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Verschwörungen, Enthüllungen & Unglaubliches

Freitag, der 13.! – Witzige Aberglauben aus aller Welt

26. Oktober 2020

Wir leben in einer aufgeklärten Welt voller Informationen und Wissenschaften. Da sollte man meinen, dass die Menschen Unerklärliches längst zu absolutem Humbug erklärt hätten. Allerdings gibt es auch heute noch jede Menge Aberglauben auf der Welt, die Menschen in ihren Verhaltensweisen und Entscheidungen beeinträchtigen. Die 30 gruseligsten Aberglauben wurden im Video von MythenAkte bereits vorgestellt, doch heute wollen wir uns einigen witzigen Aberglauben aus aller Welt widmen. Von der Zahl 13 und vier über Essstäbchen bis hin zum Stricken sollen die scheinbar bedeutungslostesten Dinge im Leben eine gewaltige Macht auf das Leben haben. Lest selbst!

13 und 4

Dass Zahlen eine tiefgründigere Bedeutung zugerechnet wird als ihr mathematischer Wert, ist bereits seit jeher der Fall und auch hierzulande gang und gäbe. Dies zeigt sich in den unterschiedlichsten Bereichen des Lebens. In Deutschland verzichten Fluglinien auf die 13. Reihe im Flieger, Hotels lassen den 13. Stock einfach aus. Besondere Wichtigkeit weist die Bedeutung von Zahlen auch beim Spielen im Casino auf. Dies lässt sich besonders beim Spielen des Casinoklassikers Roulette erkennen, welches bereits seit jeher eines der populärsten Spiele im Casino ist und heute auch besonders gerne online gespielt wird. Sowohl beim Spielen von Roulette im Online Casino als auch in der Spielbank offline geht es darum, auf bestimmte Zahlen oder Zahlengruppen zu setzen, während die Kugel im Kessel entscheidet, welche Zahl gewinnt. Wer würde sich trauen, auf die verruchte Zahl 13 zu setzen? Doch wer sich jetzt denkt, die Zahl 13 ist weltweit die ultimative Unglückszahl, liegt falsch. In Italien und Brasilien ist die Zahl 17 eine böse Zahl und wer nach China reist, wird hier auf einen Mangel an der Zahl vier stoßen. Beim Roulette beispielsweise in Macau wird man kaum jemanden antreffen, der auf die vier setzt, während im Hotel der vierte Stock schnell übergangen wird. Doch warum die vier? Tatsächlich klingt die Zahl ausgesprochen auf Chinesisch ähnlich wie „Tod“ und soll damit Unheil versprechen.

Mit Essstäbchen spielt man nicht

Auch in Japan kommt der Zahl vier eine wichtige Bedeutung zu, denn auch hier steht sie für den Tod und gilt, stets vermieden zu werden. Dies reicht sogar bis zu den Essmanieren am Tisch. Hierzulande spricht man mit der Art und Weise, wie man sein Besteck auf den Tisch legt, ebenfalls eine wahrlich eigene Sprache. Wer fertig ist, legt Messer und Gabel in einer 20-nach-4-Stellung ab, dabei hat die Schneide des Messers zur Gabel zu zeigen. Schon gewusst? In Japan dagegen darf man seine Essstäbchen nicht in den Reis stecken. Dem kommt dort eine viel größere Bedeutung zu als der Bestecksprache bei uns. Stehen die Stäbchen aus dem Reis nach oben empor, sehen diese aus wie die Zahl vier. Damit ist es ein großes No-Go, seine Stäbchen in den Reis zu stecken. Außerdem sollen sie so auch aussehen wie die Räucherstäbchen, die in Japan zur Beerdigung eingesetzt werden. Damit hat man gleich eine doppelte Bedeutung von Tod. Auch in China gehen mit dem Essutensil einige Aberglauben einher. Wer seine Essstäbchen fallen lässt, erfährt mit Sicherheit Unglück. Sollte außerdem ein Restaurant einmal einen Fehler begehen und man findet eine ungerade Zahl an Essstäbchen am Tisch vor, wird man seinen Zug, Flug oder sein Boot verpassen. Macht ja Sinn!

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Stricknadeln und das Wetter

Kommen wir von den Essstäbchen zu den Stricknadeln, die ebenfalls deutlich mehr Kräfte zu haben scheinen, als Strickpullover und Co. entstehen lassen zu können. In Island beispielsweise kann man mit seinem Strickutensil gar das Wetter beschwören. Man darf dort nur im Haus stricken. Wenn man seiner Strickarbeit draußen nachgeht, bleiben die Temperaturen länger kalt und der Frühling bleibt fern. Zudem ist es ein verbreiteter Aberglaube, dass man ein Strickprojekt nicht an einem Freitag beginnen darf. Wer das tut, läuft Gefahr, dass er es niemals zu Ende bringen wird. Außerdem soll man seine Stricknadel niemals einem Freund überreichen, denn damit „durchsticht“ man die Freundschaft und zerstört diese. Das gilt übrigens auch für Scheren und Messer. Diese sollte man immer auf den Tisch legen, anstatt sie einem Freund direkt in die Hand zu überreichen, da man damit die Freundschaft ruinieren würde – außer natürlich, wenn man den Freund sowieso nicht leiden kann.

Die Aberglauben rund um den Globus, die die Menschen in ihren Denkweisen und Verhaltensweisen beeinflussen sind eine großartige Quelle der Unterhaltung und bieten eine Vielzahl an spannenden Geschichten und Ritualen mit sich. Sich allen witzigen Aberglauben der Welt zu widmen, würde jedoch den Rahmen eines Beitrags sprengen.