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Wenn die Realität die Ideologie widerlegt: Transgender-Sportler in den USA im Frauensport verboten (+Video)

17. Juli 2020

Vorab und bevor wieder irgendjemand Hassmails schreibt: Ich habe nichts gegen Homosexuelle und Transgender. Ich habe davon mehrere wunderbare Menschen im sehr engen, engeren und weiteren Kreis, denen ich selbstverständlich uneingeschränkte Achtung und Zuneigung entgegenbringe. Ich weiß auch, welche Leidensgeschichte manche Transgendermenschen hinter sich haben und ohne in Einzelheiten gehen zu wollen: Das ist kein Spaß, den man sich aus einer extravaganten Laune mal so gönnt, so eine Geschlechtsumwandlung. Es ist aber ein Unterschied, ob man den individuellen, persönlichen Weg eines Menschen akzeptiert und respektiert, oder ob man eine Ideologie mit Brachialgewalt durchsetzen will, um ganze Gesellschaften radikal zu ändern.

Es ist vollkommen richtig, Menschen, die eine entsprechende Veranlagung haben, vor Diskriminierung zu schützen. Es ist aber falsch, Fakten zu negieren und ein irreales Gedankenkonstrukt für alle unter drakonischen Strafen rücksichtslos durchzusetzen. Das Gedankenkonstrukt, das ich meine heißt: Es gibt nicht männlich und weiblich, alle ist nur sozial bedingt und anerzogen und das Grundprinzip männlich-weiblich, das sich überall in der Natur als höchst effizient (außer bei Viren und Bakterien, Schnecken und Seepferdchen) durchgesetzt hat, ist eine reine Erfindung von Nazis.

Ein schönes Beispiel ist der Autor Ernest Hemingway. Seine Mutter wollte ein Töchterchen, bekam aber „leider“ nur einen Sohn. Daher erzog sie Ernest Hemingway als Töchterchen, kleidete ihn in Spitzenkleidchen und ließ im lange Löckchen wachsen. Mr. Hemingway wurde aber keine Frau, obwohl er so sozialisiert wurde. Im Gegenteil: Er entwickelte sich zu einem ausgemachten Macho und lausigen Vater, der durch Abwesenheit glänzte, so, wie er es von seinem Vater kannte. Sein Vater war gewalttätig und rücksichtslos. Und dennoch vergötterte Ernest Hemingway ihn als männliches Vorbild.

Bildquelle, Credit Line: Ernest Hemingway Collection. John F. Kennedy Presidential Library and Museum, Boston.

Am Meer findet Ernest Hemingway zwar keine Heilung, aber doch Linderung seiner Verletzungen. Die Wunden, die das Elternhaus in der Kindheit geschlagen haben, reißen auch später nicht ab: Der geliebte Vater Clarence erschießt sich im Dezember 1928 mit dem Revolver im elterlichen Schlafzimmer. Es trifft den Sohn wie ein Donnerschlag, ohne jede Vorwarnung und ohne Abschied nehmen zu können. Dieses ganze Macho-Getue, wie große Fische und stolze Steppentiere zu jagen und auch hübsche Frauen, ist möglicherweise eine Reaktion auf die Verweiblichung durch die Muter. Und vielleicht will er mit seinen zerstörerischen Taten sich gegen die Schöpfung auflehnen, weil er den Vater so vermisst. Ein letztes Mal noch wird er dem Vater nacheifern. Am 2. Juli 1961, an einem Sonntagmorgen, wird Ernest Miller Hemingway es dem Vater gleichtun.“ 

Ja, es ist nur ein Einzelfall. Aber ein berühmter und nur ein Beispiel dafür, dass Sozialisation nicht alles ändern kann.

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Kommen wir zum Sport. Der ist nun mal hauptsächlich eine körperliche Sache. Man kann noch so fit sein, wenn man zu kurze Beine hat, wird man kein Olympia-Sieger im Hürdenlauf. Im Boxsport gibt es Gewichtsklassen, weil ein Fliegengewichtsboxer einem Schwergewichtler nunmal unterlegen ist. Egal, wie er sozialisiert ist. Und das Boxduell zwischen Stefan Raab und Regina Halmich zeigte, dass ein unausgebildeter Nichtsportler, wie Stefan Raab, durchaus Chancen hatte, eine trainierte, ausgebildete Boxerin zu schlagen. Im ersten Kampf gewann Regina Halmich, aber es war kein leichter Sieg. Im zweiten Durchgang gewann sie knapp nach Punkten.

