Wirtschaft & Finanzen

Merkel-Bilanz 2020: Firmensterben ab Herbst

15. September 2020

Die Börsen in Deutschland boomen. Es ist noch nicht klar, wie stark die Wirtschaftskrise in den kommenden Monaten – und Jahren – ausfallen wird. Merkel-Deutschland aber hat jetzt auch nach Meinung ganz neutraler Wirtschaftsbeobachter den Boden praktisch erreicht.

Die Bilanz ist horrend, nachdem es ab März zum Lockdown kam, der teils bis heute anhält. Auch über die jüngsten Zahlen des Kreditversicherungsunternehmens Euler Hermes haben die wenigsten Medien so berichtet, wie es die Zahlen verdienten. Denn ab Herbst wird die Rechnung zum Horrorjahr in Merkel-Deutschland aufgemacht. Der Kreditversicherer hat jüngst festgestellt, im Herbst werde es eine „Welle von Firmenpleiten rund um den Erdball“ geben. 2020 und 2021 wird die Zahl der Insolvenzmeldungen in Deutschland demnach unter dem Strich + 12 % höher sein als noch im Jahr 2019. In Klarzahlen: 21.000 Insolvenzanmeldungen seien in Merkel-Deutschland dann zu erwarten.

Was die Regierung bis dato praktisch verschweigt

Die Merkel-Regierung hatte zur Verschleierung der Pleitewelle in Deutschland zu einem kleinen Trick gegriffen: „Die Unternehmen, die tatsächlich in Schieflage geraten sind, müssen dies derzeit erst im Herbst beim Insolvenzgericht melden.“ Daher halten sich viele Unternehmen mit der Offenbarung ihrer Lage noch zurück.

Aktuell haben 1.465 Unternehmen bei den deutschen Amtsgerichten die Insolvenz angemeldet. Dies ist bezogen auf den Vorjahresmonat sogar ein Rückgang um 13,3 %.

Einen ersten Hinweis auf das, was droht, sieht Euler Hermes bereits bei der Galeria Kaufhof oder bei „Hallhuber“, die sich beide über das Schutzschirmverahren retten wollten. Appelrath-Cüpper etwa begehrte eine „Insolvenz in Eigenverwaltung“.

Insgesamt stünden die deutschen Firmen auf Basis der Sofortmaßnahmen und einem „weniger strikten“ Lockdown (!) im Vergleich noch recht gut da. In den USA würde die Insolvenzwelle um + 47% nach oben schwappen. In Brasilien gebe es ein Plus von 32% und in Portugal + 30% , in den Niederlanden + 29% sowie in Spanien und Italien + 20% bzw. + 18%.

Die Zahlen trügen noch: „Stellen Sie sich vor, was eine Insolvenzwelle im Ausland für die Nachfrage nach hiesigen Produkten bedeuten kann.“ So berichtete eine befreundete Plattform. Wir meinen zudem, dass die Zahl der Arbeitslosen dann noch einmal hochschnellt.

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Quelle: watergate.tv