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Merkels Wissenschaftsbeirat: Klimaneutralität durch Vernichtung von Leben erreichen!

3. August 2021

Dem wissenschaftlichen „Beirat der Bundesregierung für globale Umweltveränderungen“ scheint zu dämmern, dass Deutschland die Welt nicht dadurch allein retten kann, wenn wir uns deindustrialisieren und zu einem Arbeiter- und Bauernstaat mit Schwerpunkt Tofu-Bauer zurückentwickeln.

(von Michael van Laack)

Von deutschem Boden aus müsse in Zukunft der Atmosphäre überdurchschnittlich viel CO2 entzogen werden. Um das erreichen zu können, bräuchte es aber erst einmal Erfindergeist und Kreativität. Denn noch existieren keine Maschinen, die so etwas im großen Stil leisten können.

Ohne CO2 keine Fotosynthese

Fotosynthese ist die biochemische Reaktion, die das Leben auf unserer Erde möglich macht. Kohlendioxid (CO2) und Wasser werden mit Hilfe von Licht in eine Biomasse umgewandelt. Deshalb gäbe es überhaupt kein Leben auf der Erde, wenn es kein CO2 gäbe.

Das aber interessiert die wissenschaftliche Kommission nicht. Dann muss sich die Natur gefälligst etwas anderes ausdenken und sich einen CO2-Ersatzstoff einkaufen, Wie wir das ja auch mit veganen Produkten, die zwar aussehen wie Fleisch und eventuell auch so schmecken, aber eben keines sind. So darf – nein muss – man die Forderungen von Merkels Klimaberatern verstehen.

Der Atmophäre viel CO2 entziehen

„Um eine Stabilisierung des Klimas zu erreichen, müsse bereits jetzt die Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre strategisch vorbereitet werden“. Der Mensch müsse der Atmosphäre künftig mehr CO2 entnehmen, als er ihre hinzufügt, erklären uns die Wissenschaftler. Nur so könnten wir die Klimaziele schneller erreichen und weit über sie hinausgehen.

Das durch diesen Ehrgeiz in manchen Regionen das biologische Gleichgewicht aus den Fugen geraten könnte? Kollateralschäden gibts immer. Wer braucht z. B. schon ein Gehölz wie den Schwarzwald? Der trägt ohnehin einen rassistischen Namen. Der Chefin des Beirats – Karen Pitte – ist klar, „dass Risiken und Nebenwirkungen entsprechender Verfahren noch nicht ausreichend erforscht“ sind. Aber: No risk, no Fun. Es geht schließlich um das hehre Ziel, von deutschem Boden ausgehend die Welt zu retten.

Diesmal wird Deutschland wirklich die Welt retten

Wir müssen – das steht für die Damen und Herren fest – beim CO2-Wert in die vorindustrielle Zeit zurück. Das geht eben nur mit CO2-Saugern. Wenn die anderen Länder nicht mitmachen wollen, fangen wir einfach bei uns an, saugen alles nach Deutschland einfließendes CO2 ab und machen so – ohne dass z. B. China auch nur einen kleinen Klimafinger krümmen müsste  – in wenigen Jahren die Atmosphäre so sauber, wie sie zu Beginn des 19. Jahrhunderts war. Großartig, oder?

Mehr zum Thema gibt es hier.


Erstveröffentlichung auf dem Blog von David Berger www.philosophia-perennis.com