Es gibt einen Grund, warum es Männer- und Frauensport gibt: Die Fairness. Ein Männerkörper ist anders gebaut. Er ist auf Kraft, Leistung, Schnelligkeit, Schmerzunterdrückung ausgerichtet. Sein Lungenvolumen ist größer in Relation zu seinem Gewicht (also nicht nur absolut) als bei der Frau. Er ist insgesamt größer und hat einen breiteren Brustkorb (mehr Lungenvolumen), längere Arme und breitere Schultern. Damit kann er rein physikalisch eine größere Hebelwirkung bei Schlägen und Angriffen entwickeln. Sein Becken ist enger, er braucht keine Kinder auszutragen und zu gebären. Dafür kann er schneller laufen, weil das Becken nicht dabei schaukelt und seine Beine länger sind, er legt mit jedem Schritt mehr Weg zurück. Das ist reine Physik und nicht zu diskutieren.

Seine Nase ist größer und breiter und lässt daher mehr Luft herein, um genug Sauerstoff für die körperlichen Leistungen durch zu lassen. Seine Augenbrauenwülste sind ausgeprägter, um die Augen zu schützen und den Schweiß abzuleiten. Seine Knochen, selbst die Schädelknochen, sind rauer und die Oberfläche anders strukturiert, um mehr Muskelansatz zu ermöglichen. Alles nur durch Sozialisierung? Will man uns allen Ernstes weismachen, dass sich der ganze Körper, alle Proportionen, Muskelwachstum, Hormone, Fortpflanzungsorgane usw. auf das Heranwachsen als Mann oder Frau ausrichten, die Psyche und Seele aber nicht?

Ein Mann lebt nicht so lange wie eine Frau, weil seine Aggressionshormone, Regenerationsfähigkeit und seine gesamte Hochleistungsphysis nicht auf langes Leben ausgerichtet sind. Seine Natur ist auf das Jagen, den Schutz der Sippe und Familie, Angriff, Verteidigung – und Fortpflanzung ausgerichtet. Dabei ist nicht notwendig, dass er lange lebt.

Eine Frau muss den Nachwuchs großziehen. Die braucht Zähigkeit, die Fähigkeit, fürsorglich zu sein, ihre Kinder zu beschützen, zu ernähren. Sie hatte in der Sippe/Familie auch die Oma-Aufgaben, auf die Kleinen aufzupassen, während die Mütter auf dem Feld waren oder Beeren sammelten und ihre Zähigkeit lässt sie länger leben. Die Frau ist die Hüterin des Feuers, der Sippe, der Kinder, der Zukunft. Sie ist gesünder, heilt besser, lebt länger, ist robuster gegen Krankheit, Stress und Dauerbelastung, weniger aggressiv, anpassungsfähiger, geschmeidiger, weniger muskulös.

Viele Frauen  im Leistungssport, die ungewöhnlich und ausnehmend stark sind, sind meist gesundheitsgefährdend gedopt, nicht ohne Grund gibt es das Wort von der Kugelstoßerin „Anna Bolika“. Sie bezahlen es mit üblen Erkrankungen, weil das zierlichere Skelett der Frau meist solchen Kraft- und Muskelbelastungen auf Dauer nicht gewachsen ist und der Frauenkörper mit den männlichen Hormonen auch kurzlebiger wird. Und was nehmen sie für Mittel, um diese Muskelmasse zu erreichen? Männliche Hormone, Steroide genannt. Sie werden eben nicht durch eine Sozialisierungstherapie zu solchen Kraftpaketen.

Auf diesem Hintergrund ist es verständlich, wenn Sportlerinnen immer energischer ein Verbot von Transgenderfrauen im Sport fordern. Nicht, weil sie etwas gegen Transgender haben. Sondern weil sie keine Chance gegen Männerkörper haben, die all die Kraft, Schnelligkeit und Körperproportionen aufweisen, die den Mann eben körperlich überlegen machen, aber als Frau mitlaufen.

Das können sich die ideologisch ausgerichtete LGTB-Aktivisten und Linken natürlich nicht bieten lassen. Alles gemeine Diskriminierung. Da muss sofort gegen geklagt werden, auch wen jeder normal Denkende sich ans Hirn fasst. In den Staaten hat das Department of Justice (DOJ)  allerdings zu Recht entschieden, dass Transgender-Athlet*Innen vom Leistungssport in staatlichen Organisationen und Veranstaltungen ausgeschlossen bleiben. Ansonsten wird der Frauensport zur Farce und die Von-Natur-aus-Frauen können einpacken und gehen.

