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Wirtschaft & Finanzen

Wie man in harten Zeiten mit seinem Geschäft überlebt

4. Dezember 2020

Covid-19 stellte die komplette Welt auf den Kopf. Während viele Unternehmen Konkurs anmelden mussten, weil ihnen das Geschäft wegbrach, erleben andere eine Hochkonjunktur. Wer in der heutigen Zeit mit seinem Business überleben will, muss besser sein, innovativ agieren und wissen, was die Kunden wollen. Leider genügt es nicht mehr, einen Laden um die Ecke zu eröffnen, um die Menschen im Umkreis von wenigen Kilometern zu beglücken. Die Konkurrenz schläft nicht und ist in fast allen Branchen groß.

In diesem Artikel geben wir Ihnen Tipps, wie Sie Ihr Geschäft bereichern und legen Ihnen wichtige Punkte nahe, die Sie beachten sollten. 

Den Kopf nicht in den Sand stecken – Ideen erschaffen

Bis auf einige Dienstleister wie Friseure, Masseure, Nageldesigner und natürlich Künstler gibt es kaum eine Branche, die sich online nicht etablieren kann oder andere Wege findet, um an Kunden zu gelangen. Solange es nicht zu einer kompletten Ausgangssperre kommt, in der keine Lieferungen mehr stattfinden dürfen, gibt es noch viele Möglichkeiten. Die Gastronomie kann Essen anliefern oder zum Abholen anbieten. Ladengeschäfte können ihre Waren in Online Shops verkaufen.

Leider gibt es nach wie vor Unternehmen, die keinen Online Shop auf die Beine gestellt haben und sich wundern, warum die Umsätze in den Keller gehen. Die Zeiten sind für alle hart. Nur die, die sich verändern und weiterbilden, ersparen sich eventuell das Schlimmste. Online Shops sind nicht erst seit Corona beliebt. Viele Geschäfte hätten schon vor Jahren auf diesen Zug aufspringen können, damit es jetzt besser läuft. Auch ohne die Pandemie wird die Welt digitaler und es gibt kaum ein Unternehmen, für das sich ein Online Auftritt nicht lohnt.

Ideen, die alle zufriedenstellend finden

Viele Ladengeschäfte möchten keine Lieferungen anbieten, weil es zu viel Aufwand und Kraftstoffverbrauch bedeuten würde. Kunden wiederum scheuen hohe Liefergebühren. Ein Cupcake-Laden aus Wien hatte diesbezüglich eine grandiose Idee. Da kaum jemand wegen ein, zwei Cupcakes einen Lieferservice bemühen möchte, wurde die Auslieferungsrunde ins Leben gerufen. Am Dienstag fährt das Lieferfahrzeug in die ersten Bezirke und am Mittwoch in die restlichen. Wer am Vortag bestellt, bekommt seine Lieferung am nächsten Tag kostenlos. Die Nachfrage ist riesig.

Solche Ideen lassen sich auch auf andere Branchen übertragen. Seien es Restaurants oder Shops, die Produkte an ihre Kunden liefern. Ein Wein- oder Biermobil zum Beispiel wäre sicherlich auch gefragt in Zeiten wie diesen. Wichtig ist, dass man sich als Unternehmen abhebt, seine Abläufe den Gegebenheiten anpasst und dem Kunden entgegenkommt.

Ein zweites Standbein kann jeder für sich aufbauen

Unternehmen, die online schon länger erfolgreich sind, haben jetzt kaum Umsatzeinbußen. Online Spielbanken beispielsweise sind derzeit besonders beliebt. Kein Wunder, kann man sich dort doch einen Online Casino Bonus ohne Einzahlung sofort holen und drauflosspielen. Glücksspielportale wissen genau, wie man wirbt und Kunden anlockt. Auch andere Branchen können sich davon etwas abschauen.

Wenngleich der Rubel nicht sofort rollt, können einige Unternehmen den Lockdown nutzen, um ihr Geschäftsfeld zu erweitern. Friseure, die nicht arbeiten dürfen, könnten beispielsweise einen Youtube-Kanal eröffnen. Viele Damen möchten sich während des Lockdowns die Haare färben, die Spitzen schneiden oder einfach schöne Frisuren gestalten. Wir wissen alle, dass Friseure nicht wollen, dass Kunden sich ihre Haare selbst färben, aber besser, sie tun es unter professioneller Anleitung als in Eigenregie.

