Whistleblower Politik

Über 11.000 kamen allein im Oktober über das Mittelmeer! Jetzt ermitteln sogar die Geheimdienste gegen Spanien

15. November 2018

Die linke spanische Regierung von Sanchez hat fahrlässig die Massenmigration ins Land erleichtert. Allein im Oktober kamen mehr als 10.000 Migranten über das Mittelmeer. Mittlerweile sind sogar europäische Nachrichtendienste wie der deutsche BND alarmiert.

Spaniens Flüchtlingswelle ist nach wie vor brisant und akut. Allein im Monat Oktober sind insgesamt 11.788 Migranten nach Spanien gekommen. In den 31 Tagen des Monats sind so viele Migranten über das Mittelmeer gekommen, wie insgesamt zwischen 2013 und 2015. Derzeit sind mehr als 50% der neu in Europa ankommenden Migranten in Spanien registriert. Mit insgesamt 53.382 Migranten im Jahr 2018 übertraf Spanien die Zahl derer, die in Griechenland oder Italien ankommen.

Das hat verschiedene europäische Sicherheits- und Nachrichtendienste alarmiert. Nach Angaben von »El Debate« untersucht der BND derzeit die Lage in Spanien, weil viele unbegleitete Minderjährige ankommen.

Nach vertraulichen Dokumenten des BND hat Marokko nun Libyen als Haupttransitland für Afrikaner, die Europa erreichen wollen, abgelöst. NGOs haben diesen Prozess forciert.

Der BND betont, dass die meisten dieser Minderjährigen von einer völlig falschen Vorstellung von Europa angezogen werden. Menschenhändler versuchen, diesen Einwanderern ein Europa zu verkaufen, in dem es ihnen leicht fällt, Profifußballer zu werden und Luxusautos zu fahren. Nach Angaben der marokkanischen Nachrichtenagentur »Hespress« wurde am 28. September ein Spieler des »Safi Olympic Club« in einem Boot in Richtung Spanien entdeckt.

In Bezug auf das Netzwerk von Menschenhändlern, die die Reise nach Europa erleichtern, weist der BND darauf hin, dass Marokko allein in diesem Jahr 54.000 Abfahrten aus dem Land verhindert, 74 Netzwerke von Menschenhändlern zerschlagen, 1.900 Boote konfisziert und 230 Menschenhändler angeklagt hat. Dennoch kann das Land die Probleme nicht bewältigen. Laut BND seien, so berichtet »El Debate«, die Menschenhändler in der Lage, monatlich insgesamt 6.000 Einwanderer nach Europa zu schmuggeln.

Schließlich nennt dieser Bericht auch die Kosten dieser Routen und Überfahrten nach Spanien. Nach Angaben der deutschen Behörden bieten Menschenhändler verschiedene Möglichkeiten an. Für 1.000 Euro bietet der Menschenhändler dem Flüchtling drei Versuche an, nach Spanien zu gelangen. Für 2.000 Euro garantiert der Menschenhändler die Ankunft in Spanien und damit die EU. Und für 4.000 Euro erhält er eine „VIP-Schmuggelware“, in der der Zeitraum der Ankunftstage in Spanien stark reduziert wird. Nach Angaben der deutschen Behörden haben die sogenannten Trafficker ein eigenes Zahlungssystem eingerichtet.

Welche Auswirkungen hat dieser Prozess auf die Demographie Spaniens? Eine Sprecherin der niederländischen »Gefira Foundation« geht für 2019 von insgesamt 150.000 Migranten aus und schlussfolgert, dass für eine Bevölkerung von 40 Millionen in Spanien 150.000 Einwanderer vielleicht zunächst irrelevant erscheinen mögen, aber im Vergleich zu den durchschnittlich 300.000 jährlichen Geburten, die für die nächsten zwei Jahre erwartet werden, dies einen demografischen Einfluss von praktisch 50% des Bevölkerungswachstums ausmacht. Es werde eine Zeit kommen, in der die Zahl der Einwanderer die Zahl der Geburten in Spanien übersteigen wird.

Die Zeitung »El Debate« wirft der linken Regierung von Regierungschef Sanchez vor, die Massenmigration unterschätzt, erleichtert und gleichzeitig die eigene Rolle dabei verschwiegen zu haben.

 


Erstveröffentlichung auf www.FreieWelt.net