Nord­korea oder Russland? US-Streit­kräfte bereiten sich auf den schlimmsten Fall vor (Video)

Aus einem Artikel in der New York Times geht hervor, dass sich die US-Streit­kräfte ins­geheim auf einen großen Krieg gegen Nord­korea – oder Russland? – vorbereiten.
Offi­ziere und Sol­daten der US-Streit­kräfte bereiten sich ins­geheim auf einen Krieg vor, hoffen aber, dass es nicht dazu kommen wird. In Fort Bragg in North Carolina startete letzten Monat ein aus ins­gesamt 48 Apache-Kampf­hub­schraubern und Chinook-Trans­port­hub­schraubern bestehender Kampf­verband zu einer Übung, bei der das Absetzen von Truppen und Aus­rüstung für einen Angriff unter Artil­le­rie­be­schuss trai­niert wurde.
Zwei Tage später sprangen bei einer Nacht­übung über Nevada 119 Sol­daten der 82nd Air­borne Division (Luft­lan­de­di­vision) der Army aus mili­tä­ri­schen Trans­port­flug­zeugen des Typs C‑17 ab, um einen Angriff auf ein anderes Land zu proben. Nächsten Monat werden an ver­schie­denen, über die ganzen USA ver­teilten Army-Stand­orten mehr als 1.000 Reser­visten den Aufbau so genannter Mobil­ma­chungs­zentren üben, von denen aus in den USA sta­tio­nierte Truppen schnell ins Ausland verlegt werden können.
Zur Winter-Olym­piade, die im Februar in der süd­ko­rea­ni­schen Stadt Pye­ong­chang beginnt, will das Pen­tagon zusätzlich Sol­daten der Special Ope­ra­tions Forces auf die korea­nische Halb­insel ver­legen; das könnte nach Meinung von Experten der erste Schritt zum Aufbau einer Spe­zi­al­einheit für Korea sein; solche Spe­zi­al­ein­heiten wurden und werden auch im Irak und in Afgha­nistan ein­ge­setzt. Andere meinen, solche Ein­heiten würden nur zur Bekämpfung von Ter­ro­risten benötigt.
Beim US-Militär gehören Pla­nungen für den Notfall zur Grund­aus­bildung jedes Offi­ziers, deshalb könnte es sich bei den beschrie­benen Maß­nahmen auch um ganz nor­males Stan­dard­training und die Vor­be­reitung von Rota­ti­ons­ein­sätzen gehandelt haben. Der Umfang und das Timing der Übungen lässt aber darauf schließen, dass sich die US-Streit­kräfte auf einen mög­lichen Krieg gegen Nord­korea vorbereiten.
Ver­tei­di­gungs­mi­nister Jim Mattis und General Joseph F. Dunford Jr., der Chef des US-Gene­ral­stabes, drängen beide darauf, dass der Kon­flikt um die ato­maren Ambi­tionen Nord­koreas mit diplo­ma­ti­schen Mitteln gelöst werden soll. Mattis hat im August 2017 erklärt, er halte einen Krieg gegen Nord­korea für eine “Kata­strophe”.
Rund zwei Dutzend aktive und ehe­malige Pen­tagon-Mit­ar­beiter und höhere Offi­ziere haben aller­dings in Inter­views geäußert, die Übungen seien von Mattis und den Kom­man­deuren der Teil­streit­kräfte zur Vor­be­reitung einer mög­lichen Mili­tär­aktion auf der korea­ni­schen Halb­insel ver­an­lasst worden.
Nach den jüngsten Äuße­rungen des US-Prä­si­denten Trump haben höhere Mili­tär­führer ihre Pla­nungen für den Kon­fliktfall sogar noch beschleunigt. In der Brandrede, die Trump im Sep­tember vor den Ver­einten Nationen gehalten hat, kün­digte er “die totale Zer­störung Nord­koreas” für den Fall an, dass es wage, die USA anzu­greifen, und ver­höhnte Kim Jong-Un, den Chef des Schur­ken­staates, als “Rake­tenmann”.
