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„Klimarettung“ als lukratives Geschäft – Warum heimischer Naturschutz auf der Strecke bleibt

11. November 2017

Früher waren die Grünen noch ein fröhliches, sympathisches Häufchen von Latzhosenträgern mit wilden, langen Haaren, vielen munteren, naturbelassenen, strubbeligen Kindern, bunten VW-Bussen mit „Atomkraft? Nein, Danke!“-Aufklebern und der leuchtenden Sonnenblume auf dem Tankdeckel. Eine bunt gemischte Szene Aufrichtiger, die wirklich die Erde liebten, ihre Kinder liebten und die Welt nur von ihren Kindern geliehen hatten.

Heute sind irgendwie alle grün, nur die ehrlichen Grünen gibt’s nicht mehr. Kinder bekommen ist nun ungrün und gewissenlos, und Weltuntergangsbeschwörer wie Lena Seiferlin ruft sogar dazu auf, dass wir alle „aufhören sollten, Kinder zu bekommen, denn das ist egoistisch!

Neben diversen Naturschutzthemen führt Frau Seiferlin natürlich auch den Klimawandel ins Feld als Grund, keine Kinder zu bekommen. Wahrscheinlich wegen der Babypupse, die ja Methan enthalten und dem unglaublichen Ausstoß an CO2, den Kinder ja so mit sich bringen. Um einmal eine grobe Vorstellung zu den Verhältnissen der in der Atmosphäre befindlichen Gasen zu vermitteln, gibt es im Netz eine schöne Grafik.

 

Die 50 Milliarden, die allein in Deutschland für den Klimaschutz ausgegeben werden, sind natürlich ein lockender Brocken, und findige Geschäftemacher haben dazu auch gleich brillante Einfälle. Das Geschäft mit den Emissionszertifikaten war geboren. Dies sind Papiere, die dem Besitzer das verbriefte Recht geben, in einem bestimmten Zeitraum eine bestimmte Menge an Treibhausgasen freizusetzen. Sie werden nach den im Kyoto-Protokoll beschlossenen Klimaschutzzielen ausgegeben. Sie sind begrenzt, weil ja damit auch der Schadstoffausstoß begrenzt werden soll, also Mangelware. Man kann seine zugeteilten Zertifikate aber auch verkaufen, was immer eine gute Sache ist bei Mangelware. Und damit ist der Tanz der Geldvampire eröffnet.

Außerdem ist es den Industrieländern erlaubt, bis zur Hälfte ihrer Emissions-Minderungs-Pflicht in anderen Ländern zu erbringen. Das bedeutet nichts anderes, als dass für jede Tonne Treibhausgas, das im Auftrag einer Firma (aus einem Industriestaat) in einem anderen (Entwicklungs)Land gespart oder vernichtet wird, der Auftraggeber wiederum eine Gutschrift bekommt, mit der er eine Tonne mehr ausstoßen darf. Das wäre ja einfach nur ein Nullsummenspiel. Der Clou ist aber: Diese Einsparung in Drittweltländern zu erreichen ist für die auftraggebenden Firmen meist sehr viel billiger, als die Einsparungen daheim. Folge: In Industrie-Ländern, in denen diese restriktiven Klimaschutzvorgaben nicht eingehalten werden können, finanziert man im großen Stil Treibhausgasreduktionen in armen Ländern, wo es viel billiger ist, und so kommt man preiswert an Emissionszertifikate. Nun kann oder will sich nicht jedes Unternehmen, das viel Treibhausgas ausstößt, auch gleich der Mühe unterziehen, in Drittweltländern Investitionen zu machen, um dort Emissionen einzusparen.
Nun, wie gesagt, kann man diese Zertifikate auch kaufen und verkaufen.

Wenn also eine Kohlegesellschaft in China das beim Kohleabbau in den Bergwerken freiwerdende, methanhaltige Grubengas – wie vorher auch schon, abfängt, sammelt und an Verbrennungskraftwerke verkauft, verdient die Gesellschaft. Das Gas muss sie sowieso absaugen, weil es sonst zu Explosionen im Bergwerk führen kann. Nur gibt es jetzt noch zusätzlich Geld aus Europa, denn Methan ist ein starkes Treibhausgas, und man bekommt Geld, wenn es verbrannt wird, statt in die Atmosphäre entlassen. Zwei fliegen mit einer Klappe. Das ist Klimaschutz, und dafür zahlen die europäischen Steuerzahler. Es gibt etwa 20 solcher Kohlebergwerke in China, da kommen einige Zig-Milliarden zusammen. Mit deutschen Steuern chinesische Kohleproduktion als Klimaschutz zu fördern ist schon ziemlich erklärungsbedürftig. Ein tolles Geschäft für die Chinesen, während in Europa die Kohleförderung wegen des Klimaschutzes abgewürgt wird.

