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Österreich: Schlinge um den Hals des Gesundheitspersonals wird enger – ungeimpfte Ärzte fliegen raus!

10. Dezember 2021

Wer gedacht hat, es könnte nicht schlimmer kommen, der täuscht sich. Es ist ja nicht so, dass die Regierungen Europas nicht wüssten, dass die Impfung nicht „dicht“ ist. Dass die Geimpften sich gegenseitig anstecken und auf diese Weise die sogenannte Pandemie niemals enden würde, ist ihnen auch klar. Und doch wird ohne Rücksicht auf Verluste die Sache durchgepeitscht. Aber dann sich empören, dass nur bekloppte Verschwörungstheoretiker behaupten, der ganze Impfkrieg gegen die Bevölkerung diene einem vollkommen anderen Zweck. Jetzt sollen nach dem Willen der Ärztekammer ungeimpfte Ärzte aus der Liste gestrichen werden. Wie weit geht die irre Hexenjagd denn noch?

Die ÖAK (Österreichische Ärztekammer) ist stolz darauf, eilfertig in ihren eigenen Reihen die eigenen Kollegen auf die Straße zu setzen und plant, die ungeimpften Ärzte mit dem Start der Impfpflicht am 01. Februar 2022 aus der Liste zu streichen. Der Kurier schreibt:

„Man wolle als Ärzteschaft die Verantwortung für die Gesundheit der österreichischen Bevölkerung voll und ganz übernehmen, solidarisch vorangehen und auch anderen Berufsgruppen zeigen, dass es in der aktuellen Corona-Krise keinen Ausweg mehr gibt, als jenen der Impfung.“ 

Natürlich hat sich die ÖAK auch dafür ausgesprochen, Ungeimpften den Zutritt zu Sport und Freizeiteinrichtungen zu verwehren. Der Vize-Präsident der Vorarlberger Ärztekammer, Burkhard Walla, war noch vor einem Vierteljahr dagegen und forderte, dass schärfere Regeln erst dann kommen sollten, wenn es unzweifelhaft belegt sei, dass sich Ungeimpfte vermehrt in Freizeiteinrichtungen anstecken. „Man solle erst eine Entscheidung treffen, wenn klare Fakten auf dem Tisch liegen. ‚Wenn man sieht, dass in Kinos oder Schwimmbädern hohe Infektionszahlen kommen, dann macht es Sinn, dort auch Regeln zu setzen, die solche Infektionen verhindern‘, so Walla. Damals warnte die Kammer vor einer solchen „Strafaktion“ gegen ungeimpfte Ärzte.

Doch auch von diesen Stimmen hört man nun gar nichts mehr.

Dabei könnte dieser Schuss auch nach hinten gehen. Eine Streichung aus der Liste bedeutet nicht den Entzug der Approbation. Diese Ärzte würden dann eben als sogenannte „Wahlärzte“ weiter arbeiten, ihnen wird lediglich die Kassenzulassung entzogen. Bei uns heißt das Privatpraxis. Dort wird besser verdient, als mit den gedeckelten Erstattungen der Kassen, die auch drüben, in Österreich nicht gerade bonfortionös ausfallen.

Kassenarzt zu sein, ist weder in Deutschland noch in Österreich so ungeheuer attraktiv. Und daher werden die meisten Kassenärzte auch gar nicht so böse darüber sein. Und wahrscheinlich werden sie keine Probleme haben, genügend Personal zu finden. Vor dem 01. Februar, wo die Pflichtimpfung für das Gesundheitspersonal durchgezogen werden soll, werden viele gehen. Das Problem für die nun freien Wahlärzte wird eher sein, dass sie Privatpatienten an sich binden müssen.

Möglicherweise gehen auch viele ins Ausland. Nach Ungarn wäre eine Alternative, wie ich aus Österreich höre. In den ehemaligen Ostblockländern sind viele Ärzte und Gesundheitspersonal in den Westen abgewandert wegen eines besseren Gehaltes. Noch ist unklar, wie viele sich der Impfung verweigern werden. Aber möglicherweise wird aus dem Pflegenotstand eine Pflegekatastrophe, wenn diese Leute einfach wieder nach Hause gehen, wo man sie in Ruhe lässt und nicht in diese gefährliche Impfung zwingt.

Hier dürfte das ab März auch ein Thema werden. Es bleibt abzuwarten, wie das Gesundheitspersonal reagiert. Wenn sie zu großen Teilen nicht einknicken vor dem Impfmandat und zum Beispiel einfach in die private Altenpflege oder zu Privatarztpraxen gehen, werden sie überleben und (vorerst) kaum weiter behelligt werden. Was dann passiert, wird man sehen.

In der kanadischen Provinz Quebec hat das Gesundheitspersonal durch eine gemeinsame starke Haltung die Kündigungen wieder rückgängig gemacht. Weil eine Katastrophe drohte, wenn 600 Ärzte aus dem öffentliche Gesundheitswesen ausscheiden müssten, würde das einen unerträglichen medizinischen Notstand nach sich ziehen. Die Provinz hatte schon vorher einen Pflegenotstand. Bei den Krankenschwestern handelt es sich um 5.634 Ungeimpfte und beim Hilfspersonal um 3.803 ungeimpfte Mitarbeiter. Einige Hundert Hebammen waren ebenfalls nicht zur Impfung bereit.

Die Fraktion der Ungeimpften blieb größtenteils standhaft. Die Provinz Quebec musste nachgeben


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