Whistleblower Politik

Soros und seine NGO-Armee: Refugees bekommen weltweit „heiße Tipps“ auf geschenkte Smartphones

27. Dezember 2018

Als Lily Eftetahi vor drei Jahren als Flüchtling aus dem Iran in Griechenland ankam, sprach sie weder Griechisch noch Englisch. Sie hatte aber unzählige Fragen, wie sie ein neues Leben als Flüchtling beginnen sollte, ohne zu wissen, wen sie all das fragen konnte.

Doch dann stieß sie im Internet laut dem Newsportal Mashable auf die „Refugee.Info“ Plattform. Dieser Site ist eine Sammlung digitaler Quellen für Flüchtlinge und Asylsuchende in Griechenland, Italien, Serbien, Bulgarien und Ungarn, wo sie in ihrer jeweiligen Landessprache erfahren, wie sie Arbeit finden können, welche Dokumente sie brauchen und ob sie Anrecht auf Geld haben, wieviel – und wo sie es bekommen. Dazu Informationen, wie und wo sie die Sprache ihres neuen Landes lernen können. Geschulte Web-Moderatoren versorgen die Besucher dieses Sites dort mit aktuellen Informationen und Tipps.

„Selbst, wenn ich die Sprache gekannt hätte: Die Regeln und Rechte für Jemanden, der aus einem anderen Land stammt, insbesondere aus einem anderen Kontinent, sind sehr, sehr verwirrend“, schrieb Lily Eftetahi in einer E-Mail. „Aber dann entdeckte ich „Refugee.info.Info“ und stellte da alle meine Fragen. Die Antworten kamen sehr schnell, ausführlich und in meiner eigenen Sprache.“

Lily Eftetahi ist jetzt stellvertretende Moderationsleiterin von Refugee.Info. Sie ist sozusagen ein Vorzeige-Flüchtling, der es geschafft hat. Und gibt nun auch gern Auskunft, wie hilfreich dieser Website, der ihr schon so gut geholfen hat, für alle Migranten ist. Die Informationen darauf, so Frau Eftetahi, verhelfen zum Beispiel innerhalb weniger Tage zu den richtigen Arbeitsunterlagen.

Die Seite „Refugee.Info“ ist Teil einer Plattform namens „Signpost“, einer digitalen Initiative, die 2015 vom International Rescue Committee und dem Mercy Corps – genau rechtzeitig zur großen Flüchtlingswelle 2015 – gegründet wurde und die seitdem für Flüchtlinge und Asylbewerber auf drei Kontinenten und in sieben Ländern eine wichtige „Anlaufstelle“ geworden ist. Kürzlich, so berichtet die Website stolz, wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht: 1 Million Menschen betreut die Seite mittlerweile. Das ist eine deutsche Großstadt.

Mercy Corps ist eine von George Soros mitfinanzierte, bestens ausgestattete Organistaion, die überall die Migration fördert und unterstützt, um die globalistische Großkapital-Agenda des umstrittenen Multi-Milliardärs und seiner Großinvestoren zu befördern, indem sie mithilft, massenhaft Menschen als zukünftige Billiglöhner in alle Länder einwandern zu lassen. In Russland ist sie als destabilisierende und zersetzende NGO von George Soros verboten.

Das Rescue Committee ist eine der vielen von Soros finanzierten NGOs mit denselben Zielen: Globale Migrantenströme, um Nationen aufzulösen, Regierungen zu stürzen, soziale Strukturen abzuschaffen, eine Völkerwanderung von Billiglöhnern auf Arbeitssuche in Gang zu setzen und dann eine globale Herrschaft der Megakonzerne zu etablieren.

Signpost startete ursprünglich als „Refugee.Info“ und war eine App für Migranten, die an der griechischen Küste ankommen. Dazu gehörte ein Geo-Locator für Flüchtlinge, die nicht wissen, wo genau sie in Griechenland angekommen sind. Die App wurde aber aufgegeben und ist stattdessen eine sehr umfangreiche Website und ein Social-Media-Outreach geworden. Die Erfahrung zeigt, dass Flüchtlinge zwar mit wenig Habseligkeiten und Gepäck ihre Reise antreten, aber seltsamerweise fast alle ein recht gutes Smartphone mit anscheinend unendlichem Guthaben besitzen. Berichte, dass verschiedene Organisationen die Migranten großzügig mit Smartphones, Sim-Karten und Guthaben ausstatten, gibt es genug.

Auch bei den Finanziers, die hinter dem keineswegs billigen Riesenapparat von „Refugee.Info Modell stehen, gibt es wenig Überraschungen: Die finanzielle und technische Unterstützung wird von Unternehmen wie Google, Microsoft, Cisco und TripAdvisor geleistet. Signpost enthält jetzt auch ganz neue Websites und Facebook-Seiten mit den Namen Khabrona.Info (Khabrona ist Arabisch für „Erzählen Sie uns“) und CuéntaNos (Spanisch für „Erzählen Sie uns“). Beide verwenden das Prinzip von Refugee.Info, um Migranten in Allem, was sie für ihre Einwanderung brauchen, zu helfen und zu beraten.

