Dumm. dümmer, Antifa – Foto: O24

Gerüch­te­küche brodelt: Bahnt sich in Sachsen eine CDU/AfD-Koalition an?

Bahnt sich in Sachsen womöglich eine CDU/AfD-Koalition an? Ganz aus­zu­schließen ist das nicht, nachdem „Pegida-Ver­steher“ Pro­fessor Werner Patzelt sich ganz in die Dienste der säch­si­schen CDU bei der Land­tagswahl im kom­menden Herbst gestellt hat. Die SPD wird schon mächtig nervös.
Viel­leicht hat SPD-Gene­ral­se­kretär Lars Klingbeil aber auch nur diesen PI-NEWS-Artikel vom 6. Januar gelesen. Darin wird hin­ter­fragt, ob Patzelt womöglich noch einmal Steig­bü­gel­halter der ersten CDU/AfD-Koalition auf Lan­des­ebene wird. Damit könnten er und Minis­ter­prä­sident Michael Kret­schmer bei sich anbie­tenden Wahl­er­geb­nissen die Kanz­lerin toppen, mit der die Beiden ziemlich beste Freunde sind. Ein Pro­blemfall für AKK.
Die SPD sieht in der Berufung von Patzelt als Autor des säch­si­schen CDU-Land­tags­wahl­pro­gramms jeden­falls Hin­weise auf eine dro­hende Zusam­men­arbeit mit der AfD. „Teile der CDU wün­schen sich offenbar eine Koalition mit der AfD – trotz aller Beteue­rungen der Par­tei­spitze“, sagte der Gene­ral­se­kretär der Bundes-SPD, Lars Klingbeil, am Mittwoch dem Tagesspiegel.
Klingbeil for­derte die neue CDU-Chefin Annegret Kramp-Kar­ren­bauer zur Klar­stellung auf: „Die CDU muss endlich eine Koalition mit der AfD per Beschluss aus­schließen. Die Men­schen haben das Recht zu wissen, woran sie bei der Union sind.“
Pro­fessor Patzelt gibt sich zuge­knöpft: „Weil jeder Hinweis auf eine mög­liche Zusam­men­arbeit von Union und AfD einen für die CDU schäd­lichen Skandal aus­lösen würde, müssen alle Andeu­tungen solcher Art unter­bleiben“, sagte er zum Magazin Cicero.
In Umfragen zur Sachsen-Wahl lag die CDU zuletzt zwi­schen 28 und 30 Prozent, die SPD zwi­schen zehn und elf, die Linke zwi­schen 17 und 18 Prozent, die AfD zwi­schen 24 und 25 Prozent, die Grünen zwi­schen sechs und neun Prozent und die FDP zwi­schen fünf und sieben Prozent. Die jeweils unteren Werte ange­setzt, wäre eine kon­ser­vative Koalition aus momen­taner Sicht mehr­heits­fähig und denklo­gisch. Unbe­rück­sichtigt ist jedoch noch das Wäh­ler­po­tenzial der Freien und sons­tigen neuen Wählergruppen.


Quelle: PI-News.net