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Warum Linke häufiger am Leben leiden: Glück ist konservativ

2. April 2020
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Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs hat die gesellschaftspolitische Tektonik konservative Wertvorstellungen beinahe vollständig absorbiert. Trotzdem sieht man überall nur wütende Demos von links. Kann es sein, dass Linke im Schnitt weniger zufrieden sind als Konservative?

Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit, Asyl für alle und jeden, eine planwirtschaftliche Energiepolitik, Gemeinschaftsschulen, Aussetzung der Wehrpflicht, Krippenausbau – die Liste der politischen Maßnahmen der letzten Jahrzehnte kündet von einem tief eingewachsenen Geist linksliberaler Ideale im politischen Establishment. Die passende Orchestermusik für die Regierungslinie liefert ein politischer Journalismus, dessen Träger zu über 40 Prozent Grüne und SPD wählen.Der Zeitgeist, könnte man sagen, ist ein Orkan von links – und trotzdem gibt es vor allem mit gewalttätigen Ausschreitungen von linksextremer Seite ein Problem. Trotzdem wittern Linke überall »Diskriminierung von Minderheiten«, »gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit«, »Frauenfeindlichkeit«, einen aus der Mitte der Gesellschaft heraus praktizierten »Alltagsrassismus« und eine stets vorhandene »Gefahr von rechts«. In den Augen der bunten, toleranten »Wir sind mehr-Gemeinde« nimmt das verachtete »rrrächte« Gedankengut exponentiell zu, nämlich immer dann, wenn Linksextreme im Rahmen einer »Demo« wieder einmal eine Reihe von Polizisten verletzt, Schaufenster zerstört, Läden geplündert und fremde Autos abgefackelt haben.Die fortwährende Klage, das öffentliche Anklagen und Beschuldigen, die Lust an der Zerstörung – an der Dekonstruktion – das ständige »Teufel an die Wand malen« liegt den Linken offenbar im Blut oder – um es weniger »biologistisch« auszudrücken – scheint es die lebenspraktische Konsequenz ihrer weltanschaulichen Disposition zu sein.

Mehrere Studien scheinen das zu bestätigen, zuletzt vom amerikanischen Wissenschaftler David Newmann von der »University of Southern California« in Los Angeles. In einer groß angelegten Studie wertete Newmann die Ergebnisse von Befragungen in 16 verschiedenen Ländern über vier Jahrzehnte aus. Das Ergebnis: Konservative Menschen erreichen im Schnitt eine höhere Lebenszufriedenheit als Linke. Diese ist jedoch nur teilweise ihrer vergleichsweise häufigeren Religiosität geschuldet. So erwächst das Wohlbefinden von Konservativen aus ihrer stärkeren Einbettung in die Familie und ihrem sozialen Umfeld beziehungsweise den Zuwachs an sozialem Status, den ihre Verankerung in der Gemeinde, in der Nachbarschaft und im regionalen Vereinswesen bietet. Konservative versuchen, ihre inneren Überzeugungen äußerlich mit ihrem Leben in Einklang zu bringen. Die so gewonnene Stabilität und Stimmigkeit lässt sie gelassener auf die Unabänderlichkeiten des Lebens und von Naturerscheinungen reagieren.

Die lebenspraktischen Strategien scheinen bei links eingestellten Menschen im Durchschnitt weniger ausgeprägt zu sein. Sie hadern stärker an den Unausweichlichkeiten des Lebens, an den Haken, die das Schicksal manchmal schlägt, verfügen über weniger Ressourcen, sich damit abzufinden, was am Ende deren Zufriedenheit und Glücksempfinden sinken lässt.


Quelle: freiewelt.net