Das ist aber nicht nur für die Kohlebergwerke ein gutes Geschäft. Da dieses Einsparungsprogramm für Treibhausgas ja kaum etwas kostet, bekommen die Europäischen Partner die Emissionszertifikate sehr preiswert. Und können sie auf dem europäischen Markt verkaufen. Bei Preisen von 25 €/Tonne, kommt da schnell viel Geld zusammen. Ein Großkunde für solche Emissionszertifikate ist beispielsweise der Stromkonzern RWE. Für seine Braunkohlekraftwerke muss der Energieriese jährlich Zertifikate für 60 Millionen Tonnen CO2 vorweisen. Da RWE bei weitem nicht so viele Zertifikate zugewiesen bekommt, muss der Konzern zukaufen. Das tut er, indem er etwa eine Milliarde Euro in die Beschaffung dieser Zertifikate in China, Indien und Ägypten steckt. Das kostet aber schon in einem Jahr weniger, als 60 Millionen Zertifikate á 25 €, was 1,5 Milliarden wären.

Eine der ersten lukrativen Ideen dieser Art wurde in Asien geboren. Dort werden Industriegase für Kühlschränke hergestellt. Dabei fällt Triflourmethan an, das als Treibhausgas elftausendmal stärker sein soll als CO2. In China und Indien gibt es keine Vorschriften, dieses Gas zu vernichten.  Findige Beratungsfirmen wie Pricewaterhouse-Coopers machten daraus ein glänzendes Geschäftsmodell: Das Abfallgas wurde einfach nur verbrannt, und da es elftausendmal so stark wirkt, wie CO2, wurden auch entsprechend viele Zertifikate dafür generiert. Das ist sogar vollkommen legal. Effekt: Die Kühlmittelfabrikanten in Asien verdienen mit dem Verbrennen des Abfallgases wesentlich mehr, als mit der Herstellung des eigentlichen Produktes. Die Industrieländer können sich so billigst Zertifikate beschaffen, emittieren fröhlich daheim Treibhausgase, soviel sie wollen und die Vermittlungsbüros haben auch ihren Schnitt. Alle werden reich und der Steuerzahler zahlt.

Da das so wunderbar funktioniert, schafft dieses Zertifikatsprogramm in den Schwellenländern natürlich einen Anreiz, Fabriken zu bauen, in denen irgendetwas hergestellt wird, das möglichst viel Treibhausgas erzeugt. Was da offiziell hergestellt wird, ist fast egal, denn die Treibhausgas-Vernichtung ist das eigentliche Geschäftskonzept und das offizielle Produkt nur noch Beifang. Es wird billig in den Markt geworfen und verdirbt die Preise auf dem Weltmarkt.

Wie immer, wenn diese Praktiken auffallen, werden schnell neue Regularien eingeführt, um den Schaden wenigstens zu begrenzen. Offiziell dürfen mittlerweile nur Fabriken, die schon vor 2004 in Betrieb waren, solche Verfahren praktizieren. Jedoch ist es zum ersten schwer, das zu überprüfen, und zum zweiten ist es nicht allzu kompliziert auf die Idee zu kommen, ältere Betriebe einfach aufzukaufen und eine solche Treibhausgas-Produktions- und Abfackelanlage daraus zu machen. Teilweise wird, als nächster Schritt, die gesamte, eigentliche Herstellung eines Produktes nur fingiert, und die Produktion des Treibhausgases zum Zwecke des Vernichtens desselben ist der tatsächliche Firmenzweck.

Diese Möglichkeiten führten dazu, dass eine Armada von Firmen entstanden ist, die sich darauf spezialisieren, solche billigen Einsparungsmöglichkeiten in anderen Ländern zu finden. Ein weltweites Netzwerk von solchen Vermittlungs- und Beratungsfirmen operiert als Vermittler der begehrten Zertifikate.

Dies hier Beschriebene ist nur eine Methode von vielen. Der menschliche Einfallsreichtum, wenn es viel Geld zu verdienen gibt, ist unermesslich. In diesem Business gibt es unglaublich viel zu verdienen. Bezahlen müssen das Ganze die Bürger in den entwickelten Industriestaaten. Es gilt also, diesen klar zu machen, dass der Klimaschutz unter allen Umständen vorangetrieben werden muss. Zweifel und Gegenargumente, unabhängige Forschung und Gegenbeweise stören das Geschäft.

