VON WEGEN VER­SCHWÖ­RUNGS­THEORIE! – »Bri­ti­sches Polit-Estab­lishment & Pädokriminalität!«

Aus­ge­rechnet der Morning Star, eine linke Zeitung, die für Sozia­lismus und Frieden stehen will, ver­öf­fent­lichte bereits im April 2019 einen inter­es­santen Artikel zum Thema Pädo­philie und bri­tische Politiker.

Geschrieben wurde der Beitrag aller­dings von Steven Walker, einem ehe­ma­ligen Kin­der­schutz-Sozi­al­ar­beiter und Unicef Children’s Champion.

Nach­folgend möchte ich Auszüge aus seinem Artikel „Pädo­phile Poli­tiker – die­je­nigen, die ent­kommen sind“ wie­der­geben (Her­vor­he­bungen durch mich), die an für sich schon eine „Bombe“ sind, es aber wohl nicht in die System-Medien geschafft haben:

Sympathische Unter­stützung für die Her­ab­setzung des Schutz­alters, Kin­der­por­no­grafie, Päd­erastie und sogar ein eta­blierter West­minster-Pädo­phi­lenring wurden in den Kor­ri­doren der Macht ver­tuscht, schreibt STEVEN WALKER.

Während das Land vom Brexit besessen ist und die Main­stream-Medien sich in ihrer Bericht­erstattung gegen­seitig auf­fressen, laufen viele Geschichten unter dem Radar durch, die nor­ma­ler­weise größere Auf­merk­samkeit ver­dienen würden.

Die unab­hängige Unter­su­chung des sexu­ellen Kin­des­miss­brauchs kommt nur langsam voran, bringt aber Details ans Licht, die nicht all­gemein bekannt sind, wie z. B. dass der Pädo­philen-Infor­ma­ti­ons­aus­tausch (PIE) in den 1970er Jahren drei Jahre lang vom Innen­mi­nis­terium finan­ziert wurde. Damals setzte sich die PIE für die Lega­li­sierung von Sex mit Kindern unter 16 Jahren ein und wurde vom National Council for Civil Liberties unter­stützt, der damals von den Blair-Anhängern Patricia Hewitt und Harriet Harman geleitet wurde.

Die Unter­su­chung wurde von Theresa May ange­ordnet, als sie Innen­mi­nis­terin war, begann 2014 und kon­zen­triert sich nun auf West­minster und Vor­würfe gegen Abge­ordnete. Sie hat ihren Ursprung in den Ent­hül­lungen, die nach dem Tod von Jimmy Savile ans Licht kamen. Viele seiner Opfer waren behindert oder lagen in Spe­zi­al­kran­ken­häusern wie Stoke Man­de­ville und Leeds General Infirmary im Sterben. Der anschlie­ßende Bericht zeigte 214 Straf­taten, dar­unter 34 Ver­ge­wal­ti­gungen, die zwi­schen 1955 und 2009 in ganz Groß­bri­tannien unter Saviles Namen regis­triert wurden. Die Polizei gab an, dass der „Top Of The Pops“-Moderator einen Teenager in einem Hospiz sexuell miss­braucht hatte, eine von 14 medi­zi­ni­schen Ein­rich­tungen, die er für seine Opfer nutzte. Außerdem beging er 14 Straf­taten an Schulen im ganzen Land, einige davon, als Kinder ihm für seine beliebte BBC-Serie Jim’ll Fix It geschrieben hatten.

Einige Mit­ar­beiter der BBC haben zuge­geben, dass sie von seinen Akti­vi­täten wussten, es aber ablehnten, ihn der Polizei zu melden, da er ein großer Star war, der viele Zuschauer anzog. Er war ein Anhänger der Tories, befreundet mit Mar­garet Thatcher und wurde 1990 zum Ritter geschlagen, im selben Jahr, in dem ihm Papst Johannes Paul II. den päpst­lichen Rit­ter­schlag verlieh.

Auch Abge­ordnete wurden in den Pädo­philie-Skandal ver­wi­ckelt. Das Bei­spiel des ehe­ma­ligen libe­ralen Abge­ord­neten Cyril Smith, eines wei­teren pädo­philen Täters, ist ein her­aus­ra­gendes Bei­spiel. Wie Savile hatte er es auf die schwächsten Kinder abge­sehen, in der Regel in Kin­der­heimen, und wie Savile war seine Pädo­philie unter füh­renden Libe­ralen, anderen Par­la­ments­mit­gliedern und hoch­ran­gigen Per­sön­lich­keiten des öffent­lichen Lebens in seiner Hei­mat­stadt Rochdale bekannt.

Als der Vor­sit­zende der Libe­ralen Partei, David Steel, ihn zum Chef­ein­peit­scher ernannte, hatte er Zugang zu und Ein­fluss auf liberale und andere Abge­ordnete, die Geheim­nisse zu ver­bergen hatten. Als Steel vor kurzem im Rahmen der Unter­su­chung über Smith befragt wurde, gab er zu, dass er von der Pädo­philie-Pro­ble­matik wusste, sich aber ent­schloss, nichts bei der Polizei zu melden. Er wurde nicht gefragt, ob Smith damit gedroht hatte, andere liberale Abge­ordnete oder Rats­mit­glieder im Gegenzug für sein Schweigen bloßzustellen. 

Kürzlich gab die Polizei zu, dass sie drei ver­schiedene Gele­gen­heiten, Smith wegen der Ver­ge­wal­tigung von Min­der­jäh­rigen straf­rechtlich zu ver­folgen, ver­passt hatte, was darauf hin­deutet, dass Beamte und der MI5 die Kon­trolle über den Fall über­nommen und nichts unter­nommen haben.