Aber, obwohl die Ungerechtigkeit und der Irrsinn des Begehrens offen sichtbar ist: Niemand wäre wirklich erstaunt, wenn es doch durchgedrückt würde. Einfach aus Political Correctness. Damit würde man Von-Natur-aus-Frauen benachteiligen und vielleicht wieder eine von den tollen Equality-Tricks auffahren und Von-Natur-aus-Frauen einen Bonus geben, womit man ihnen quasi Behindertenstatus zuteilt. Mal kurz die Fantasie einschalten: Was würde passieren, wenn Transgendermänner im Von-Natur-aus-Männersport mitmachen wollen und klagen, dass sie benachteiligt sind? Und man gezwungen würde diesen männlichen Athleten in Frauenkörpern einen Bonus geben? Oder was würden Rollstuhlfahrer sagen, wenn dort Nicht-Rollstuhlfahrer mitmachen wollen, weil sie sich als solche sehen? Der Irrsinn ufert immer mehr aus.

Ideologien, die einfach nur blind gegen die Natur und die Realität ankämpfen, werden an der Realität scheitern. Leider immer wieder unter furchtbaren und sinnlosen Opfern.

Die US-Seite Zerohedge veröffentlichte dazu einen Artikel, den ich teilweise hier einmal auf Deutsch zitiere:

Das  Justizministerium  (DOJ) hat ein Gesetz von Idaho verteidigt, das biologische Männer daran hindert, an rein weiblichen Sportarten teilzunehmen, und argumentiert, dass die US-Verfassung es dem Staat erlaubt, die physiologischen Unterschiede zwischen den biologischen Geschlechtern im Sport anzuerkennen. Idaho unterzeichnete im März als  erster Staat ein Gesetz, den Fairness in Women’s Sports Act (Fairness Act), das biologische Männer verbietet, an Frauensportarten teilzunehmen, die mit den öffentlichen Schul- und Hochschulsystemen des Staates verbunden sind.

Die Verabschiedung des Gesetzes war der Anlass für einen Transgender-Athleten, der von der American Civil Liberties Union und Legal Voice vertreten wird, den Gouverneur Brad Little und andere Beamte (hier als pdf herunterzuladen) zu verklagen und argumentierte, dass das Gesetz „aufgrund des Geschlechts und des Transgender-Status unzulässig diskriminiert und greift in grundlegende Datenschutzrechte ein. “Mit dabei ist eine biologische Frau, die befürchtet, dass Konkurrenten beschließen könnten, ihr Geschlecht zu ‚bestreiten‘, um sie vom Fußballspielen abzuhalten.

Eines der Argumente der Athleten ist, dass das Gesetz gegen die Gleichbehandlungsklausel der Verfassung verstößt, weil es Personen, die von Geschlechterstereotypen, Transgender- und Intersexuellen abweichen, für eine diskriminierende Behandlung gemäß ihrer Klage auszeichnet.

„Wir verklagen, weil HB 500 illegal gegen Frauen und Mädchen gerichtet ist, die Transgender und Intersexuelle sind, und alle Sportlerinnen der Möglichkeit invasiver genitaler und genetischer Untersuchungen unterwirft, sagte Gabriel Arkles, leitender Anwalt der American Civil Liberties Union,  in einem Erklärung zum Zeitpunkt der Klageerhebung . „In Idaho und im ganzen Land nehmen Transgender jeden Alters seit Jahren an Sportarten teil, die ihrer Geschlechtsidentität entsprechen. Inklusive Teams unterstützen alle Athleten und fördern die Teilnahme – dies sollte der Standard für alle Schulsportarten sein. “

Am letzten Freitag widersprach das DOJ dem Argument des Athleten zur Gleichbehandlungsklausel und argumentierte, dass der Staat seine Bemühungen zum Schutz biologischer Frauen mit gleichen Chancen auf Teilnahme und Teilnahme an Schulsportarten nicht aufgeben müsse, um sich an die Teampräferenzen von Transgender-Athleten anzupassen.

Der folgende Bericht über die Unfairness von Transgender-Sportler*Innen im Frauensport beginnt bei Minute 02:22,und die Diskussion sollte man sich anhören, wenn man des Englischen mächtig ist: