Islamismus & Terror

Nigeria: Militante Muslime ermorden 120 Christen, doch worüber wird berichtet?

20. März 2019

Wie „The Christian Post“ und „Breitbart“ melden, haben muslimische Fulani-Islamisten im Bundesstaat Kaduna alleine in den letzten drei Wochen 120 Christen ermordet, davon 50 in der letzten Woche. David Berger berichtet darüber und ein JFB-Leser vergleicht den Umfang der Berichterstattung deutscher Leitmedien über den Massenmord in Christchurch mit einem anderen Massenmord.

A. Detaillliert geplantes Massaker

Die Fulani-Dschihadisten, die für nigerianische Christen zu einer größeren Bedrohung geworden sind als die islamistische Terrorgruppe Boko Haram, stürmten am vergangenen Montag die Dörfer Inkirimi, Dogonnoma und Ungwan Gora im Gemeindegebiet von Kajuru, zerstörten 143 Häuser, töteten 52 Menschen und verwundeten Dutzende weitere.

Die Angreifer teilten sich angeblich in drei Gruppen auf, von denen die erste auf die Menschen schoss, die zweite Gebäude in Brand setzte und die dritte Menschen verfolgte, die vom Tatort flohen. Die Opfer des Angriffs waren unter anderem Frauen und Kinder.

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Zu einem Ort des Schreckens wurde das Dorf Karamar. Hier zündeten muslimische Extremisten die Häuser von mehr als 30 Christen und eine Kirche an. Danach schossen sie auf Familien, die versuchten, dem Feuer zu entkommen, und töteten 32 Menschen.

B. Seit 2001 über 6.000 ermordete Christen allein in Nigeria

Bereits seit vielen Jahren kommt es in Nigeria immer wieder zu blutigen Massakern an Christen. Die Zahl der ermordeten Christen seit 2001 liegt bei über 6.000, wie US-Medien melden. In den deutschen L-Medien liest man über diesen seit Jahren andauernden Massenmord kaum etwas.

Allein in den letzten 30 Tagen gab es laut PI-News 113 islamische Terrorattacken in 20 Ländern. Dabei wurden 813 Personen ermordet und 818 verletzt. Medienecho hierzulande gering bis nichts.

Die höchst verdienstvolle amerikanische Internetseite  thereligionofpeace.com zählt von 9/11, also vom 11.09.2001 bis heute exakt 34.725 islamische Terroranschläge. Die Zahl der vom Islam dabei Ermordeten geht in die Hunderttausende.

C. Wie einseitig die deutschen Massenmedien berichten

Soweit der erschütternde Bericht von David Berger. Ein JFB-Leser hat mir heute folgende Fakten und Zahlen zukommen lassen:

»Im Januar sollen bei einem Anschlag auf eine Kirche in Jolo (Phillipinen) 27 Menschen getötet worden sein. Nun ähnliches bei einem Anschlag auf eine Moschee in Christchurch (Neuseeland). Beides schlimm. Doch im ersten Fall war der ARD dies einen Artikel wert. Jetzt aber im Falle von Christchurch schafft es die ARD innerhalb von 3 Tagen auf 51 Berichte. So auch „unsere“ anderen „Leitmedien“:

  • ARD-Tagesschau: 1 zu 51 (1 Bericht über Jolo – 51 über Christchurch)
  • ZDF: 4 zu 43
  • Süddeutsche Zeitung: 11 zu 62
  • Spiegel: 2 zu 24
  • Die Zeit: 1 zu 11

Was  soll dieser Fokus den Zuschauern und Lesern in Deutschland sagen?«, fragt der JFB-Leser.

 


Die Teile A und B erschienen zuerst auf Philosophia perennis. Sie erscheinen hier mit freundlicher Genehmigung des Autors und PP-Betreibers.

Jürgen Fritz – www.juergenfritz.com


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