Im Juni 2014 wurde ein rang­hoher Mit­ar­beiter der Downing Street, Patrick Rock, ange­klagt, weil er Bilder von Kin­des­miss­brauch auf den Com­puter her­un­ter­ge­laden haben soll. Seine Aufgabe war es, David Cameron in Sachen Inter­net­si­cherheit zu beraten, um Online-Por­no­grafie zu filtern.

Die kon­ser­va­tiven Abge­ord­neten Edwina Currie, Gyles Brandreth und Rod Richards haben zuvor in ver­nich­tenden Erklä­rungen dar­gelegt, wie sehr es in West­minster-Kreisen bekannt war, dass der Abge­ordnete Peter Mor­rison ein gefähr­licher Pädo­philer war, und dennoch blieb seine Kar­riere unan­ge­tastet, da er zum stell­ver­tre­tenden Vor­sit­zenden der Kon­ser­va­tiven Partei auf­stieg. Er war 1990 That­chers par­la­men­ta­ri­scher Pri­vat­se­kretär und im selben Jahr ihr Wahl­kampf­leiter, obwohl dieses Wissen schon seit vielen Jahren bekannt war.

1991 wurde Frank Beck, der Pfle­ge­heime in Lei­ces­ter­shire leitete, für schuldig befunden, in den 1970er und 1980er Jahren mehr als 100 Kinder miss­braucht zu haben. Während des Pro­zesses behauptete ein 30-jäh­riger Mann, er sei von Lord Gre­ville Janner miss­braucht worden, der zu dieser Zeit noch Labour-Abge­ord­neter war. Lord Janner wurde jedoch nicht straf­rechtlich ver­folgt und bestand darauf, dass an den Behaup­tungen „kein Fünkchen Wahrheit“ dran sei.

Einer von Tony Blairs ehe­ma­ligen hoch­ran­gigen Beratern, Phillip Lyon, der früher die wöchent­liche Fra­ge­stunde des Pre­mier­mi­nisters orga­ni­sierte, wurde nach einer Poli­zei­razzia in seinem Büro im Unterhaus ver­haftet. Lyon wurde des Her­un­ter­ladens von Kin­der­por­no­graphie für schuldig befunden und für ein Jahr ins Gefängnis gesteckt. Stephen Carnell, der während des Par­la­ments­wahl­kampfs 2010 als Agent für den Labour-Abge­ord­neten Chris Bryant tätig war, wurde mit mehr als 12.000 unan­stän­digen Bildern und 450 Filmen erwischt. Er wurde zu drei Jahren Haft ver­ur­teilt, weil er Bilder von sexu­ellem Kin­des­miss­brauch gesammelt und ver­breitet hatte, die der Richter als „ent­setzlich“ bezeichnete.

Cameron löste sein Ver­sprechen nicht ein, eine umfas­sende Unter­su­chung der weit ver­brei­teten pädo­philen Akti­vi­täten im Par­lament anzu­ordnen, nachdem der Labour-Abge­ordnete Tom Watson 2012 einen ent­spre­chenden Antrag gestellt hatte. Im Hansard wurde fest­ge­halten, dass die Poli­zeiakte zu Peter Righton, der 1992 wegen des Imports von Kin­der­por­no­grafie aus Holland ver­ur­teilt wurde, erneut geprüft werden müsse.

Watson wies darauf hin, dass die Akte, die zur Ver­ur­teilung Rightons ver­wendet wurde, falls sie noch exis­tierte, ein­deutige Hin­weise auf einen weit ver­brei­teten Pädo­phi­lenring ent­hielt, der mit den Kor­ri­doren der Macht ver­bunden war. Der zen­trale Vorwurf lautete, dass ein großer Teil des Mate­rials, das bei der Poli­zei­razzia in Rightons Wohnung vor seiner Ver­ur­teilung beschlag­nahmt wurde, nicht voll­ständig unter­sucht worden war.

Spätere Zeu­gen­aus­sagen von pen­sio­nierten Poli­zei­be­amten bei der Unter­su­chung behaup­teten, dass die Polizei von der Special Branch und dem MI5 von ihren straf­recht­lichen Ermitt­lungen abge­halten wurde, und dass eine Akte mit Ein­zel­heiten über pädo­phile Abge­ordnete, die dem Innen­mi­nis­terium über­geben wurde, „ver­schwunden“ ist.

Quelle: https://morningstaronline.co.uk/article/f/paedophile-politicians-ones-got-away

Anhand dieser bahn­bre­chenden Infor­ma­tionen wurde endlich bekannt, wie sehr das bri­tische Polit-Estab­lishment mit Pädo­philie und Pädo­kri­mi­na­lität ver­bandelt war und viel­leicht noch ist. Alles ver­tuscht von Polizei und Geheimdiensten.

Doch selbst die System-Presse hier in Deutschland schwieg darüber und machte sich somit eben­falls der „Ver­tu­schung“ schuldig.

Ich sage es immer wieder: Glaubt denen da oben nichts!

Auch die GRÜNEN wollten einst „Pädo­philie“ „hof­fähig“ machen.

Ich glaube kaum, dass es solche schänd­lichen Aus­wüchse nur im bri­ti­schen Par­lament vorkommen.

Kinder haben KEINE Lobby! Deshalb müssen WIR für sie kämpfen!

 

Dieser Beitrag erschien zuerst hier: Guidograndt.de