Bild: Sigmar Gabriel, Bildquelle: Wikimedia Commons, Olaf Kosinsky, Bildlizenz: CC BY SA 3.0

Sigmar Gabriel (SPD) soll Auf­sichtsrat der Deut­schen Bank werden

Aus­ran­gierte deutsche Poli­tiker fallen auch nach dem Ende ihrer poli­ti­schen Laufbahn in der Regel finan­ziell weich. Sigmar Gabriel, Ex-SPD-Chef, soll Auf­sichtsrat bei der Deut­schen Bank werden. Am 20. Mai stellt er sich den Aktio­nären zur Wahl.

Deutsche Alt­par­tei­en­po­li­tiker sind offen­sichtlich uni­versell ein­setzbar, sowohl während ihrer aktiven poli­ti­schen Laufbahn wie auch danach. Das mag daran liegen, dass sie von einigen Dingen ein wenig aber nichts so wirklich richtig gut ver­stehe. Spe­zia­li­sierung ist dem eigenen Vor­an­kommen nur hin­derlich. Das Para­de­bei­spiel hierfür ist Merkels »Won­der­woman« Ursula von der Leyen, die in nahezu jedem Minis­terium, das sie betreute, ein Chaos hin­ter­lassen hat und als Dank für ihre Arbeit letztlich in die Position der EU-Kom­mis­si­ons­vor­sit­zenden gehievt wurde.

Aber auch Ex-Poli­tiker jeg­licher Coleur fallen nach dem Ende ihrer Laufbahn zumindest finan­ziell stets weich. Alt­kanzler Gerhard Schröder (SPD) lässt sich seine Dienste vom rus­si­schen Mine­ral­öl­konzern Rosneft fürtlich ent­lohnen. Friedrich Merz (CDU) hat sich nach seinem Kalt­stellen durch Merkel bei Blackrock einen dicken Geld­beutel ver­schafft, Mat­thias Ber­ninger (Grüne), einst Staats­se­kretär von Renate Künast, ist bei Mon­santo (Pro­duzent von Gly­phosat) untergekommen.

Da wollte offen­sichtlich der von seiner Partei als Chef aus­ran­gierte Sigmar Gabriel (SPD) auch nicht bei­seite stehen und will dem Lockruf des Geldes folgen. Er soll dem­nächst Auf­sichtsrat bei der Deut­schen Bank werden. Nach Angaben des Bank­hau­ses­wurde bereits am ver­gan­genen Freitag Antrag zur Bestellung des 60-Jäh­rigen beim Amts­ge­richt Frankfurt ein­ge­reicht. Bei der Aktio­närs­ver­sammlung am 20. Mai soll Gabriel von den Aktio­nären gewählt werden.


Quelle: freiewelt.net