Das ist der Grund, warum der „Klimaschutz“ mit aller Gewalt durchgesetzt werden soll. Wenn es sein muss, via Gehirnwäsche und apokalyptischen Drohungen vom Hitzetod der Erde mit allem, was darauf kreucht und fleucht.

Sieht man sich die Apologeten des Klimaschutzes an, haben diese meist so gar keine Ähnlichkeit mit den einst so naturverbundenen Müslimampfern. So zum Beispiel Jerry Brown, der Gouverneur Kaliforniens, der kürzlich eine Rede vor der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften im Vatikan zum Thema Klimaschutz hielt. Gouverneur Brown ist Jesuit, und als solcher sicher wohlberufen, dort zu sprechen. Ein illustrer und würdiger Ort, der schon immer ganz vorne führend bei objektiven, von keinerlei Glaubensätzen behinderten wissenschaftlichen Erkenntnissen war und niemals gar nie nicht Druck auf Gelehrte ausübte, die mit Ihren Forschungsergebnissen nicht in Übereinstimmung mit dem katholischen Glauben waren. Denken wir an Galileo Galilei oder die Frage, ob die Erde vor 6000 Jahren erschaffen oder vor Milliarden Jahren im Sonnensystem entstanden ist. Oder ob der Mensch am siebten Tage von Gott erschaffen wurde oder sich entwickelt hat.

Herr Brown forderte eine „Massenmobilisierung der religiösen, theologischen, sowie der prophetischen Sphäre“. Die Macht liege in der Prophezeiung, sagte Brown. Um den Klimawandel zumindest zu verlangsamen, könne man sich nicht nur auf Wissenschaft und Technologie verlassen, man müsse verstehen, dass „transformationale Ansätze“ notwendig seien:

Unter Verweis auf seinen kürzlichen Besuch des Eastern Economic Forum in Russland sagte er: „Selbst in den höchsten Zirkeln haben die Leute das noch immer nicht kapiert. Man braucht nicht nur eine leichte Berieselung. Wir brauchen eine totale, man könnte sagen, Gehirnwäsche.“ Er fügte hinzu: „Wir müssen unsere Gehirne auswaschen und eine sehr andere Welt erkennen.“ (O-Ton: “We need to wash our brains out and see a very different kind of world.”)

Und hier, das muss man zugeben, bewegt sich der Jesuit und die Päpstliche Akademie der Wissenschaften auf ureigenstem Gebiet. E geht also nicht um ein „Für und Wider“, nicht mehr um lächerliche Fakten, wie die Tatsache, dass es gar keine Erderwärmung gibt, und die Atmosphäre sich in Wirklichkeit abkühlt. Es geht wieder einmal um Glaubenssätze, die ex cathedra verkündet werden und nicht hinterfragt zu werden haben. Selbst Mainstreammedien fällt schon auf, dass die ganze Klimareligion auf dem Dogma aufbaut, CO2 sei ein Klimakiller und sorge für eine unaufhaltsame Erwärmung der Erde, die sehr bald alles vernichtet. Das wird nicht erforscht, nicht überprüft, sondern einfach postuliert:  „Der Ausstoß von Treibhausgasen führt zur Erderwärmung, das ist weitgehend unstrittig“ .

Der Untergang der Menschheit, nein, der ganzen Welt, wird also geradezu unausweichlich insbesondere durch den deutschen CO2 Ausstoß herbeigeführt. Aber, da können wir uns beruhigen, denn wahrscheinlich verrecken wir alle einschließlich der Natur schon vorher durch den viel massiveren Ausstoß von Giften und chemischen Dreck, so dass die Erderwärmung – so sie denn kommt – auf einen verseuchten Planeten trifft, auf dem nur das zäheste Viehzeug und Gestrüpp noch eine Chance hat.

Das ist nämlich ein seltsames Paradoxon, was mir auch noch kein „Grüner“ erklären konnte: Während die dubiose Klimareligion immer rigider wird und in jedes Haus hineinregiert, wird die Natur immer weiter vergiftet und zerstört. Und niemanden interessiert es. Naturschutz degeneriert immer mehr zu einer altmodisch-spießigen Sache vorgestriger Kröten-Verkehrslotsen.

