VON WEGEN VER­SCHWÖ­RUNGS­THEORIE! – Mit­glieder sata­nis­ti­schen Pädo­philen-Zirkels ver­ur­teilt! — Teil 2

Sieben Mit­glieder eines Kin­des­miss­brauchs­rings, die sich als „Hexen und Magier“ aus­gaben, wurden für schuldig befunden, Kinder im Grund­schul­alter in einer düs­teren Wohnung namens „Beastie House“ miss­braucht und dabei ver­sucht haben, „Geister und Dämonen anzurufen“.

Allesamt bestritten den kör­per­lichen und sexu­ellen Miss­brauch und gaben an, dass sie über die Anschul­di­gungen „ver­ärgert“ und „scho­ckiert“ seien. Eine Frau sagte sogar, sie hätte jeden „ver­prügelt“, der einem Kind Schaden zufügte.

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Dennoch haben die Geschwo­renen ihre Urteile zu den 21 Ankla­ge­punkten im Zusam­menhang mit Miss­brauchs­quä­le­reien zwi­schen Januar 2010 und Oktober 2020 verkündet.

Im Ein­zelnen:

Iain Owens, 45, wurde wegen 18 Ankla­ge­punkten ver­ur­teilt, dar­unter der Ver­ge­wal­tigung der drei Kinder und des ver­suchten Mordes an einem, bei dem es in einer Mikro­welle und anderen Küchen­ge­räten ein­ge­schlossen wurde. Der arbeitslose Süchtige machte sich auch anderer Sexu­al­de­likte und des Dro­gen­handels der Klasse A schuldig.

Elaine Lannery, 39, wurde wegen der Ver­ge­wal­tigung der Kinder ver­ur­teilt, einer der zwölf Ankla­ge­punkte, die ihr zur Last gelegt wurden.

Lesley Wil­liams, 42, wurde wegen fünf Ankla­ge­punkten ver­ur­teilt, dar­unter der Ver­ge­wal­tigung von zwei Mädchen.

Paul Brannan, 40, war in sieben Ankla­ge­punkten schuldig, dar­unter auch der Ver­ge­wal­tigung aller drei Opfer sexu­ellen Missbrauchs.

Scott Forbes (50), Barry Watson und John Clark (beide 47) wurden eben­falls verurteilt.

Es wurde fest­ge­stellt, dass Forbes ein Mädchen ver­ge­waltigt hatte, während Watson und Clark sich der Ver­ge­wal­tigung von zwei von ihnen schuldig gemacht hatte.

Marianne Gal­lagher, 39, wurde wegen sexu­ellen Miss­brauchs frei­ge­sprochen, aber wegen Betei­ligung an einem Angriff auf ein Mädchen verurteilt.

Mark Carr (50), Richard Gachagan (46) und Leona Laing (51) wurden von allen gegen sie erho­benen Anklagen freigesprochen.

Owens, Lannery, William, Brannan, Watson, Forbes und Clark wurden allesamt von Richter Lord Beckett bis zur Ver­ur­teilung im Januar 2024 in Unter­su­chungshaft genommen. Gal­lagher wurde gegen Kaution freigelassen.

Staats­an­wältin Kath Harper ent­hüllte den Geschwo­renen, dass Owens, Lannery, der an den Roll­stuhl gefes­selte Wil­liams, Forbes, Watson und Clark alle bereits vor­be­straft waren (…)

Zum Abschluss des Pro­zesses wandte sich Richter Lord Beckett  an die ver­blie­benen Ange­klagten. Er sagte: „Keiner von euch kann jetzt die Unschulds­ver­mutung genießen. Sie alle wurden min­destens einer schwer­wie­genden Anklage für schuldig befunden.“

Der erschüt­ternde Fall drehte sich um drei Kinder – zwei Jungen und ein Mädchen (…)

Während des gesamten Ver­fahrens wurden den Geschwo­renen Ein­zel­heiten über das Leben der Kinder erzählt, bevor sie aus­ge­beutet wurden.

