Islamismus & Terror

Opferfest statt Ostermontag? Islamisierung á la Thomas de Maizière

14. Oktober 2017

Die Bundestagswahlen sind vorbei und das „Weiter so!“ von Angela Merkel wird von der CDU sklavisch umgesetzt. Jüngst erklärte Innenminister Thomas de Maizire dass er sich islamische Feiertage in Deutschland sehr gut vorstellen könne. Damit ist die CDU nun endgültig zur linken Partei mutiert.

Laut der Meinung des Innenministers kann man durchaus auf regionaler Ebene auf so „unwichtige“ Feiertage wie Allerheiligen verzichten, wenn denn genug Moslems in einer Gegend wohnen. Selbstverständlich hat das natürlich rein gar nichts mit Unterwerfung oder Islamisierung zu tun…

Ironischerweise tätigte Maizière diese Aussagen während einem Vortrag zur Leitkultur. Dies kann nur als schlechter Witz bezeichnet werden und hätte in einem rationalen Land zu einem Rücktritt des jeweiligen Politikers geführt. Im Land mit dem Namen Deutschland ist dies jedoch nur eine Randnotiz in einem Kaleidoskop immer neuer Absurditäten und Bigotterien.

Erinnern wir uns: Die CDU galt einmal als konservativere der beiden Volksparteien. Die CDU ist 2017 aber weder konservativ und auch nicht mehr besonders christlich orientiert, wie schließlich das C in ihrem Namen suggerieren möchte. Anstelle dessen wäre die Partei nun durchaus gesprächsbereit, wenn es um die Abschaffung von christlichen Feiertagen zu Gunsten von islamischen ginge. Aber was ist die CDU denn dann überhaupt?

Die CDU ist unter Merkel sozialdemokratisiert worden. Dieser Prozess wurde so erfolgreich betrieben, dass sie 2017 ebenso linke Standpunkte vertritt wie es auch die SPD selbst tut. Aus diesem Grund verlor die SPD einen großen Teil ihrer Wähler an die CDU und muss künftig um den Status einer Volkspartei kämpfen. Das Versagen der SPD kann also keinesfalls nur einem Martin Schulz angelastet werden. Die CDU hat der SPD lediglich sehr erfolgreich ihre Programmatik weggenommen und damit auch die Wähler.

Doch die CDU hat ebenfalls große Verluste hinnehmen müssen. Diese Verluste sind mit dem Wegfall jeglicher konservativer Programmpunkte zu erklären, was durch die wirre Meinung des Innenministers eindrücklich belegt wird.

Zurück aber zu der Frage was die CDU eigentlich ist. Vor allem ist sie etablierter Mainstream. Die Wirtschaftskenndaten sind gut, also hat Angela Merkel recht und Erfolg. Man könnte nun sagen dass Merkels einzige Leistung darin besteht, dass sie kein Hindernis für die Wirtschaft ist. Dies ist aber nun nicht der originäre Auftrag einer Bundeskanzlerin ist. Ebenso könnte man an der geistigen Gesundheit der Menschen zweifeln, die Merkels Person eine absolute Alernativlosigkeit unterstellen. Die Frage muss endlich lauten: Wer könnte es schlechter als Merkel? Gäbe es wirklich einen einzigen Politiker, der im betreffenden Zeitraum eine signifikant schlechtere Performance abgeliefert hätte?

Doch hier müssen wir einen Strich ziehen. Ähnliche Aussagen wie die des Innenministers über islamische Feiertage in Deutschland gab es schon an großer Zahl. Ebenso gab es den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin und die Silvesternacht am Kölner HBF. Weiterhin gab es weitere Events und Einzelfälle, die allesamt nichts daran geändert haben, dass satte 87% der Menschen weiterhin die etablierten und damit verantwortlichen Parteien gewählt haben. Diese Parteien haben also mit ihrer anti-konservativen Ausrichtung einen breiten Rückhalt bei den Wählern erhalten.

Wenige Wochen nach der Wahl hat sich dann die medienwirksame Diskussion um eine Obergrenze für Flüchtlinge endgültig als Nebelkerze entpuppt. In Wahrheit gab es niemals einen Diskurs über dieses Thema, denn die Wähler wollten ihn (noch) nicht. Die Ideen des Innenministers zur Einführung islamischer Feiertage sind ein Beleg für das „weiter so!“ in der deutschen Politik. Merkel hat die Bürger sehr wohl verstanden, aber sie interessiert sich nicht für sie. Anstelle dessen wird sie ihre Agenda weiter verfolgen: Unbegrenzte Massenmigration, Abgabe der nationalen Souveränität an die EU und weitere globalistische Ziele. 87% der deutschen Wähler gefällt das!

Dennoch ist jetzt nicht die Zeit für Frustration, ganz im Gegenteil. Konservative Menschen müssen weiter aktiv bleiben und arbeiten. Wie es mit der AfD und der möglichen Blauen Partei von Frauke Petry weitergeht, ist jetzt nicht abzusehen. Dies muss für uns alle ein Appell sein. Das politische Spektrum in der BRD ist gehörig in eine Schieflage geraten, in der linke Standpunkte eine dominante Position übernommen haben. Dies gilt es zu korrigieren: durch Engagement, Arbeit und Leidenschaft. Der Konservatismus in Deutschland hat heute ein gewisses Momentum generieren können. Wir Konservative dürfen uns nicht alleine auf die AfD verlassen, sondern müssen weitere Organisation, Denkfabriken und vielleicht auch Parteien an den Start bringen.

Deshalb meine eindringliche Bitte an jeden Leser: Übernehmen Sie Verantwortung und leisten Sie einen Beitrag! Lassen Sie uns für unser Land und unsere Werte eintreten, denn außer uns wird das Niemand tun!