Wirtschaft & Finanzen

Nach 16 Monaten Corona-Maßnahmen und Lockdowns gerät die Versorgung in Gefahr: Wie im Sozialismus – leere Regale und steigende Preise

4. September 2021

Rationierungen, beschränkte Abgabemengen, drastische Preissteigerungen sind eine Folge der Corona-Maßnahmen.

Wer gedacht hat, der Sozialismus begänne erst nach der Machtergreifung durch die Grünen im September, sieht sich getäuscht. Es geht schon vorher los. Denn die Versorgungsengpässe, die seit Monaten Baufirmen und Zulieferer betreffen, erreichen jetzt den Verbraucher. In Supermärkten, Baumärkten und Drogerien leeren sich die Regale.

Die Folge: Die Preise ziehen kräftig an. Die Welt berichtet von Autoreifen,die 2019 im Jahresdurchschnitt 62 Euro kosteten, im vergangenen Jahr schon auf 80 Euro kletterten und nun 102 Euro liegen. Ein Anstieg um schlappe 65 Prozent innerhalb von zwei Jahren.

Hintergrund der Knappheit sind durch die Maßnahmen gegen das Corona-Virus eingeschränkte oder auch ganz unterbrochene Lieferketten. Dazu kommt der geschlossener Hafen Yantian in China und in Teilen noch immer nicht ganz behobene Probleme am Suez-Kanal. »Da die vorübergehende Schließung die Infrastruktur des gesamten Frachtverkehrs beeinflusst«, erklärte eine Sprecherin von Aldi Süd, »können wir aktuell nicht absehen, wie lange die Situation anhalten wird«.

Besonders dramatisch ist die Situation auf dem Markt für Computer-Chips. Die Sony Playstation 5 ist seit Monaten bei Amazon gar nicht verfügbar und bei Saturn und Mediamarkt nur sporadisch erhältlich. Auch hier sind dramatisch steigende Preise die Folge. Statt 500 Euro muss der Kunde 800 Euro berappen. Der Mangel an Chips schiebt sich bis zu den Grafikkarten durch. Serien von Nvidia sind nur noch mit Preisaufschlägen bis zu 100 Prozent erhältlich.

Ähnlich aber zugleich anders die Situation bei Apple: Während die bei Apple hergestellten Chips im Preisbereich bleiben, werden die Co-Prozessoren teurer eingekauft. Doch statt den Preis an die Kunden weiterzugeben, nutzt Apple die Gunst der Stunde und hält seine Preise unter denen der Konkurrenz, die es sich nicht leisten können, ihre Waren praktisch unter Preis zu verkaufen.

Eine weitere Sparte, die unter den Lieferengpässen besonders leidet, ist die holzverarbeitende Industrie. Hier kommt zu dem mangelnden Angebot eine konzentrierte Nachfrage aus den USA und China hinzu. Die Regierungen forcieren diese Entwicklung, indem Washington die Einfuhrzölle für Holz gesenkt hat und Peking einfach mehr kauft.

Der heimische Möbelmarkt gerät dadurch in Turbulenzen. Falls im Herbst die Nachfrage nach Möbeln steigen sollte, ist auch hier mit deutlichen Preissteigerungen zu rechnen. »Viele Lieferanten kündigen gerade flächendeckend ihre Verträge mit den Handelspartnern und avisieren massive Preiserhöhungen und Lieferengpässe«, erläutert Peter Wüst, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Heimwerken, Bauen und Garten, BHB. Händler greifen dann zu Rationierungen und verfügen Beschränkungen auf den Abgabemenge.

Rationierungen, beschränkte Abgabemengen, drastische Preissteigerungen – nach Corona und durch die Maßnahmen gegen Corona herrschen Verhältnisse wie zu sozialistischen Zeiten. Rechnet man nun noch die Preissteigerungen, die nach einer grünen Regierungsbeteiligung drohen, stehen den Bürgern schwarze Zeiten bevor.


Quelle: freiewelt.net