Eines davon litt besonders unter chro­ni­schen, schweren Kopf­läusen, die als die „schlimmsten“ bezeichnet wurden, die eine Kin­der­fach­kraft in ihrer fast 40-jäh­rigen Kar­riere gesehen hatte.

Eine Frau beschrieb ein Kind und sagte den Geschwo­renen: „Zuerst war er ein sehr leb­hafter kleiner Junge. Ein frecher, fröh­licher Cha­rak­tertyp – auf eine harmlose Art und Weise. Mit der Zeit konnte ich eine Ver­än­derung fest­stellen. Er wurde überaus wachsam. Es fiel ihm schwer, bestimmte Dinge abzutun. Er hatte nicht die gleiche Leb­haf­tigkeit. Er wurde ein ziemlich ernster Junge, teil­weise fast zurückgezogen.“

(…)

Die Jugend­lichen litten jah­relang schweigend, bis die Polizei im Jahr 2020 auf den Fall auf­merksam gemacht wurde, nachdem ein Mann, der die Opfer kannte, berichtete, was ihm erzählt worden war.

Die Aktion wurde aus­gelöst, nachdem eines der Kinder hys­te­risch wurde, weil es fälsch­li­cher­weise dachte, es sei in einem Raum ein­ge­sperrt worden.

Der Mann sagte im Prozess, er sei damals „von seinem Gewissen und seinen Prin­zipien getrieben“ worden, den Opfern zu helfen. Zusammen mit seiner Frau doku­men­tierte er akri­bisch die schreck­lichen Details dessen, an was sich die Kinder erin­nerten, was die Bande mit ihnen gemacht hatte.

Ein Kind musste zwi­schen dem 1. Oktober 2018 und dem 19. Juni 2019 bei ver­schie­denen Gele­gen­heiten Dessous anziehen und „auf sexua­li­sierte Weise tanzen“, berichtete der Inde­pendent. Anschließend wurde das Opfer von einem männ­lichen Mit­glied der Gruppe vergewaltigt.

Während des gesamten Pro­zesses wurde die Gruppe als sata­ni­scher „Zirkel“ beschrieben – eine Mischung aus „Hexen und Magieren“. Ihnen wurde vor­ge­worfen, die Kinder in „okkulte Prak­tiken“ ver­wi­ckelt zu haben, indem sie „Zau­ber­sprüche“ wirkten und sie in Tiere verwandelten.

Im Auftrag eines Mit­glieds der Bande wurde der Junge auch zum Dro­gen­kurier geschickt. Und die Kinder waren  ver­dor­benem sexu­ellem Miss­brauch durch den Pädo­phi­lenring ausgesetzt.

Es war eine Reihe von E‑Mails – die auch während des Pro­zesses gezeigt wurden –, die die umfang­reiche Unter­su­chung der Police Scotland auslösten.

Als der Mann all das hörte, was das Gericht vorlas, sagte er: „Das ist in Echtzeit ein Alb­traum. Es ist ziemlich beun­ru­higend, wenn ich mir das anhöre.“

(…)

Der Zeuge sagte: „Der Junge hat ein paar Mal über das Geschehene nach­ge­dacht, aber in den meisten Fällen war es nur eine sehr sach­liche Ange­le­genheit … als hätte er es sich in Gedanken noch einmal durch­ge­spielt und es noch einmal besprochen.“

Die zuvor auf­ge­zeich­neten Poli­zei­be­fra­gungen und Beweis­mittel wurden während des Pro­zesses vor dem Richter abge­spielt. Der Junge wurde etwa 14 oder 15 Mal vom selben Detektiv befragt.

Die Kinder erklärten in erschüt­ternder Aus­führ­lichkeit, wie sie gelitten hatten, was schließlich zur Ver­haftung der Bande führte.