Khabrona.Info hilft syrischen Flüchtlingen in Jordanien. Und natürlich allen Arabisch sprechenden Migranten in Europa.

CuéntaNos wurde Anfang dieses Jahres auf den Markt gebracht und bietet eine Reihe von Quellen und Tipps. Wie der Site schreibt, auch für Menschen, „die in El Salvador von Gewalt gegen PartnerInnen und Banden betroffen sind, und möglicherweise den Flüchtlings- oder Asylstatus in einem anderen Land suchen“. Im Klartext: Migranten, die in die USA eindringen wollen.

Da es für hilflose El Salvadorianer nicht immer sicher sei, Handys und Tablets zu verwenden, weil Überwachung und Abhören drohen, sei die spanische Version „CuéntaNos“ teilweise für „soziale und humanitäre Dienstleister,“ die all das dann im „Auftrag von Kunden“ erledigen, konzipiert. Wie hübsch formuliert!

Meghann Rhynard-Geil ist Berater für Technologieentwicklung bei Mercy Corps. Sie sieht diese Websites aber nicht als ein Technologie-, sondern als „Volksprojekt“, bei dem Technologie als Werkzeug verwendet wird. „Wir geben den Menschen die Möglichkeit, Entscheidungen in ihrem Leben zu treffen“.

In Ländern mit großen Flüchtlingspopulationen sind diese Websites eine Schlüsseltechnologie geworden, um die sogenannten Flüchtlinge mit Informationen, um sich schnell und effektiv über ihre Rechte zu informieren, ihre finanziellen und organisatorischen Unterstützungen einzufordern und Ansprüche auf Gelder und Hilfsleistungen an den richtigen Stellen geltend zu machen, zu versorgen. Das spart Berater und Arbeitskräfte vor Ort.

Die arabische Version, „ Khabrona.Info“ beschäftigt beispielsweise drei fließend Arabisch sprechende Teilzeitmoderatoren, die Fragen über die Facebook-Seite und den Facebook-Messenger beantworten.

In Jordanien lebende syrische Flüchtlinge möchten in der Regel wissen, wie sie von der Regierung und dem Amt des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen Dokumente erhalten können. Nur diese Unterlagen ermöglichen, dort zu arbeiten, finanzielle Unterstützung und andere Leistungen zu erhalten und die Kinder zur Schule zu schicken.

Mira Al-Khatib ist die Projektverantwortliche für Khabrona.Info bei Mercy Corps. Ihr Team erhält etwa 200 Anfragen pro Tag. Die Moderatoren erledigen die anfallende Korrespondenz dann über private oder gesicherte Kanäle wie WhatsApp oder Handy. Ein Bot durchsucht die Facebook-Seite der Organisation nach Beiträgen, die Telefon- und Passnummern von Migranten enthalten. Solche Beiträge werden gelöscht, um die Privatsphäre der Benutzer zu schützen.

Komplexere Rechtsfragen werden an den Rechtsberater des Programms gesandt und ein Mercy-Corps-Team bearbeitet Anfragen zur persönlichen Sicherheit, beispielsweise geschlechtsspezifische Gewalt. Natürlich alles kostenlos für die Migranten.

Alle Moderatoren der Signpost-Initiative werden von Journalisten, Rechtsanwälten und anderen Spezialisten, die alle über aktuelle Informationen zu Richtlinien, die sich auf Flüchtlinge auswirken, verfügen, geschult. Tauchen Fragen auf, benutzen sie Slack oder E-Mail, um bei einer größeren Beratungsredaktion nachzufragen. Alle Moderatoren sind selbst Flüchtlinge. Eftetahi, die bei Refugee.Info für das International Rescue Committee arbeitet, findet, dass das zu dem Erfolg der Initiative beiträgt: „Wir haben viel Verständnis für die Lebenssituationen, aus denen solche Fragen drängend sind und wie wichtig genaue Informationen für die Flüchtlinge sind und welche Auswirkungen sie auf ihr Leben haben können.“

Manchmal wird es schwierig. Al-Khatib erfährt immer wieder, dass manche sehr umfangreiche Hilfe erwarten und enttäuscht oder ungehalten werden, wenn nicht alles, was sie wollen, erfüllt wird und die Moderatoren die „Kunden“ daran erinnern müssen, dass sie ausschließlich und nur rechtliche und zivilrechtliche Unterlagen und Verweise zur Verfügung stellen können. „Sie wollen mehr von uns, als wir geben können“, sagt sie.


Quelle: JouWatch


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