Im Gegenzug drohte Kim den USA die “här­teste Ver­geltung der Geschichte” an und nannte Trump “einen geis­tes­ge­störten, dementen Greis”. Inzwi­schen hat sich Trumps Rhe­torik wieder abge­kühlt, und er hat sogar ver­sucht, zwi­schen Pjöngjang und Seoul zu ver­mitteln. In einem Interview, das er letzte Woche dem Wall Street Journal gegeben hat, soll Trump gesagt haben, trotz der wech­sel­sei­tigen Belei­di­gungen habe er sehr gute Bezie­hungen zu Kim Jong-Un. Am Sonntag hat der Prä­sident diese Äußerung demen­tiert; in Wirk­lichkeit habe er gesagt, dass die Bezie­hungen zwi­schen ihm und Kim Jong-Un sehr gut sein könnten, wenn dieser nur wolle.
Vor einigen Wochen hat ein Fehl­alarm auf den Hawaii­inseln Panik­re­ak­tionen aus­gelöst, die rund 40 Minuten andau­erten, weil ein Ange­stellter des Kata­stro­phen­schutzes irr­tümlich eine Warnung vor einem Rake­ten­an­griff Nord­koreas aus­gelöst hatte. Vor­be­reitung eines tra­di­tio­nellen Krieges Nach 16 Jahren Auf­stands­be­kämpfung im Irak, in Afgha­nistan und in Syrien befürchten füh­rende US-Generäle, dass ihre Streit­kräfte wegen des lang­jäh­rigen Kampfes gegen nicht­staat­liche mili­tante Grup­pie­rungen nicht mehr aus­rei­chend auf einen tra­di­tio­nellen Krieg gegen eine reguläre Armee mit einer starken Luft­abwehr vor­be­reitet sein könnten.
Die Übung in Fort Bragg war Teil einer der größten Luft­lan­de­ope­ra­tionen der letzten Jahre. An der Übung auf der Nellis Air Force Base in Nevada waren doppelt so viele Trans­port­flug­zeuge für Fall­schirm­jäger wie bei vor­her­ge­henden Absprüngen beteiligt. Mit der für nächsten Monat geplanten Übung für Reser­visten der Army sollen Mobil­ma­chungs­zentren, die nach dem Abklingen der Kriegs­hand­lungen im Irak und in Afgha­nistan nicht mehr gebraucht wurden, wie­der­belebt werden.
Bei frü­heren glo­balen Ereig­nissen wie der Fußball-Welt­meis­ter­schaft 2014 in Bra­silien bestanden die in Marsch gesetzten Ein­heiten der Special Ope­ra­tions Forces aus rund 100 Sol­daten; die zu den Olym­pi­schen Win­ter­spielen in Süd­korea ent­sandten Spe­zi­al­ein­heiten sollen sehr viel größer sein, auch wenn das bestritten wird.
Auf einer am 2. Januar in seinem Haupt­quartier in Tampa, Florida, anbe­raumten Kon­ferenz erklärte General Tony Thomas, der Chef des Special Ope­ra­tions Command, vor zwei­hundert zivilen und mili­tä­ri­schen Zuhörern, dass im Mai oder Juni noch mehr Sol­daten der Special Ope­ra­tions Forces vom Mitt­leren Osten abge­zogen und auf die korea­nische Halb­insel verlegt werden müssten, falls die Span­nungen weiter eskalieren.
Der Sprecher des Generals, Capt. (Hauptmann) Jason Salata, bestä­tigte diese Aussage eines Kon­fe­renz­teil­nehmers gegenüber der New York Times, fügte aber hinzu, General Thomas habe auch mit­ge­teilt, dass darüber noch nicht ent­schieden worden sei. General Mark A. Milley, der Ober­kom­man­die­rende der U.S. Army, hat in meh­reren Sit­zungen, die erst kürzlich im Pen­tagon statt­ge­funden haben, an zwei Nie­der­lagen in der US-Mili­tär­ge­schichte erinnert, die nur auf schlechte Vor­be­reitung zurück­zu­führen waren.
