Acht Mil­lionen Steu­er­zahler bezahlen die ganze Party „Deutschland“ — wann kippt das System?

Deutschland ist das gelobte Land, denn die Deut­schen sind reich. Das denkt mehr oder weniger auch der Rest der Welt. Jeder, der kein Geld ver­dient und nicht weiß, wovon er leben soll, kann Hartz IV bekommen und ver­hungert nicht. Es dürfen alle aus aller Welt hier­her­kommen, ohne Ober­grenze, denn wir Deut­schen sind ja so wohl­habend und haben daher die mora­lische Ver­pflichtung, auch allen anderen zu helfen.

Deutschland hat 83 Mil­lionen Ein­wohner. 53% davon, das sind in abso­luten Zahlen 44 Mil­lionen, sind berufs­tätig oder haben eine ver­gleichbare Beschäf­tigung. Es gibt in Deutschland 27 Mil­lionen Bürger, die Netto-Steu­er­zahler sind, also mehr dem Staat an Steuern bezahlen, als sie von ihm an Ver­güns­ti­gungen oder Unter­stützung bekommen. Das sind nur 33% der Bevöl­kerung. Alle anderen leben zum Teil oder ganz von den Steu­er­geldern dieser Net­to­zahler. Viele mit vollem Recht, wenn es Kinder oder Aus­zu­bil­dende sind, Kranke oder Arbeitslose oder Rentner. Weniger schön: Anti­fanten und Gefäng­nis­in­sassen oder die­je­nigen Zuwan­derer unter all den Ankömm­lingen, die sehr wahr­scheinlich niemals Steu­er­zahler werden, sondern nur Geld aus unseren Steu­er­mitteln erhalten.

Da aber die staatlich besol­deten Beamten, Ange­stellten, wie Polizei, Lehrer, Pro­fes­soren, Berufs­sol­daten usw. auch von den ein­ge­nom­menen Steuern bezahlt werden, muß man diese, genau genommen, auch von den Netto-Steu­er­zahlern abziehen. Sie haben natürlich wichtige Auf­gaben, könnten aber nicht bezahlt werden, wenn es nicht die Net­to­zahler gäbe. Ja, das ist etwas unge­recht, denn ohne Polizei, städ­tische Kran­ken­häuser und Schulen, Uni­ver­si­täten sowie haupt­amt­liche Feu­er­wehr­leute sähe es schlecht aus. Ohne sie könnten auch die 15 Mil­lionen Net­to­zahler nicht anständig leben und arbeiten. Trotzdem, ohne die Steu­er­zahler hätten sie kein Ein­kommen und eigentlich ist es Unsinn, dass diese Berufs­gruppen nicht gleich einen Net­tolohn erhalten, als von den als Gehalt gezahlten Steu­er­geldern wieder Steuern zu bezahlen.

Dann bleiben nur 15 Mil­lionen echte Steu­er­zahler, die all das erwirt­schaften müssen. Sie halten das ganze System Bun­des­re­publik Deutschland am Laufen. Sie bezahlen alles, auch teil­weise die EU.

Diese 15 Mil­lionen müssen nämlich nicht nur die anderen 68 Mil­lionen ganz oder teil­weise mit­ver­sorgen, sondern auch die Mittel in die EU-Töpfe ein­be­zahlen, Grie­chenland bei­spiels­weise Kredite geben, marode Banken retten, andere Länder unter­stützen, Ent­wick­lungs­hilfe finanzieren.

Nun könnte man sagen, ist doch in Ordnung, wenn diese 15 Mil­lionen so viel ver­dienen, dass ihnen die Steuern gar nicht weh tun – und die ganze Welt weiß doch, dass die Deut­schen reich sind.

Aber stimmt das? Müßte es doch, wo doch die Deut­schen in der EU überall am meisten drauf­buttern und am ehesten zur Kasse gebeten werden, oder nicht? Es ist noch nicht lange her, da wurde angeregt, auf dem Hin­ter­grund der schwä­chelnden Banken in Euroland, dass man doch eine gemeinsame Ein­la­gen­si­cherung für alle Sparer in der EU instal­lieren sollte … und dabei wurde recht begehrlich auf die deutsche Ein­la­gen­si­cherung geschielt, die dann für ganz Europa in Anspruch genommen werden könnte. Denn die Deut­schen haben’s ja.

Die Frank­furter All­ge­meine Zeitung brachte schon 2013 einen Beitrag, der über­ra­schend fest­stellte, dass die Deut­schen nicht nur nicht die fett­ge­füt­terten Reichsten im Euroraum sind, sondern sogar die Ärmsten. Das Net­to­ver­mögen der benei­deten Deut­schen ist nach den Daten der Euro­päi­schen Zen­tralbank nied­riger als in jedem anderen Euroland. Im Medi­an­ver­mögen liegt Deutschland an letzter Stelle. Dieser Messwert ist etwas anderes als der Durch­schnitt. Der berühmte Durch­schnitt kann die Tat­sachen sehr verzerren.

