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Kommunen finanzieren Zentren der Antifa, Autonomen und linksextremer Randalierer

5. September 2017

Die Häuser, in denen die schwarzgekleideten Herren mit Balaklava-Gesichtsmasken ein beschauliches Dasein führen und muntere Zusammenkünfte veranstalten, sind oft nicht die Schlechtesten. Schön renovierte, alte Patrizierhäuser einstmaliger böser, böser Bürger und Kapitalisten sind gerade gut genug für das gewaltverliebte Völkchen beschäftigungsloser, verhätschelter, radikaler Bürgerskinder, die sich als Antifaschisten und Antikapitalisten verstehen und den Verhaltensweisen ihrer angeblichen Todfeinde doch so nahe sind.

KTS Freiburg, Till Westermayer, Wikimedia.org

In den alten Bundesländern gibt es viele solcher Häuser. Sie werden von den Kommunen finanziert und werden von staatlich besoldeten Sicherheitsbehörden beobachtet, und nicht selten von ebenfalls staatlich besoldeten Polizeibeamten durchsucht, denn hier trifft sich die linksextreme, gewaltbereite und -erprobte Szene von Staatsfeinden, Antifaschisten, Drogenabhängigen und Schlägertrupps. Einzige, rühmliche Ausnahme: Das Saarland.

Im einst beschaulichen Freiburg, das heute knalltiefdunkelrotgrün ist und eine entsprechend hohe Zahl an Zuwanderern, Islamisten und Linksextremisten aufweist, lässt die Stadt dem „Kulturtreff in Selbstverwaltung“ (KTS) jährlich 282.000 Euro zukommen, wie die Faz berichtet.

Eine Sprecherin der Stadt rechtfertigte das mit der Begründung, dieses KTS sei deshalb förderungswürdig, weil sich sein Angebot an Zielgruppen richte, „die sich nicht unbedingt mit den Angeboten der städtischen und/oder der traditionellen Kultureinrichtungen wie Museen und Theatern identifizieren“. Man müsse auch sehen, dass diese Kulturarbeit, wie in vielen Autonomen Zentren, ehrenamtlich geleistet werde.

Dabei sind Veranstaltungen wie die am 6. September sicher noch ganz harmlos und unterhaltsam:

Mittwoch, 06.09.2017, 20:00, Solikonzert
Wir sind die FAU Freiburg eine anarchosyndikalistische Basisgewerkschaft und veranstalten am 6. September 2017 in der KTS ein Soli-Konzert mit dem rotzig-frechen Punk-Violinisten Paul Geigerzähler aus Berlin.

Anscheinend aber gehen auch ganz andere Dinge hinter den Graffiti-verzierten Mauern vor: In dem Haus des hochnoblen KTS wurde in der letzten Woche wieder einmal die Polizei auf Steuerzahlerkosten tätig und machte eine Hausdurchsuchung. Dies geschah anlässlich des Verbots der linksextremen Webseite „linksunten.indymedia.org“. Man fand bei der Durchsuchung Waffen, wie sie auch bei den gewalttätigen und zerstörerischen Krawallen der linken Schlägertruppen beim G20-Gipfel eingesetzt wurden. Das Waffenarsenal wurde beschlagnahmt.
Freiburg will die Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Kulturschaffenden des KTS nun prüfen.

Anmerkung: Welche ideellen Inhalte die besagten Kulturangebote des KTS den erwähnten Rezipienten vermitteln, die sich „nicht unbedingt von den traditionellen Kulturangeboten“ angesprochen fühlen, kann man erahnen, möchte es sich aber gar nicht vorstellen.

Randnotiz: Auch die Organisationen der NSDAP kümmerten sich ehrenamtlich, engagiert und fürsorglich insbesondere um die Jugend und offerierten ein breites Spektrum an „nicht traditionellen Kulturangeboten“, Inhalten und Fähigkeiten, deren Inanspruchnahme durch junge Menschen als nicht besonders wünschenswert einzustufen sind. Desgleichen findet man solch selbstloses Engagement auch bei Salafisten und diversen Sekten.

Es wäre an der Zeit für die chronisch klammen Kommunen, diese Steuergroschengräber genauer unter die Lupe zu nehmen, und jenseits der Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement auch einmal die vermittelten Inhalte etwas genauer zu betrachten.

 

(Foto: in der berüchtigten „Roten Flora“ Bildquelle:  Jouwatch)