Gesundheit, Natur & Spiritualität

Der Umgang mit dem Fleischessen – Eine andere Sichtweise

14. Januar 2019

Das Bevölkerungswachstum des vergangenen Jahrhunderts von knapp 2 Milliarden auf gut 7 Milliarden Mitmenschen hat auch die jahrhundertealte Natürlichkeit der Ernährung entarten lassen und materialistischer Kommerz hat dazu weltweite Nahrungsmittelindustrien entwickelt.

Eine besonders schreckliche Entartung suchte die Fleischproduktion mit ihrer Massentierhaltung heim und die unlöschbaren Schwingungsfelder von Leid und Tod haften der modernen Ernährung durch das übermäßige Fleischessen nachhaltig an. In Stichworten (was sonst ein Buch füllen würde) zähle ich dabei die besonderen Schwerpunkte auf:

Die Belastungen des Planeten,

die Belastungen unseres Volkes,

die Belastungen der Tierwelt,

die Belastungen unserer Gesundheit und

die Belastungen unserer Seelen.

Die Belastungen des Planeten:

  • Die Produktion von Fleisch und anderen tierischen Nahrungsmitteln ist eine große Energie- und Ressourcenverschwendung. Sie verbraucht weitaus mehr unserer Lebensgrundlagen als pflanzliche Lebensmittel. Über 70% der globalen Agrarflächen sind Weideland, das teilweise zum Anbau von pflanzlicher Nahrung für den Menschen nutzbar wäre. Vom weltweiten Ackerland selbst werden wiederum über 70% für die Erzeugung von Futtermitteln beansprucht. Die ‚Umwandlung‘ pflanzlicher in tierische Kalorien verschwendet riesige Flächen sowie Wasser, Pflanzennährstoffe und fossile Energieträger.“
  • Die Landwirtschaft – weltweit wie auch in Deutschland – ist eine wesentliche Ursache der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung. Sie ist für den Großteil der Treibhausgase Lachgas und Methan verantwortlich, die weitaus klimaschädlicher sind als Kohlendioxid (CO2). Zum Treibhauseffekt und damit zur Erderwärmung trägt die Landwirtschaft zudem erheblich durch sogenannte Landnutzungsänderungen (Entwaldung, Grünlandumbruch, Moornutzung) bei. Die Erzeugung und der Konsum tierischer Lebensmittel, insbesondere von Fleisch, verursachen dabei weitaus mehr CO2 und andere Treibhausgase als pflanzliche Produkte. Eine pflanzenbasierte Ernährung verringert die Umweltbelastung deutlich, den CO2-Fußabdruck etwa um über 50%.“
  • „Die Wälder haben darüber hinaus als ‚grüne Lungen‘ der Erde eine wichtige Funktion für den globalen Wasser- und Sauerstoffhaushalt. Dem Anbau von Futtersoja fallen in Südamerika ebenso wertvolle Savannen zum Opfer. Auch in Deutschland schädigt der Fleischkonsum die Umwelt: Die intensive Landwirtschaft, besonders die industrielle Tierhaltung, fördert das Waldsterben und bedroht Flora und Fauna. Saurer Regen, Überdüngung und Pestizide gefährden das Überleben vieler Arten, unter anderem auch von den ökologisch wichtigen Wildbienen.“

(Alle drei Zitate stammen von Andreas Grabolle unter »www.vebu.de«)

Die Belastungen unseres Volkes:

Es gab einmal ein Land der Dichter, Denker und Erfinder. Doch in der »SZ.de« vom 3.3.2014 heißt es inzwischen:

„Medien bezeichnen Deutschland immer wieder als ‚Schlachthaus Europas’: Das Land steht bei der Schweineschlachtung mit mehr als 58 Millionen getöteten Tieren pro Jahr auf Platz 1 der europäischen Spitzenproduzenten, beim Rindfleisch auf Platz 2 hinter Frankreich, wie der Fleischatlas 2014 des »Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland« (BUND) zeigt. Auf dem größten Geflügelschlachthof Europas im niedersächsischen Wietze schlachtet eine Maschine 450 Tiere pro Minute.

Knapp 8,1 Millionen Tonnen Fleisch wurden im Jahr 2013 in den gewerblichen Schlachtbetrieben Deutschlands produziert. Das geht weit über den Bedarf auf dem deutschen Markt hinaus: Deutschland exportiert derzeit 4,14 Millionen Tonnen Fleisch im Jahr. Zwischen 2000 und 2010 ist der Fleischexport um fast 250 Prozent gestiegen.“

Scham und Wut kommen da auf – oder? In der Massentierhaltung leben und sterben allein in Deutschland 750 Millionen Tiere pro Jahr.

