Diese WM ist Gift für Russland-Hasser — Ein großer Erfolg für das Gast­ge­berland und Putin

Friedrich Schmidt erfüllt seit 2014 in Moskau einen beson­deren Kampf­auftrag: Als Kor­re­spondent der FAZ führt er in jedem seiner zahl­reichen Bei­träge unab­lässig Krieg gegen den rus­si­schen Prä­si­denten Putin und gegen alles, was im Interesse des flä­chen­mäßig größten Landes der Erde ist. Denn solche Inter­essen können ja nicht im Sinne des „Westens“ und seiner trans­at­lan­ti­schen Elite sein, jeden­falls nicht aus der Sicht von Schmidt und seinen Geld­gebern. Man darf annehmen, dass sich der 1980 in Kiel geborene stu­dierte Jurist des­wegen der beson­deren Gunst des ein­ge­fleisch­testen Rus­sen­ver­ächters und Putin-Hassers erfreut, nämlich von FAZ-Mit­her­aus­geber Berthold Kohler. Schmidt darf also getrost noch auf eine weitere Kar­riere in der Redaktion hoffen.
Derzeit aller­dings durch­leben sowohl Schmidt als auch Kohler eher unan­ge­nehme Wochen. Denn die seit einem son­nigen Mittwoch in Kasan ohne deutsche Betei­ligung statt­fin­dende Fußball-Welt­meis­ter­schaft in Russland gilt weltweit als über­ra­gender Erfolg für die Ver­an­stal­ter­nation, die sich zudem noch über das uner­wartet gute Abschneiden ihrer eigenen Mann­schaft begeistern konnte. Auch unter den deut­schen Besu­chern, die in Moskau, Sotschi und Kasan die schlappe DFB-Truppe ver­geblich zu unter­stützen suchten, gab und gibt es bis auf ganz wenige Aus­nahmen aus­schließlich positive bis begeis­terte Reak­tionen auf das für die aller­meisten unter ihnen erste rus­sische Erlebnis.
Es sind kei­neswegs nur die fan­tas­ti­schen hyper­mo­dernen Stadien, die rei­bungslose Orga­ni­sation, die hohe, aber kei­neswegs mit allzu rigiden Methoden erzwungene Sicherheit, die aus­ge­lassen völ­ker­ver­bin­dende und jederzeit fried­liche Stimmung vor und in den Spiel­stätten, die großen Ein­druck bei den deut­schen Besu­chern hin­ter­lassen haben. Nicht weniger zählt, dass sie einem Land und seinen Men­schen begegnet sind, die kul­turell und zivi­li­sa­to­risch untrennbar zu jenem Europa gehören und gehören wollen, das sehr im Gegensatz zu Russland in einigen Teilen derzeit akut von der Inva­si­onsflut aus dem isla­mi­schen Kul­tur­kreis und Afrika bedroht ist.
Wer, wie der Ver­fasser dieses Textes, aus „Vielfalt“-Frankfurt nach Moskau, Sotschi, Kasan und St. Petersburg anlässlich der WM gereist war, der konnte ohne jede Schön­fär­berei fest­stellen, selbst in der stark mos­le­misch geprägten tata­ri­schen Metropole Kasan keine einzige Frau gesehen zu haben, die halb oder gar ganz ver­hüllt durch die Straßen lief, von feh­lenden Kopf­tü­chern in den anderen Orten ganz abge­sehen. Und wer trotz man­gelnder Sprach­kennt­nisse auf beiden Seiten Kom­mu­ni­kation mit ganz nor­malen rus­si­schen Men­schen nicht scheute, konnte schnell in Erfahrung bringen, wie populär Putin im eigenen Land ist und warum die Rückkehr der Krim zu Russland im ganzen Volk als eine Her­zens­an­ge­le­genheit gilt.
Es bleibt zugleich unver­gesslich wie beschämend, wie mich die sym­pa­thische jungen ört­lichen Rei­se­lei­terin, die später von einem mehr­wö­chigen Auf­enthalt im schönen Tübingen schwärmte, auf dem Flug­hafen in Sotschi mit den Worten begrüßte: „Wir Russen sind doch ganz normale Men­schen wie Sie“. Davon konnten sich bis zum frühen Aus­scheiden der Löw-Ver­sager tau­sende Deutsche auf dem Roten Platz in Moskau, auf der langen Strand­pro­menade von Sotschi oder in der Baumana-Fuß­gän­gerzone im Herzen von Kasan selbst über­zeugen. Die noto­ri­schen Rus­sen­hasser Kohler/Schmidt sollten insofern froh über die rasche Fuß­ball­pleite der DFB-Auswahl sein, ansonsten wären nämlich noch viel mehr deutsche Besucher mit posi­tiven Ein­drücken „infi­ziert“ worden.
Selbst­ver­ständlich gibt es in Russland erheb­liche soziale und poli­tische Pro­bleme, der Alltag für die meisten Men­schen dort ist härter als in Deutschland. Denn das einstige Mekka des Kom­mu­nismus hat sich in eine kapi­ta­lis­tische Gesell­schaft ver­wandelt, in der es oft deutlich robuster zugeht als derzeit noch in Sachsen oder Hessen. Doch ist in Moskau oder jedem anderen Spielort der WM allen Ein­wohnern sehr bewusst, in der langen Regie­rungszeit von Putin dem trau­ma­ti­schen Chaos der neun­ziger Jahre glücklich ent­kommen zu sein und nun wieder ein bes­seres Leben führen zu können.
Doch genau das ist den noto­ri­schen Russland-Hassern und Putin-Dämo­ni­sierern von FAZ, BILD oder ARD/ZDF ein blei­bendes Ärgernis. Die höchst gelungene WM hat ihre Nega­tiv­pro­pa­ganda aller­dings spek­ta­kulär bla­miert. Vielmehr ist – auch ohne „Kabi­nen­besuch“ von Angela Merkel – schon vor dem Finale in Moskau der größte euro­päische Staat namens Rus­sische Föde­ration der wahre Sieger des Tur­niers. Friedrich Schmidt wird sich gewaltig anstrengen müssen, um den ver­blie­benen FAZ-Lesern weis zu machen, dass halt nur total rechts- oder links­po­pu­lis­tisch ver­blendete Putin-Bewun­derer zu einem solchen Fazit gelangen können.
 


Quelle: PI-NEWSAutor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vor­nehmlich zu den Themen Links­fa­schismus, Isla­mi­sierung Deutsch­lands und Mei­nungs­freiheit. Der lang­jährige Stadt­ver­ordnete und Frak­ti­ons­vor­sit­zende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frank­furter Römer nieder. Der 71-jährige lei­den­schaft­liche Rad­fahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.