Pestizide und Herbizide wie Glyphosat vergiften nicht nur die Ackerböden, sondern auch alles was damit in Berührung kommt. Was nicht gerade durch Biolandwirtschaft erwirtschaftet wird, ist eigentlich schon Selbstmord auf dem Teller. Tiere, die früher am Feldrand oder im Feld einen Lebensraum hatten sterben aus. Nicht nur, weil die unkrautfreien Monokulturen kaum Lebensraum bieten, sondern weil alles durchtränkt ist mit giftigen Chemikalien. Und obwohl das Desaster jedem bekannt ist, versuchen die Regierungen immer und immer wieder, das Verbot von Glyphosat und Neonikotinoiden zu vermeiden. Lobbyisten sind eben wichtiger für die Karriere als Bienen. Und was die grassierende Volkskrankheit Krebs aufgrund der omnipräsenten Multitoxine in Luft, Nahrung, Wasser und Materialien betrifft: Nun, damit muss man halt leben – oder sterben, das ist genau, wie mit dem Terror.

Die kurzen Beine der Klimalüge, 5 DVDsDie Naturschützer schlagen Alarm, weil die Insekten rapide aussterben. Nur noch die über 40jährigen unter uns erinnern sich an die mühsame Windschutzscheiben-Schrubberei an der Tankstelle, um die Massen von zermatschten Insekten zu entfernen. Heute können wir mit 180 Sachen von Hamburg nach München dröhnen, ohne dass Insekten auf der Scheibe die Sicht zukleistern. Das Insektensterben zieht das Vogelsterben als direkte Folge nach sich. Besonders die Vögel, die ihre Jungen mit Insekten aufziehen, verschwinden mit erschreckender Geschwindigkeit.

Die Flüsse und Bäche drohen, entvölkert zu werden, weil die Hormone der wunderbaren Erfindung der Anti-Baby-Pille durch den Urin der Frauen ins Abwasser gelangen. Da sie von den Reinigungs- und Filtermechanismen der Kläranlagen nicht abgebaut werden, erreichen diese Hormone frisch und fröhlich die Gewässer, wo sie die Wasserbewohner verweiblichen. Die Männchen der Krebse, Fische, Libellen, Molche, Frösche, Kröten, Wasserkäfer usw. usf. werden zu teilweise schon zeugungsunfähig. Die Fauna der Gewässer stirbt langsam ab. Das belastete Wasser wird von den Flüssen ins Meer gespült. Und es bleibt auch nicht bei Hormonen. Das Grippemittel Tamiflu, Diclofenac, Antidepressiva, Schmerzmittel, Schlafmittel, Beta-Blocker, Lipidsenker, Antibiotika … der Pharmacocktail verwandelt Flußwasser in verschreibungspflichtige Cocktails. Sogar die Meere sind schon betroffen. Muscheln geben ihre Samen ab, bevor die Weibchen Eizellen produzieren konnten, Fische haben Nierenprobleme.

Die Liste der katastrophalen Umweltsünden ist lang. Dies sind nur ein paar Beispiele. Doch es gibt anscheinend keinen Handlungsbedarf. Mal erscheint ein Artikelchen hier oder da, aber es lockt keinen Hund hinter’m Ofen hervor. Wahrscheinlich, weil alle Hunde aufgrund der leckeren Sedative im Trinknapf selig schnarchen. Hauptsache: Klima und CO2.

Seit neuestem ist auch der Atomausstieg gar nicht mehr so toll und dringend. Hat nach Fukushima die Kanzlerin noch beherzt das Ruder herumgerissen und wurde dafür gefeiert, ist das heute gar nicht mehr der Bringer. Jaja … sicher, das ist blöd gelaufen mit Fukushima, und auch nicht so richtig gesund. Aber Emmanuel Macron hat grad mal 180 Grad die Richtung gewechselt. Was früher das Vaterunser der Grünen war, „Atomkraft? Nein, danke!“, ist jetzt klimaschädlich. Scheiß auf das Sterben der Meereslebens um Fukushima herum und wen interessiert Tschernobyl heute noch?

Die Klimaziele gehen vor. Das gesetzlich festgeschriebene Ziel Frankreichs, den Anteil der Stromproduktion aus Atomkraftwerken bis 2025 auf 50% herunter zu drosseln ist gerade in den Papierkorb gewandert:

Wenn wir am Datum 2025 festhalten würden, würde das zum Nachteil unserer Klima-Ziele geschehen“, sagte Umweltminister Nicolas Hulot am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Paris. Denn dann müsse im Gegenzug die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen angekurbelt werden.


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