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Politik

Kriminelle Clans und die Mafia sickern in Behörden ein – ein neuer „Marsch durch die Institutionen“

10. Oktober 2019

Am 2. Juni 1967 besuchte der Schah von Persien, Mohammad Reza Pahlavi West-Berlin. Die studentische Linke ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen, um gegen die Herrschaft der kapitalistischen Eliten und den Schah als Handlanger der imperialistischen USA zu demonstrieren. Was wie eine der üblichen linken Demos begann, endete mit einem toten Demonstranten: Benno Ohnesorg. Er wurde von einem Polizisten, einem Vertreter der verhassten Staatsmacht, erschossen.

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Am nächsten Tag vibrierten die Universitäten – insbesondere die Freie Universität Berlin – vor Aufregung und Wut. „SIE haben einen von UNS erschossen!“ war der alles ändernde Angriff auf die gesamte Generation der revoltierenden Studenten, eine Bloßstellung der kapitalistisch-imperialistischen Staatsmacht. Man fühlte sich als eine verschworene Gemeinschaft, Zehntausende füllten in den nächsten Tagen die Straßen mit wütendem Protest. Plötzlich war ein Schulterschluss zu spüren. Nicht nur Linke liefen da auf die Straße. Der Kampf gegen das Establishment war aufgenommen. Diese Studentengeneration fühlte sich von da an bewusst als Fremde im Staat.

Die Werdegänge waren unterschiedlich. Manche wählten die Gewalt und tauchten später in der Roten Armee Fraktion auf. Heute ist es die Antifa. Doch die meisten folgten dem Aufruf zum „langen Marsch durch die Institutionen“. Sie besetzten nach und nach Professorenstellen und wichtige Schaltstellen in den Behörden, wo sie gezielt gleichgesinnte Genossen förderten, bis die ins Visier genommenen Institutionen „auf Linie“ waren. Das System wurde von innen zu Fall gebracht, was von außen nicht möglich gewesen wäre. Der Mythos Mao Zedong war ihr Vorbild und Leitfaden. Die Linke beherrscht heute den Diskurs und die Institutionen. Nun, da sie dieses vollbracht hat, zeigt die Linke ihre wahre Macht und ihre dunkle Seite: Die beinharte Intoleranz und gnadenlose Verfolgung Andersdenkender.

Doch es kommt eine neue, wesentlich weniger verkopfte und mindestens genauso berechnende Großgruppe mit noch stärkerem Zusammenhalt und viel simpleren Zielen, die dieselbe Strategie fahren: Die arabischen Clans und die Mafia-Organisationen. Sie fühlen sich ebenfalls sehr bewusst als Fremde in unserem Staat und sie haben mindestens dieselbe Durchsetzungskraft wie ihre linken Vorgänger.

Aber sie geben sich nicht mit verstaubten Professorenstellen und politisch-ideologischem Terraingewinn und einer Handlungsperspektive von Jahrzehnten zufrieden. Sie wollen die blanke Macht und viel Geld und zwar subito. Ihr Zusammenhalt unter ihnen ist um viele Stufen stärker und zielgerichteter und sie operieren auf vielen Ebenen. Außerdem können sie sich die von den Linken eingeführte Political Correctness zunutze machen. Das ist nämlich die Achillesferse dieser Gesellschaft: Ohne jeden Widerstand – denn man ist ja um Gottes Willen kein Rassist oder Islamophob – können sie in die Behörden und Schaltstellen des Staates hinein wandern. Früher gab es noch Abwehr gegen Aspiranten, die nicht in die staatlichen Strukturen passten. Linke konnten nur trotz ihres politischen Hintergrundes zäh ihre Positionen erobern. Zuwanderer aus Clans und Mafiastrukturen werden wegen ihres Migrationshintergrundes sogar noch bevorzugt, obwohl man sehr genau weiß, wen man sich da ins Boot holt. Das ist das Ergebnis einer linken, jahrzehntelangen Dauerpropaganda der Diversity, des Antirassismus und der offenen Gesellschaften.