Nach Aus­sagen von Militärs, die an den Sit­zungen teil­ge­nommen haben, hat General Milley an die Schlacht erinnert, die im Zweiten Welt­krieg am Kas­se­rinpass (in Tunesien) statt­ge­funden hat, in der schlecht vor­be­reite US-Truppen von Ein­heiten des deut­schen Feld­mar­schalls Erwin Rommel über­listet und geschlagen wurden. Außerdem habe er auch die Son­der­gruppe Smith erwähnt, die zu schwach und zu schlecht aus­ge­rüstet war, und deshalb 1950 von nord­ko­rea­ni­schen Truppen auf­ge­rieben wurde.
Auf einem Bei­sam­mensein nach der Sitzung habe General Milley nochmals auf die beiden US-Nie­der­lagen hin­ge­wiesen und vor wei­teren Pleiten gewarnt, mit denen zu rechnen wäre, wenn die US-Streit­kräfte nicht aus­rei­chend auf einen mög­lichen Krieg gegen Nord­korea vor­be­reitet würden. Er hat die füh­renden Offi­ziere auf­ge­fordert, ihre Ein­heiten kampf­bereit zu machen, und bedauert, dass in den letzten Jahren viele für einen großen Land­krieg wichtige Fähig­keiten ver­lo­ren­ge­gangen seien: Die Streit­kräfte müssten erst wieder lernen, wie ein Gegner, der über eine starke Luft­abwehr, Panzer, Infan­terie, Kriegs­schiffe und sogar Cyber-Waffen verfüge, zu bekämpfen sei.
In einer Rede, die er im Oktober 2017 auf dem Jah­res­treffen der Asso­ciation of the United States Army gehalten hat, sagte General Milley, von Pjöngjang (der Haupt­stadt Nord­koreas) gehe die größte Bedrohung für die Sicherheit der USA aus, und for­derte die Trup­pen­kom­man­deure der Army auf, sich auf diese Bedrohung ein­zu­stellen. “Warten Sie nicht auf Befehle und gedruckte neue Anwei­sungen oder neue Hand­bücher,” erklärte General Milley vor den Zuhörern. “Stellen Sie sich einfach auf das Kom­mende ein, und unter­lassen Sie alles, was nicht der Erhöhung der Kampf­be­reit­schaft Ihrer Truppe dient.”
Seine Mahnung hat sich in der gesamten Army her­um­ge­sprochen. Die Sol­daten in allen US-Basen auf der ganzen Welt rechnen damit, dass sie bald auf die korea­nische Halb­insel verlegt werden. Anders als beim Irak-Krieg im Jahr 2003, bei dem der Trup­pen­auf­marsch und die Vor­be­reitung der Invasion bereits 2002 begonnen haben, ist nach Aus­sagen von Pen­tagon-Mit­ar­beitern der Kriegszug Richtung Nord­korea noch nicht abge­fahren. “Sonst hätte das ja in den Zei­tungen gestanden,” sagte Derek Chollet, der unter Obama Staats­se­kretär im Ver­tei­di­gungs­mi­nis­terium war, auf die ange­lau­fenen Kriegs­vor­be­rei­tungen Bezug nehmend.
“Bisher finden noch keine grö­ßeren Trup­pen­be­we­gungen statt, die ein Beleg dafür wären, dass die Ent­scheidung für einen Krieg (gegen Nord­korea) bereits gefallen ist.” Es hat auch noch keine Rei­se­war­nungen für US-Ame­ri­kaner gegeben, sich von Süd­korea oder Japan fern­zu­halten, und keine Emp­fehlung an US-Firmen, bei Geschäften mit diesen Staaten vor­sichtig zu sein.
Mili­tä­rische Aktionen auf der korea­ni­schen Halb­insel seien unwahr­scheinlich, so lange aus dem Pen­tagon keine ent­spre­chenden War­nungen kämen. Es sei denn, die Trump-Regierung glaube, einen ein­ma­ligen Luft­an­griff auf Nord­korea durch­führen zu können, auf den Pjöngjang nicht mit einem Ver­gel­tungs­schlag auf die nahe­ge­legene süd­ko­rea­nische Haupt­stadt Seoul regieren würde.