 

„Die Größe einer Nation und ihre moralische Reife lassen sich daran bemessen,

wie sie ihre Tiere behandeln.“

(Mahatma Gandhi)

 

Die Belastungen der Tierwelt:

Unsere Natur besitzt zeitlos ihre Regionen und Rhythmen und darin sind Pflanze, Tier und Mensch seit ewigen Zeiten verbunden und vernetzt – und hatten mehr Ordnung als Unordnung. Doch die für die moderne Ernährung zunehmende Fleischproduktion erzeugt un-natürliche Eingriffe und Veränderungen in die bewährten, natürlichen Systeme. Ich erwähne nur zwei Schwerpunkte:

  • Die meisten Tiere werden gewaltsam den Haltungsformen angepasst: Hörner, Ringelschwänze, Schnäbel und z. T. auch Zähne werden ohne Betäubung gekürzt und
  • um die Tiere trotz unpassender Haltung leistungsfähig zu erhalten, ist eine häufig routinemäßige Abgabe von Antibiotika unvermeidlich geworden, was auch Gefahren für die menschliche Gesundheit mit sich bringt. (mehr unter »albert-schweitzer-stiftung.de/massentierhaltung«)

 

„98 Prozent aller Tiere, die später verzehrt werden,

haben nie ein natürliches Leben unter freiem Himmel erlebt.“

(Dr. Ruediger Dahlke)

Aus alten und elitären, kultischen Tieropfern wurden moderne, industrialisierte  Massenopferungen – wann erkennen wir den damit verbundenen falschen Kult für die falschen Götter? Was haftet davon jedem Bissen schmackhaft veränderten, jedoch toten Fleisches an? Mit Salzen und Gewürzen wird Totes „veredelt“ und der weltweite Tierschutz wie auch der zunehmende Vegetarismus (mit dem Sahnehäubchen „vegan“) müssen immer mehr Liebe und Mitgefühl einbringen, um in der unschuldigen Tierwelt das große Tierleid zu mildern. (Weltweit sind wir etwa 1 Milliarde Vegetarier.)

Um in der Größenordnung „Milliarden“ zu bleiben: International wurde die Viehwirtschaft nach dem 2.WK intensiv aufgebaut. Allein in Lateinamerika hat die Weltbank von 1963 bis 1985 1,5 Milliarden Dollar in die Viehwirtschaft hineingepumpt, zumeist in große Rinderfarmen.

Nebenkosten der Fleischproduktion werden auf die Steuerzahler abgewälzt. Ein Grund, weshalb die Fleischindustrie immer noch existiert, ist der, dass die Einnahmen aus dem Geschäft privatisiert werden, die Kosten jedoch auf die Allgemeinheit – und somit auf alle Steuerzahler – abgewälzt werden. Nach Schätzung des renommierten »Worldwatch-Instituts« in Washington müsste sich der Fleischpreis verdoppeln oder verdreifachen, wenn man die vollen ökologischen Kosten einschließlich der Verbrennung fossiler Brennstoffe, der Absenkungen des Grundwassers, der chemischen Verseuchung des Bodens und der Erzeugung von Ammoniak und Methangas auch auf die Rechnung setzen würde. Ganz zu schweigen von den Folgekosten im Gesundheitswesen.

Die Belastungen unserer Gesundheit:

Hier ist nicht der Platz, um auf Einzelheiten einzugehen und die Untersuchungen, die Berichte und Bücher über die gesundheitlichen „Belastungen“ der Fleischkost füllen bereits Regale. Doch auf zwei wenig bekannte Grundursachen möchte ich hier hinweisen: Unser geniales Verdauungssystem und das Säure/Basen-Milieu unseres Körper- und Zellwassers (der menschliche Körper besteht aus mindestens 70% Wasser und die Eigenschaften dieses Körperwassers – das Milieu – bestimmen die Abläufe und biochemischen Reaktionen im Muskelgewebe, in der Blutflüssigkeit, und im Wasser jeder einzelnen Körperzelle).

  • Stark vereinfacht lässt sich zur Verdauungsdauer folgendes erklären: Obst und Rohkost dauert etwa 2 Stunden, Kohlenhydrate und pflanzliches Eiweiß etwa 4 Stunden und tierisches Eiweiß bis zu 8 Stunden bis es verflüssigt der Leber zugeleitet wird. Doch bevor das verdaute Eiweiß den Darm verlassen kann, kommen womöglich schon wieder die nächsten Speisenachschübe… (ich habe als besonders leichten Überblick die kürzesten Varianten erwähnt, denn es werden auch noch viel längere Verdauungszeiten veröffentlicht).
  • Und wenn wir seelisch etwas nicht verdauen können, dann kann es sein, dass wir richtig „sauer“ sind auf irgendwen oder irgendwas und das ergänzt dann womöglich noch unser unglückliches, inneres Milieu – der Indikator für unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Das Säure/Basen-Milieu unseres Körper- und Zellwassers ist allerdings schon weitgehend gestört, denn alle tierischen Eiweiße werden sauer verstoffwechselt. Dieser unser saurer Basiszustand wird als die Grundlage fast aller Zivilisationskrankheiten und körperlicher Leiden angesehen. Denn jahrzehntelange Übersäuerungen kann die höchste Körperintelligenz nicht mehr ausgleichen. Mehr dazu weiß jedes Reformhaus und das Internet.

Viele Details genau dazu und den schon fortgeschrittenen Wandel im Verhältnis Körper und Ernährung habe ich ausführlich in meinem Buch »MegaWandel« dargestellt.

Die Belastungen unserer Seelen:

Nach so vielen Argumenten für unseren Verstand und unsere Vernunft tauchen wir nun ein

in die lichtvollen Schwingungen unserer Gefühle, denn diese sind die Sprache unserer Seelen. Und hier sind die menschliche Tierliebe und die sehr individuell definierte Ethik zuhause. Gerade in diesen beiden hochentwickelten Werten war der deutschsprachige Raum immer schon führend – allerdings muss ich jetzt wohl schreiben „gewesen“.

Unsere Seelen wollen möglichst oft und lange in Liebe, Frieden, Freude und Glück leben, werden jedoch unterbewusst auch durch den weltweiten Fleischernährungskommerz und dessen belastenden Schwingungen mit den drei unsichtbaren Energiefeldern des Tötens, des Leids und der Ängste verbunden.

„Denn alle Gewebe und Organe des menschlichen Körpers sind in der Lage, emotionale Energien zu speichern, egal, ob es sich hier um Angst, Leid oder Tod handelt. Und die gleiche Übertragung von Emotionen geschieht auch dann, wenn wir Fleisch oder Organe von Tieren essen. Die Energien und Emotionen, die in diesen Geweben gespeichert sind, werden ebenfalls vom menschlichen Körper aufgenommen. Und diese Energien, die sich im Fleisch der Tiere eingeprägt haben, beeinflussen nun die Stimmungen, das Verhalten und das Bewusstsein desjenigen, der dieses Fleisch verzehrt.

Wenn die Tiere zum Schlachthaus gebracht und dabei mit Gewalt konfrontiert werden, erleben sie Emotionen wie Panik und unermessliche Angst. Diese Emotionen werden als negative Energie in ihrem Gewebe gespeichert. Das Fleisch enthält dann die Energie von Gewalt, Angst und Hoffnungslosigkeit.“ (www.zentrum-der-gesundheit.de)

Das Energiefeld des Tötens:

Die Energien des Tötens und des Getötetwerdens sind seit Jahrtausenden im Astralen abgespeichert und sind zu gewaltigen Phantomen geworden, die weiter nach mehr lechzen und so untrennbar auch mit dem maßlosen Tiertöten der Fleischproduktion verbunden sind.

Das Energiefeld des Leids:

Das Gleiche gilt bei dem grenzenlosen, morphischen Feld des Leids, besonders des stillen und meist lebenslangen Leids der sogenannten Nutz- und Versuchstiere. Speisefleisch ist energetisch auch mit diesem weltweiten Leid-Energiefeld verbunden.

Das Energiefeld der Ängste:

Das ist keine Spur besser, denn Angst und Furcht sind Emotionen, die bei einer Bedrohung bei vielen Tieren einschließlich des Menschen auftreten und diese schreckliche „Verwandtschaft“ der Angstenergie schwingt dann auch im verspeisten Fleisch mit.

„Die religiöse Ehrfurcht vor dem, was unter uns ist,

umfasst natürlich auch die Tierwelt und legt dem Menschen die Pflicht auf,

die unter ihm stehenden Geschöpfe zu ehren und zu schonen.“

(Johann Wolfgang von Goethe)

Und da kann ich nun noch auf etwas Außerordentliches und Gefühlvolles hinweisen, das einen absolut ungewöhnlichen Einblick in die unsichtbaren Seelenverbindungen zwischen Menschen und Haus- und Nutztieren gewährt. Es ist das Erlebnisbuch der holländischen Tiertherapeutin Paulien, das im Moment noch im Druck ist (Auslieferung Ende des Monats) »Pferdestimmen – Die Frau, die mit Tieren spricht«. Wer diese Erlebnisse kennenlernt, definiert Ethik und Tierliebe nur noch mit seinem liebevollen Herzen und nicht mehr mit seinem routinierten Verstand.

www.bewusstseins-erweiterungen.de

 


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