Oliver Huth, ein Spezialist im Kampf gegen Organisierte Kriminalität beim LKA Nordrhein Westfalen und Vizechef des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, sieht die Politik als Grund. Man hat sehr lange im Kampf gegen die Infiltration der Behörden durch kurdisch-libanesische und italienische Verbrechersyndikate schlicht versagt. Man hat untätig und aus politischer Korrektheit zugesehen, wie die arabischen Clans Polizeibeamte bedrohen und einschüchtern, mit Mord an ihren Familien drohen. Man hat weggeschaut und abgewiegelt, wenn Mitarbeiter in Jobcentern oder Angestellte in den Ausländerbehörden bedroht, erpresst und geschmiert wurden.

Oliver Huth bestätigt genau das:

„Die Clans lehnen den Staat und seine Repräsentanten ab. Diese Leute halten sich nicht an Regeln, das bedeutet, dass es bei Personen- oder etwa Gaststättenkontrollen in der Szene immer Ärger gibt, da bauen sich dann muskelbepackte Männer vor den Polizeibeamten auf, fangen an zu schimpfen, lehnen es ab, ihren Ausweis zu zeigen. Häufig kommen sie dann mit der Fremdenfeindlichkeitskeule. Frei nach dem Motto: Ihr macht das doch nur, weil wir Ausländer sind. Schnell sammelt sich eine Gruppe, binnen fünf Minuten stehen die Kollegen dann einem Pulk gegenüber, der provoziert, der die Beamten bedrängt. Im Gerichtssaal kommt es häufig zu Tumulten, da sitzen Clanangehörige im Zuschauerraum und sorgen für eine aufgeheizte Atmosphäre. Auf dem Flur folgen Bedrohungsszenarien gegen Zeugen. (…) Wir wissen, dass die Organisierte Kriminalität (OK) zunehmend Einfluss auf die öffentliche Verwaltung ausübt. Entweder fließen Schmiergelder oder es erfolgen andere Vergünstigungen. Das gilt für Clans, aber auch etwa für Aktivitäten der italienischen Mafia hierzulande. Siehe etwa der im Dezember 2018 enttarnte Drogenkomplex um Zweige der kalabresischen N’drangheta in Duisburg und Wesseling, in dem Polizisten und andere Amtsträger auf Wunsch geheime Daten an die Mafiosi herausgaben. Bei den Clans ist es ähnlich, da gibt es Personen aus den Ämtern, die interne Informationen durchstechen. “

Doch mittlerweile sind wir einen Schritt weiter. Das alles ist heute immer weniger nötig, denn die Nötiger und Erpresser, die Schmiergeldzahler und Verbrecher haben ihre Clanmitglieder direkt in die Behörden eingeschleust. Und diese sind dort die gefeierten Beweise für eine gelungene Integration. Das ist schon 2003 ans Tageslicht gekommen, aber relativ folgenlos geblieben, da von oben geschützt. Damals berichtete der Focus:

  • Bewerber aus den Großfamilien sollen trotz Strafakte in der Berliner Polizei angenommen worden sein.
  • Hinweise zu den Erkenntnissen über die Personen sollen angeblich von Vize-Polizeipräsidentin Margarete Koppers „angehalten“ werden.
  • Ein LKA-Insider bestätigte FOCUS Online, dass derzeit mindestens eine Person eine Polizeiausbildung durchläuft, die im Bereich Organisierte Kriminalität auffällig geworden sei.
  • In dem anonymen Brief wird Koppers zudem vorgeworfen, sich rechtlich durch einen Anwalt vertreten zu lassen, der auch eine arabische Großfamilie vertrete. Sie sei zwar frei in der Wahl ihres Anwalts, habe sich aber so zu verhalten, dass sie dem Ansehen der Polizei nicht schade.

Das Problem, dass arabische „Großfamilien mit der Polizei verstrickt sind“ oder gar als Polizisten eingestellt worden waren, war zum damaligen Zeitpunkt schon bekannt. Bisweilen mit tragischen Folgen.