Einige Berater im Weißen Haus sind der Meinung, ein begrenzter Luft­schlag gegen Nord­korea werde nicht zwangs­läufig mit einem Luft­an­griff auf Süd­korea beant­wortet; Ver­tei­di­gungs­mi­nister Mattis soll nach Meinung von Leuten, die ihn kennen, diese Ansicht sehr skep­tisch beur­teilen. Mattis scheint die Vor­be­rei­tungen vor allem ange­ordnet zu haben, um Trump zu beschwich­tigen. Nach Ansicht von Ana­lysten will der Ver­tei­di­gungs­mi­nister Trump damit nur zeigen, wie ernst das Pen­tagon die Dro­hungen Nord­koreas nimmt, und dass er die Ansicht des Prä­si­denten teilt.
“Das Militär muss auf jeden am Horizont her­auf­zie­henden Kon­flikt vor­be­reitet sein,” äußerte Michèle A. Flournoy, die unter Obama eine Spit­zen­po­sition im Pen­tagon inne­hatte und Mit­be­grün­derin von WestExec Advisors, eines Büros für stra­te­gi­schen Beratung, in Washington ist. “Auch wenn noch keine Ent­scheidung bezüglich Nord­koreas getroffen und kein Befehl erteilt wurde,” meinte Frau Flournoy, “müssen sich der Prä­sident und seine Sicher­heits­be­rater darauf ver­lassen können, dass die Streit­kräfte jederzeit ein­satz­bereit sind; deshalb nutzen die Trup­pen­kom­man­deure jede Gele­genheit, sich auf einen mög­lichen Kon­fliktfall vorzubereiten.
Ope­ration Panther Blade Bei der Übung der 82nd Air­borne Division, die letzten Monat in Nevada statt­ge­funden hat, wurde der Absprung von Fall­schirm­jägern und der Abwurf von Artil­le­rie­ge­schützen, Treib­stoff und Munition hinter den feind­lichen Linie geübt. Mit solchen Ein­sätzen soll der Feind von Anfang an zum Kampf an meh­reren Fronten gezwungen werden.
Nach Aussage von Offi­zi­ellen können die bei der Übung Panther Blade trai­nierten Fähig­keiten überall und nicht nur auf der korea­ni­schen Halb­insel von Nutzen sein. “Bei der Ope­ration Panther Blade geht es auch um die Her­stellung glo­baler Ein­satz­be­reit­schaft,” erläu­terte Lt. Col. (Oberst­leutnant) Joe Buccino, der Pres­se­of­fizier der 82nd Air­borne. “Ein Einsatz hinter den feind­lichen Linien ist sehr kom­pli­ziert und erfordert die Koor­di­nation zahl­reicher zeitlich und räumlich getrennter Ein­zel­ak­tionen.” Eine weitere Übung mit dem Namen Bronze Ram (Bron­zener Rammbock) wird von dem ver­deckt ope­rie­renden Special Ope­ra­tions Command organisiert.
Dabei werden andere rea­li­tätsnahe Sze­narien nach­ge­stellt. Auch bei der dies­jäh­rigen Übung geht es um globale Bedro­hungs­si­tua­tionen, auf die mit ver­deckten Ope­ra­tionen reagiert werden müsste, zum Bei­spiel um Ein­sätze in che­misch kon­ta­mi­niertem Gelände in Nord­korea. Ein­be­zogen ist auch das Auf­spüren von Mas­sen­ver­nich­tungs­waffen. Neben dem Manöver Bronze Ram führt das Special Ope­ra­tions Command noch weitere geheime Übungen in den USA durch, dar­unter die Eroberung unge­si­cherter Atom­waffen und geheime Fall­schirm­ab­sprünge, die auch in Zusam­menhang mit geplanten Ein­sätzen in Nord­korea stehen könnten.
Unsere mili­tä­ri­schen Infor­manten wollten aus Geheim­hal­tungs­gründen aber keine wei­teren Details preis­geben. Trotz der wach­senden Span­nungen mit Nord­korea starten in Guam regel­mäßig (Atom-)Bomber des Typs B‑1  in Begleitung süd­ko­rea­ni­scher und japa­ni­scher Kampfjets zu Trai­nings­flügen über der korea­ni­schen Halb­insel, die Pjöngjang provozieren.
