SPD Bundesparteitag 2018 Wiesbaden, Bild: Wikimedia commons, Olaf Kosinsky

Nahles ade! Umsturz­ge­rüchte in der SPD ver­dichten sich! Planen Gabriel und Schulz eine Palastrevolution?

Die Zeichen auf eine Palast­re­vo­lution in der SPD gegen A.Nahles ver­dichten sich. Die beiden Alpha-Männchen Gabriel und Schulz haben offen­sichtlich ihre gegen­seitige Abneigung zu den Akten gelegt und blasen nun zum Angriff gegen die der­zeitige Vorsitzende.

Die Zeit, als Gabriel und Schulz eine tiefe Feind­schaft zuein­ander verband, liegt noch gar nicht allzu lange zurück. Doch in der jün­geren Ver­gan­genheit scheinen sich »der Siggi« und »der Maddin« wieder richtig lieb zu haben. Besonders oft und vor allem auch besonders deutlich sieht man die beiden bei öffent­lichen Ver­an­stal­tungen in tiefen, ver­trau­lichen Gesprächen. Die gegen­wärtige Par­tei­vor­sit­zende A.Nahles jedoch steht bei ihren Auf­tritten relativ isoliert.
Folgt man den ent­spre­chenden Medi­en­mel­dungen, unter anderem beim Merkur, so ver­dichten sich die Gerüchte, dass die beiden aus­ran­gierten ehe­ma­ligen Par­tei­vor­sit­zenden sich nicht damit zufrieden geben wollen, auf’s Altenteil abge­schoben worden zu sein. Statt­dessen planen sie offen­sichtlich eine Palast­re­vo­lution gegen A.Nahles. Sollten die zeit­gleich statt­fin­denden Wahlen zur Bremer Bür­ger­schaft und zum Euro­päi­schen Par­lament die erwartet schlechten bis ver­nich­tenden Ergeb­nisse für die SPD bringen, soll die Zeit der jet­zigen Vor­sit­zenden abge­laufen sein, heißt es dazu in den Meldungen.
Tritt dieser Fall ein, so äußerte sich jüngst ein hoch­ran­giger SPD-Poli­tiker gegenüber der Springer-Presse, seien wohl weder A.Nahles als Vor­sit­zende noch der farblose Olaf Scholz zu halten. Gabriel und Schulz sollen sich sogar schon darüber ver­ständigt haben, wer nach dem par­tei­in­ternen Putsch dann welche Position besetzen wird. Gabriel wird wieder die Par­tei­spitze, Schulz den Frak­ti­ons­vorsitz im Bun­destag übernehmen.
Auf dieses Thema ange­sprochen, ant­worten sowohl Gabriel wie auch Schulz aus­wei­chend. Klare Dementis wollen beide aber nicht abgeben. Ob aller­dings das Ansinnen der »alten Herren« bei der Gruppe der deutlich jün­geren Garde um Katarina Barley und Manuela Schwesig auf unge­teilte Zustimmung stößt oder ob die Damen dann nicht selbst Ansprüche auf diese beiden Posten anmelden werden, ist ein wei­terer Aspekt, der für eine fort­dau­ernde Unruhe in der Partei sorgt. Lang­weilig wird es intern nicht; ver­trau­ens­bildend beim Wähler sind diese Strei­tig­keiten aber ganz sicher auch nicht. 

 


Quelle: FreieWelt.net