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Schulz vertritt plötzlich „rechte“ Positionen – ein billiger Trick, der Wähler locken soll

26. Juli 2017

(Ein Kommentar von Udo Schulze)

Irgendetwas läuft falsch, da komme ich nicht mehr mit, ganz ehrlich. Erst kürzlich höre ich in den Nachrichten, dass der SPD-Schaumschläger Martin Schulz vor einer neuen Flüchtlingswelle warnt. Er war es doch, der die Sozialschmarotzer aus Afrika und Arabien als „wertvoller als Gold“ bezeichnet hat und jetzt warnt er vor diesem Gold. Man könnte meinen, er, ganz Sozi, gönne den Deutschen dieses Gold, diesen Reichtum, nicht. Das war bei den Sozen ja schon immer so.

Nein, sein Beweggrund ist ein ganz anderer. Er will die Wähler in falsche Sicherheit wiegen, der schlechte Showman, damit sie das Kreuz im September bei ihm machen.

Plötzlich übernimmt der Mann die Positionen der AfD ein. Damit will er sagen: „Leute, ihr braucht die AfD nicht zu wählen“. Wer soll diese Wendung eigentlich nachvollziehen, „Herr“ Schulz? Erst schwafeln Sie davon, die Sozialschmarotzer seien von ungeheuerlichem Wert für Wirtschaft und Gesellschaft und jetzt das. Wie kommt das? Haben einige IS-Terroristen oder Sozialschmarotzer und Sexbestien vielleicht Quartier in Ihrer feinen Wohngegend in Würselen bei Aachen bezogen? Werden dort jetzt die Frauen und Mädchen belästigt? Das geht natürlich nicht (das meine ich ernst), wenn die Invasoren in die gut gesicherten Quartiere eindringen und die ganze Gegend auf den Kopf stellen. Da muss der Herr Schulz warnende Worte sprechen und den Zeigefinger gegen das Gold erheben: „So nicht, Freunde.“ Sollen die Invasoren doch in die einfachen Wohnviertel eindringen, zu den Malochern. Die haben auch hübsche Frauen und Töchter.

Oder wollen Sie plötzlich am rechten Rand wildern? Oh Gott , „Herr“ Schulz, bloß das nicht.

Nein, der Grund liegt klar auf der Hand: Schulz und seine Scharia-Partei sehen nun endlich, nachdem sie aus dem Schulz-Rausch erwacht sind, ihre Chancen, den nächsten Kanzler zu stellen, deutlich schwinden. Der Traum platzt wie die berühmte Seifenblase. Und eines kommt noch hinzu: Sie wissen genau, dass es zu einer großen Koalition in Berlin nicht kommen wird, denn da ist die FDP im Weg, die, vorsichtigen Schätzungen nach, an die 18 Prozent holen könnte. Nix da, mit Regierungsbeteiligung für die SPD, ab in die Opposition zusammen mit den grünen Freunden, aus der Traum von der Herrschaft im Land. Einmal mehr heiße Luft von der SPD wie schon so oft mit großem Pomp und aufgeblähten Backen verströmt.

„Herr“ Schulz, Sie sind ein Showman, aber in einer Tingeltangel-Schau.

 

Bild: flickr.com

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