NRW-Minis­ter­prä­sident Wüst: Impf­zwang für Unge­impfte dient der Genug­tuung der Geimpften (+Video)

Die Töne rund um die geplante Impf­pflicht werden immer mar­tia­li­scher. So ver­sucht NRWs Minis­ter­prä­sident Wüst die anste­henden Impf­pflicht als den Geimpften zuste­hende Rache­aktion gegenüber den Unge­impften zu ver­kaufen: Neues Benzin in den Brandherd der gesell­schaft­lichen Spaltung

Mil­lionen Unge­impfte halten sich an alle Maß­nahmen, obwohl sie gegen sie sind. Sie nehmen dennoch Rück­sicht auf andere. Und diesem Typen fällt nichts anderes ein, als so zu tun, als würden Unge­impfte nichts mit­machen & aus Prinzip gegen alles sein. Nach 2 Jahren Ver­zicht. (Manaf Hassan)

Hendrik Wüst, der frische und einstmals als „kon­ser­vativ“ gel­tende CDU-Minis­ter­prä­sident von Nord­rhein-West­falen, hat gestern bei „Anne Will“ offen heraus gesagt, welchen Sinn die Impf­pflicht hat: Sie diene der Genug­tuung der Geimpften, die schon so viel für ihre Gesundheit (meint Bürger-Gehorsams-Pflicht) getan hätten.

Und nun erwarten können, dass die Nicht­ge­impften auch mal tätig werden. Da dies nicht frei­willig geschehe, müsse man sie eben zwingen, sich frei­willig impfen zu lassen.

Ist der „Impfneid“ zum „Unge­impf­tneid“ geworden?

Gestern hat der neue Minis­ter­prä­sident von NRW dem TV-Volk den Sinn der Impf­pflicht erklärt: Diese diene der Genug­tuung der Geimpften. Quer­den­ker­anwalt Ludwig dazu:

„Klartext: Die­je­nigen, die bisher der Impfung nicht ver­traut haben, werden wir jetzt dazu zwingen, damit die, die es schon geschluckt haben, bloß nicht Ver­dacht schöpfen und anfangen sich zu hin­ter­fragen. Es wird immer krasser und unverhohlener.“

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„Jetzt sollen die auch mal leiden!“

Psy­cho­lo­gisch mit einem Hang zu Dem­agogie gesehen, ist die Äußerung Wüsts stra­te­gisch immerhin von einer Bau­ern­schläue geprägt, die beim durch­schnitt­lichen ARD-Zuschauer auf frucht­baren Boden fallen könnte. Manaf Hassan dazu: „Ein Psy­chologe meinte vor Wochen zu mir, dass viele Geimpfte nur wollen, dass Unge­impfte sich impfen müssen, damit sie ein bes­seres Gefühl/Gewissen haben. Viele bereuen es, so früh ein­ge­knickt zu sein o. waren sich unsicher & haben es für „Freiheit“ getan.“ Genau diese sinistere Situation scheint Wüst, in die unterste Schublade greifend, schamlos mit seinen Äuße­rungen auszunutzen.

Wie eine Impf­pflicht im Falle einer Ein­führung über­haupt kon­trol­liert werden soll, wird Wüst, der das bevöl­ke­rungs­reichste Bun­desland ver­tritt, gefragt: „Am Ende müssen sich die Kom­munen damit befassen, also die Ein­woh­ner­mel­de­ämter und die Kreisgesundheitsämter“…

Offen­sichtlich hat der Laschtet-Nach­folger über­haupt noch nicht bemerkt, dass seine Gesund­heits­ämter bereits am Limit arbeiten. Und das obwohl eine seiner gegenüber Laschet deutlich redu­zierten Fähig­keiten v.a. in der Ver­waltung zu liegen scheint…

Wie die Ver­letzung der Men­schen­rechte am besten organisieren?

Dennoch ist die Frage Anne Wills sehr pas­sende, denn nur noch darum scheint es Leuten wie Wüst zu gehen: Nicht mehr um die Tat­sache, dass die Impf­pflicht ein schwerer Verstoß gegen unsere Ver­fassung und die Men­schen­rechte ist, sondern nur noch darum, wie dieses men­schen­ver­ach­tende Hochamt der Sani­tär­dik­tatur mög­lichst rei­bungsfrei zu zele­brieren ist.

Eine ähn­liche Geis­tes­haltung legte gestern in der „Bild am Sonntag“ bereits seiner grüner Kollege Dahmen an den Tag. Was wie­derum zeigt, dass die Alt­par­teien (in denen immer mehr die Poli­tiker über­wiegen, die Leichen im Keller haben und daher erpressbar sind) sich kaum in wesent­lichen Fragen unter­scheiden, und es gegenüber dieser Art neuer „Block­partei“ eigentlich nur eine echte Oppo­si­ti­ons­partei gibt – aber das wäre wieder ein neues Thema.


Erst­ver­öf­fent­li­chung auf dem Blog von David Berger www.philosophia-perennis.com