Wirklichkeit nicht um ihn geht, sondern um seine Rolle, die hier hochgejubelt wird, um eine politische Agenda zu befördern.

Sieht man sich den vor Begeisterung platzenden Reporter an, weiß man schon, wie übertrieben dieser kleine Kerl von allen hofiert wird und wirklich denkt, er ist unglaublich wichtig und ein großes Vorbild für alle. Und die Eltern sind überall dabei und spielen die Karrieremanager. Dabei fällt auch durchaus einiges an Geld ab: Lactatia modelt zum Beispiel für das Modehaus „House of Mann“, das sich auf Mode für die LGBT-Community spezialisiert hat.

 

 

 

Das ist um keinen Deut besser, als die berühmt-berüchtigten von Ehrgeiz und Ruhmsucht getriebenen Hollywood-Starkinder-Eltern, die ihre Sprösslinge aufpoliert, dressiert und zu Kunstwesen gemacht haben. Es ist vollkommen unbedeutend, ob es dabei um die klassische „niedliche Mädchenrolle“ oder den blitzsauberen, blondgescheitelten, frisch-fromm-fröhlich-freien Lausbuben alter Couleur – oder eine achtjährige Drag-Queen handelt. Hier wird ein junger, fragiler Mensch verbogen und benutzt, egal für welche Interessen.

Es ist ein Merkmal von ideologisch-diktatorischen Gesellschaften, die Jugend so früh wie möglich nach bestimmten Vorbildern zu formen. Ob es die Mao-Jugend in ihren blauen Einheitsanzügen voll kommunistischer Schaffens- und Aufbaukraft war, die Hitlerjugend mit ihrer „hart wie Kruppstahl, zäh wie Leder, schnell wie Windhunde“-Quälerei oder die braven Bund-Deutscher-Mädels, oder die FDJ. Es ist immer dasselbe. Jetzt sind es kleine Drag-Queens.

Das ist kein skurriler, aber harmloser Freizeitspaß mehr. Wir wissen mittlerweile, was mit Kindern im „Showbiz“ passiert. Und so ein hübsches Kerlchen wird irgendwann irgendwo ziemlich sicher Opfer eines entsprechend gepolten Rücksichtslosen, der genau so einer Mini-Drag-Queen-Porzellanpuppe wie Lactatia nicht widerstehen kann und will.

Nur ein Gedanke: Was machen Lactatias in der Szene bewunderten Eltern, wenn ihr Junge, Nemis Quinn Mélançon Golden, in sechs Jahren, in denen er als „Drag Queen Lactatia“ viel Geld und Ruhm eingebracht hat, plötzlich erkennen sollte, dass er ein ganz normaler Mann werden will? So mit Holzfällerhemd, Werkstatt im Keller, Motorrad, Weib und Kind? Darf er das dann? Was sagt dann die LGBT-Community?

Oder … was geschieht, wenn Lactatia in der Pubertät überhaupt nicht mehr weiß, wer und was er ist? Wenn er-sie-es todunglücklich ist, aber aus seiner Rolle nicht mehr heraus darf?


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