Kosmetiker könnten auf ihrem Kanal Make-up-Tipps vermitteln. Durch Videos und Blog-Artikel zieht man als Dienstleister viele potenzielle Kunden an, weil sie genau die richtige Zielgruppe ansprechen. Zahlreiche Influencer und Youtuber machten es bereits vor. Freilich gibt es bereits viel Konkurrenz auf diesem Gebiet. Deswegen ist es wichtig, dass man sich von anderen abhebt und eigene Ideen für sich findet.

Aufgeben ist manchmal auch eine Lösung

Gibt es keinen Weg zurück, ist Aufgeben manchmal sinnvoller. Wer bereits Schulden angehäuft hat und schon vor Corona wenig Erfolge verbuchen konnte, sollte eventuell seinen Gewerbeschein zurückgeben. Das ist keine Schande, vor allem nicht in dieser schweren Zeit. Wer gegen Windmühlen kämpft, verliert nur unnötig Kraft, Geld und mögliche Unterstützung. Nichts spricht dagegen, zu einem späteren Zeitpunkt neu anzufangen. Miete für Geschäftslokale zu bezahlen, die keine Gewinne bringen, ergibt keinen Sinn. Selbst wer scheitert, lebt bei uns immer noch wie ein König, dies darf man nicht vergessen. Die Zeiten sind für uns alle hart, aber wir sind nicht allein.

Krisen sind Chancen für neue Möglichkeiten, beispielsweise für das bedingungslose Grundeinkommen, für ein Miteinander, für Bürogemeinschaften, Ideenschmieden und mehr. Diese Krise zeigt uns auch auf, dass wir im Überfluss leben und dass nicht alles benötigt wird. Dies muss man als Geschäftsmann ebenso erkennen und mit der Zeit gehen. Vielleicht geben Sie Ihr Ladengeschäft auf und fangen online neu an. Alles ist möglich. Wichtig ist aber, dass Sie nicht verbissen alten Traditionen folgen und etwas am Leben erhalten wollen, das nicht mehr zeitgemäß ist.

Unternehmensberater lohnen sich jetzt mehr denn je

Falls Sie noch das nötige Kleingeld besitzen und damit spekulieren, einen Berater zu beauftragen, sollten sie es in die Tat umsetzen. Lassen Sie sich von einem Marketingexperten beraten. Er wird Ihnen sagen, ob Sie noch eine Chance haben, welche Maßnahmen Sie treffen und was Sie verbessern können. Manchmal helfen auch Freiberufler weiter, die viel Erfahrung im Grafikdesign, Marketing oder in anderen für Sie relevanten Bereichen haben. Manchmal liegt es nur an der Werbung, dass Unternehmen keinen Erfolg haben. Viele kennen ihre Zielgruppe nicht und können sie daher nicht erreichen.

Oft hilft es, jemand zu beauftragen, der für Sie die Weichen in eine bessere Zukunft stellt. Nutzen Sie ferner Förderungen vom Staat. Auch gibt es in Gemeinden Hilfsprogramme, Seminare und vieles mehr. Melden Sie sich in Unternehmergruppen an, tauschen Sie sich aus! Achten Sie aber darauf, dass Sie präsent bleiben und den Kopf nicht in den Sand stecken. Irgendwann kommt die Zeit nach der Krise und dann sollten Sie mit vollem Elan in den Startlöchern stehen. Entsorgen Sie alles, was nicht mehr funktioniert und gestalten Sie Ihr Unternehmen so, dass es in der Zukunft Potenzial hat.

Fazit

Jede Krise ist eine Chance. Nutzen Sie sie, um neue Ideen zu kreieren, um andere Wege zu gehen und um Ihre Zielgruppe besser kennenzulernen. Nur wer sich immer wieder neu erfindet, kann heutzutage überleben. Wer leuchtet, ist bekanntlich ein Star. Leuchten Sie stärker als die anderen!


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