Politik

Wir werden auch an Ostern gründlich verarscht

19. April 2019

von Markus Gärtner

Die Brandermittler in Paris gehen von einem Unfall aus, bevor sie ihre Untersuchung begonnen haben. Das EU-Parlament konstatiert für seine Klimapolitik ein 16jähriges Mädchen. Die Kanzlerin wirbt in einer senilen Show für den Windpark „Arkona“ in der Ostsee. Der Chefredakteur der ARD hält nachrichtenhungrige Zuschauer für „Gaffer.“ Und in Wismar veröffentlicht die Polizei einen Fahndungsaufruf ohne Täterbeschreibung, weil sie politisch korrekt sein will.
Willkommen in der offenen Anstalt Deutschland.

Die Karwoche vor Ostern 2019 wächst sich nachrichtlich zu einer großen, Vertrauen bildenden Maßnahme aus, würde ein Zyniker sagen. Und er hätte Recht damit.
Wir werden auch vor den Feiertagen nach Strich und Faden veräppelt. Bis hin zur BILD, die uns alarmiert, dass „die Chinesen“ unser Grillfleisch „wegkaufen.“
So geht unser Vertrauen weiter ungebremst in den Keller, wo es streng genommen schon längst mit einem laut vernehmbaren Rums aufgeschlagen sein müsste. Doch die Skala der Nachrichten, mit denen man uns für blöd verkaufen will, ist nach oben hin offen. Die nächsten Verrücktheiten lauern bereits um die Ecke, direkt hinter dem Osterhasen. Wir können sie nicht aufhalten.
Und ja: wir werden zum x-ten Mal denken, wir seien naiv gewesen zu glauben, dass wir schon das Schlimmste gesehen haben.


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