Ein Fall, der in die Schlagzeilen geriet, ereignete sich im Frühjahr 2003. Nach einer Messerstecherei zwischen rivalisierenden arabischen Clans vor einer Berliner Diskothek war im Zuge der Ermittlungen wenig später ein Beamter eines SEK-Kommandos vom Mitglied eines libanesischen Clans getötet worden. Der Polizeibeamte (mit Migrationshintergrund) arbeitete in der Diskothek, wo es die Messerstecherei gab, in seiner Freizeit als Türsteher. Sie gehörte seinem Onkel. Er war Mitglied in einem der rivalisierenden Clans. Der Beamte hatte die Polizeiausbildung mit guten Bewertungen absolviert, wollte aber nicht akzeptieren, dass er als Polizist nicht in dem mehr oder weniger kriminalitätsbelasteten Umfeld seines Onkels arbeiten konnte.

Michael Knape, bis Ende 2014 Chef der größten Berliner Polizeidirektion 6, kommentierte das kurz: „Da zählen andere Gebräuche und Sitten, die sich nicht mit dem Eid eines Polizisten vertragen.“

Die Deutsche Polizeigewerkschaft warnte Ende 2017 eindringlich vor Clan-Angehörigen im Polizei- und Behördendienst. Arabische Großfamilien versuchten, gezielt ihre Familienmitglieder in den öffentlichen Dienst einzuschleusen. Man halte in den Clans ganz bewusst die dafür ausersehenen Familienmitglieder aus allen Straftaten heraus, um sie dann in den verschiedenen Behörden platzieren zu können, wo sie den Interessen des Clans wesentlich besser dienen können. So haben die Clans ein vitales Interesse daran, „genau zu wissen, wo und wie Staat funktioniert, wie Polizei tickt, wann Durchsuchungen stattfinden.“

Aber auch die sorgsam straffrei gehaltenen Eleven der Großfamilien aus der Levante und anderswo fallen schon früh auf. Mehrere hatten auch Kontakte in gewaltbereite Motorradclubs und fielen auch als Polizeischüler durch Hass, Lernverweigerung und Gewalttätigkeit auf.

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Und auch hier gibt es die Realitätsverweigerer mit den Gutmenschen-Scheuklappen, die den Clans und Mafiosi die Infiltration der Behörden und des Staates ermöglichen. So berichtet die Welt:

Berlins Polizeipräsident Klaus Kandt schloss eine Unterwanderung seiner Behörde durch kriminelle Clans aus: „Die Behauptung ist definitiv falsch.“

Innensenator Andreas Geisel (SPD) bekannte sich ausdrücklich zu Polizisten mit Migrationshintergrund und ihrer Integrität. Er wehre sich dagegen, dass fremdenfeindliche Ressentiments geschürt würden. „Das werde ich nicht dulden“, sagte der SPD-Politiker.

Daran ändern auch Vorfälle, wie dieser nichts: Eine Studentin der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) war festgenommen worden. Wie die „B.Z.“berichtete, fotografierte sie während eines Praktikums bei der Polizei heimlich vertrauliche Unterlagen ab. Der Vorfall ereignete sich auf dem Polizeiabschnitt 41 in Schöneberg. Nach Angaben der Polizei hatte sich die Frau dieses Revier selbst als Praktikumsort gewünscht. Die Studentin hatte dem Bericht zufolge dort Zugriff auf Dienstrechner. Von einem Bildschirm soll sie Fahndungsbilder einer arabischen Großfamilie abfotografiert haben. Danach versendete sie diese Bilder per WhatsApp. Wer der Empfänger war, ist unklar.

Ein Polizeisprecher bestätigte das der „B.Z.“. „Dabei handelt es sich um ein Foto einer Fahndung, die im Intranet veröffentlicht wurde sowie um einen polizeiinternen Warnhinweis, der behördenweit gesteuert wurde“, sagte Polizeisprecher Thomas Neuendorf. Das Praktikum sei umgehend beendet worden.

Die 20-Jährige soll nach Angaben der Polizei einen arabischen Migrationshintergrund haben und Allgemeines Verwaltungsrecht studieren. Die HWR bildet unter anderem Polizisten für den gehobenen Dienst und Mitarbeiter für die öffentliche Verwaltung aus.“

Die Clans und die Mafia übernehmen langsam aber sicher den Staat. Was das in nicht einmal zehn Jahren bedeutet, dürfte klar sein.

 


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