In Loui­siana sta­tio­nierte B‑52-Bomber sollen noch im lau­fenden Monat zur Ver­stärkung nach Guam verlegt werden. Nach Aussage von Pen­tagon-Mit­ar­beitern sollen schon letzte Woche drei B‑2-Bomber von einer Basis in Mis­souri mit ihrem Boden­per­sonal in Guam ein­ge­troffen sein. Während das Pen­tagon den Trup­pen­auf­marsch vor dem Golf­krieg im Jahr 1991 und vor dem Irak­krieg im Jahr 2003 in aller Öffent­lichkeit durch­führte, um den ira­ki­schen Prä­si­denten Saddam Hussein unter Druck zu setzen und zu einer diplo­ma­ti­schen Lösung zu zwingen, werden die Vor­be­rei­tungen des Krieges gegen Nord­korea vor der Öffent­lichkeit ver­borgen, weil man einen (ato­maren) Prä­ven­tiv­schlag des nord­ko­rea­ni­schen “Obersten Führers” Kim Jong-Un befürchtet.
Dass sich vor zwei Woche zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder Diplo­maten aus Nord- und Süd­korea getroffen haben, ist ein Zeichen dafür, dass die Span­nungen abgebaut werden sollen. Kanada und die USA haben die Außen­mi­nister der Staaten, die 1950 im Auftrag der Ver­einten Nationen die Streit­kräfte Nord­koreas nach deren Überfall auf Süd­korea zurück­ge­schlagen haben, zu einem Treffen in Van­couver, einer Stadt in der kana­di­schen Provinz Bri­tisch-Kolumbien eingeladen.
Die Außen­mi­nister sollen eine diplo­ma­tische Initiative des US-Außen­mi­nisters Rex Til­lerson unter­stützen. US-Ver­tei­di­gungs­mi­nister Mattis und seine füh­renden Mili­tär­kom­man­deure treffen einer­seits Vor­be­rei­tungen für eine mili­tä­rische Aus­ein­an­der­setzung mit Nord­korea, unter­stützen ande­rer­seits aber auch die Bemü­hungen des US-Außen­mi­nisters Til­lerson um eine diplo­ma­tische Lösung der Krise. Diese Haltung des Pen­tagons wurde in einer Kon­tro­verse zwi­schen einem Dreis­terne-General der U.S. Air Force und einer Kol­legin deutlich, die ihn kor­ri­gierte. Während eines Treffens mit Reportern auf dem Capitol Hill wurde Lt. Gen. (Gene­ral­leutnant ) Mark C. Nowland (vom Füh­rungsstab der U.S. Air Force) gefragt, ob die Air Force in der Lage sei, die nord­ko­rea­nische Luft­abwehr auszuschalten?
“Wenn Sie mich fragen, ob wir schon heute zum Kampf bereit wären, lautet meine Antwort Ja,” erwi­derte General Nowland, der für die Ope­ra­ti­ons­planung der Air Force zuständig ist. “Wenn die U.S. Air Force dazu auf­ge­fordert wird, ihren Job zu machen, werden wir die Luft­hoheit sicher­stellen.” Nach dieser Äußerung fiel ihm sofort Lt. Gen. Vera Linn Jamieson ins Wort, die an der Spitze des Geheim­dienstes der Air Force steht.
Sie erklärte: “Es muss aber auch gesagt werden, dass Außen­mi­nister Til­lerson bei seinen Bemü­hungen, zu einer diplo­ma­ti­schen Lösung mit Nord­korea zu kommen, die volle Unter­stützung des US-Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­riums hat.”
Bei der Beant­wortung einer wei­teren Frage ver­si­cherte auch General Nowland, dass die US-Streit­kräfte Til­lersons diplo­ma­tische Bemü­hungen unterstützen.
Fazit: Das ange­laufene Übungs­pro­gramm der US-Streit­kräfte könnte natürlich auch der Vor­be­reitung eines völ­ker­rechts­wid­rigen Angriffs­krieges gegen Russland dienen. In diesem Zusam­menhang möchte wir auch auf ein selt­sames “Doomsday-Video” hinweisen:
http://www.spiegel.de/video/dokumentation-armageddon-ueber-amerikas-doomsday-planvideo-99013005.html das kürzlich auf SPIEGEL-Online ver­öf­fent­licht wurde.
 
Quellen: PublicDomain/luftpost-kl.de am 04.02.2018