Zu den Ver­brechen, von denen die Geschwo­renen erfuhren, gehörte bei­spiels­weise, dass eines der Mädchen von Mit­gliedern des Rings in einem abscheu­lichen Raum fest­ge­halten und miss­handelt wurde, bis sie ver­letzt und bewusstlos war – während eine Kamera alles auf­zeichnete. Owens soll „eine Zahlung dafür erhalten“ haben.

Alle elf bestritten, pädophil zu sein oder den Kindern kör­per­liche Gewalt angetan zu haben. Einige gestanden, vor den Augen der Jugend­lichen offen Drogen genommen zu haben.

(…) In ihrer Abschlussrede sagte die stell­ver­tre­tende Staats­an­wältin Miss Harper, die Kinder seien Opfer einer „beängs­ti­genden und ver­wir­renden Welt“ geworden.

Unter Bezug­nahme auf den Bericht eines der Mädchen sagte sie dem Gericht: „Sie beschrieb, wie auch der Junge, ihr nor­males Leben. Nicht ein paar Tage, Wochen oder Monate, sondern ein bedeu­tender Teil ihres kurzen Lebens.“

Der Junge soll gegenüber dem angeb­lichen Vorfall „desen­si­bi­li­siert“ worden sein.

Staats­an­wältin Harper erklärte, dass jeder Hinweis darauf, dass die Behaup­tungen über kör­per­lichen und sexu­ellen Miss­brauch unwahr seien, darauf hin­deuten, dass es zu „Absprachen“ und „Erfin­dungen“ von Anschul­di­gungen der „unge­heu­er­lichsten Art“ gekommen sei.

Sie fügte hinzu, es wäre „extrem hin­ter­hältig und betrü­ge­risch“ sowie „hoch­gradig orga­ni­siert“ gewesen.

(…)

Nach den Urteilen sagte die Kin­der­schutz­be­hörde NSPCC, es handele sich um „einen der schlimmsten Miss­brauchs­fälle seit Jahrzehnten“.

Bei einer Pres­se­kon­ferenz applau­dierte die schot­tische Polizei den tap­feren Opfern dafür, dass sie sich gemeldet hatten.

Kri­mi­nal­kom­mis­sarin Nicola Kilbane sagte: „Dies war eine schreck­liche Tortur für die jungen Opfer, die jah­relang unvor­stell­baren Miss­hand­lungen aus­ge­setzt waren.nUnsere Gedanken sind heute bei ihnen und ich hoffe, dass dieses Ergebnis ihnen dabei helfen kann, vor­an­zu­kommen. Das in diesem Fall gezeigte Ausmaß an Ver­derbtheit ist in Schottland äußerst selten und der Mut der Opfer war ent­scheidend für die Verurteilung.“

(…)

Mary Glasgow, Geschäfts­füh­rerin von Children 1st, der natio­nalen Kin­der­hilfs­or­ga­ni­sation Schott­lands, sagte: „Das Ausmaß des Traumas, das die Kinder in diesem Fall erlitten haben, wird für die meisten von uns unvor­stellbar sein. Sie müssen jetzt unbe­dingt die intensive Unter­stützung erhalten, die sie brauchen, um sich von den schreck­lichen Erfah­rungen zu erholen, die zu diesem Prozess geführt haben.“

Quellen: https://www.dailymail.co.uk/news/article-12747709/Eight-guilty-Scotland-largest-child-abuse-ring-trial.html///
https://www.dailymail.co.uk/news/article-11607643/Satanic-child-abuse-ring-shut-victims-oven-filmed-gang-raping-court-hears.html

Und obwohl die Staats­an­wälte die „Hexen­vor­würfe“ sowie die Betei­ligung an der Tötung von Hunden während des Pro­zesses zurück­ge­zogen haben, bedeutet dieses Urteil gegen die Okkult-Pädo­philen ein Schlag ins Gesicht jedes Ver­schwö­rungs­theo­re­tikers der behauptet, so etwas würde es nicht geben!


Guido Grandt — Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem Blog des Autors www.guidograndt.de