Wenn in einer Gruppe von zehn Men­schen ein Mil­lionär dabei ist, und neun Gering­ver­diener mit Null-Ver­mögen, liegt das Durch­schnitts­ver­mögen wegen des einen Mil­lionärs dennoch ziemlich hoch. Nur haben die Gering­ver­diener gar nichts davon. Der Median geht davon aus, dass die eine Hälfte der Ver­mögen über dem Median liegt und die andere Hälfte drunter. Dann würde beim oben genannten Bei­spiel des einen Ein­kom­mens­mil­lionärs dessen Ein­kommen weit aus dem Rahmen fallen und das Medi­an­ver­mögen nur leicht über dem Durch­schnitt der Gering­ver­diener. Daher ist eine große Dis­krepanz zwi­schen Median und Durch­schnitts­ein­kommen ein Symptom dafür, dass es einige sehr Reiche und viele arme Schlucker gibt. Die Tabelle hier unten zeigt für Deutschland genau diese Ver­hält­nisse an.

Hinter Luxemburg kommt gleich Zypern. Und sogar das arme Grie­chenland ran­giert sechs Plätze über Deutschland. Und auch die Pleite-Ita­liener, die einen relativ kleinen Spagat zwi­schen Durch­schnitts­ein­kommen und Median zeigen, sind wesentlich begü­terter als die Deut­schen. Wir Deut­schen liegen auch im Median deutlich unter dem Durch­schnitts-Median des gesamten Euro­raums, genau gesagt, wir haben den halben Median des Euro­raumes. Das ist, gelinde gesagt, beschluchzbar.

https://www.youtube.com/watch?v=yYaFkjZFHiQ

Und daher sind diese Zahlen ein Schlag ins Gesicht des ewigen Zahl­mi­chels Deutschland, denn gerade von uns kommen ja Mil­li­arden an Sta­bi­li­sie­rungs­hilfen für den Euroraum. Ins­be­sondere Zypern, dessen Ein­wohner auf Platz 2 der reichen Völker der Eurozone liegen, hat im Durch­schnitt und im Median das Fünf­fache Deutsch­lands. Der Median liegt dort bei 270.000 Euro pro Haushalt, in Deutschland bei 52.000. Und doch bezahlen die Deut­schen für Zyperns Sta­bi­li­sie­rungs­pro­gramm. Selbst die grie­chi­schen Haus­halte besitzen mit 102.000 Euro doppelt so viel, wie die deutschen.

Das heißt im Klartext: Die 15 Mil­lionen Deutsche finan­zieren die wesentlich rei­cheren, anderen Haus­halte in der EU deutlich mit.

Betrachtet man nun diese 15 Mil­lionen, die die EU-Party schmeißen, so fällt auf, dass davon nur 8 Mil­lionen unter 45 Jahre alt sind. In nur 15 Jahren fangen die 45jährigen also an, so langsam in den Ruhe­stand über­zu­wechseln. An den 8 Mil­lionen jün­geren Steu­er­zahlern und den wegen Gebur­ten­mangels nur spärlich Nach­wach­senden innerhalb der nächsten 15 Jahre, hängt ab dem Jahr 2032 und fol­genden die Zukunft Deutsch­lands von zirka 10 Mil­lionen Netto-Steu­er­zahlern ab. Zieht man dann noch ab, dass auf­grund immer schlechter wer­denden Zukunfts­aus­sichten davon noch einige in aus­sichts­rei­chere Länder abwandern werden, wird die Schar derer, auf deren Schultern die Zukunft Deutsch­lands liegt, immer übersichtlicher.

Steigt aber die Anzahl der schlecht Aus­ge­bil­deten und Glücks­ritter, die hier nach Deutschland kommen, weil sie sich hier im Land, wo Milch und Honig fließt, es auf Kosten der Deut­schen gemütlich machen wollen und von Inte­gration oder Fach­kräften wenig zu sehen ist — wie sich das jetzt schon deutlich abzeichnet -. steigt der Anreiz für die Leis­tungs­fä­higen zum Aus­wandern an.

Schon jetzt müssen die 15 Mil­lionen aktiven Steu­er­zahler mehr als eine Million Flücht­linge und neue Migranten ernähren und aus­statten, was mehr als 100 Mil­li­arden bis 2020 bedeutet – und vor­aus­setzt, dass keine neuen Flücht­linge nach­kommen, was aber sehr wohl der Fall ist. Ein Flüchtling ver­braucht mehrere Zehn­tausend Euro pro Jahr, nur an Lebens­hal­tungs­kosten. Die Betreuer und Helfer, Gesund­heits­leis­tungen und Poli­zei­ein­sätze sind da noch gar nicht mit­ge­rechnet. Ganz zu schweigen von Fami­li­en­nachzug… Die Hoffnung, dass ein nen­nens­werter Anteil der Neu­siedler hier in den Arbeits­markt inte­griert werden kann, ver­fliegt gerade wie Stroh im Wind.

Sozio­logie-Pro­fessor und Ökonom Heinsohn beschreibt die düs­teren Aus­sichten und Entwicklungen:

https://www.youtube.com/watch?v=Ga-_dlbdKd0

Alles das muss von den 15 Mil­lionen Netto-Steu­er­zahlern geleistet werden. Das Ver­hältnis von Leis­tungs­er­bringern zu Leis­tungs­emp­fängern ver­schiebt sich also ständig mit jedem Flüchtling und jedem Rentner und jedem Unter­stüt­zungs­emp­fänger zu ungunsten der Leistungserbringer.

Auf diesem Hin­ter­grund ist der Kollaps sicher.