Politik

Geburtenrate: Die Europäer leisten sich selbst Aussterbehilfe

21. November 2017

Die durchschnittliche europäische Geburtenrate liegt derzeit bei 1,58 Kinder pro Frau. Länder wie Italien haben noch deutlich niedrigere Nachwuchsraten: Im ehemaligen „Land der Bambini“ liegt die Quote bei nur noch 1,35 Kinder pro Frau. Spitzenreiter ist Frankreich, hier liegt die Rate bei 1,96 pro Frau. Die genannten Daten stammen von Eurostat und sind die offiziell verfügbaren Zahlen.

Mehr als 2 Kinder sind nötig

Warum ist diese Rate so interessant? Um das gleichmäßige Überleben einer Population zu gewährleisten, muss die Geburtenrate rechnerisch 2,1 Kinder/Frau betragen. Ist das nicht der Fall, stirbt jede Population langsam, aber sicher aus. Selbst bei drastisch gestiegener Lebenserwartung (wie das derzeit der Fall ist) tendiert die Bevölkerungsgröße langfristig gegen Null, weil einfach zu wenig Nachwuchs da ist. Das kann man sich relativ leicht ausrechnen, dazu braucht man gar keine komplexen biomathematischen oder demografischen Modelle.

Nun kann man natürlich sagen: Angesichts der Zeitläufte, die diese Welt schon gesehen hat und in Anbetracht der zahllosen Völker, die auf dieser Erde entstanden und wieder verschwunden sind, ist das ein normaler historischer Prozess und jetzt ist eben Europa dran mit dem Aussterben. Viele Linke, Fatalisten und Nihilisten sind dieser Meinung zugeneigt.

Ja zum Überleben!

Als denkender und bewusster Mensch kann man aber auch sagen: Nein, ich will nicht, dass mein Volk ausstirbt, es ist mir wichtig, dass die Nation in ihrem ethnischen Bestand und damit auch in ihrer Kultur erhalten bleibt. Ethnie und Kultur sind zwar nicht deckungsgleich, weil es überall Nationen gibt, in denen mehrere Ethnien eine gemeinsame Kultur bilden,  aber die Begriffe sind untrennbar miteinander verbunden und  jede Kultur braucht eine treibende, führende Ethnie. Freilich läuft man mit dieser rational belegbaren Feststellung sofort Gefahr, Nationalist oder gar Rassist genannt zu werden – die übliche ressentimentgeladene und irrationale Argumentationstechnik von linksideologisch indoktrinierten Leuten macht das möglich.

Kinder haben oder untergehen

Natürlich ist es intellektuell unredlich, stumpfsinnig und vor allem sachlich falsch, wenn man als Patriot und national denkender Mensch von Andersmeinenden mit den erwähnten üblichen und gehässigen Etiketten versehen wird. Es gibt nämlich gute und unwiderlegbare Gründe, warum man den Erhalt der eigenen Ethnie und den Bestand der eigenen Nation fördern und sich gegen eine Gefährdung derselben (wie sie etwa eine massenhafte Immigration darstellt) zur Wehr setzen darf, ja das sogar tun muss, wenn man nicht verschwinden will. Darüber gibt es ausreichend kulturhistorische, soziologische und anthropologische Literatur.

Denken wir es kurz durch: Wenn die klar patriotische und nationale Haltung eine illegitime ist, so wie das Linksideologen und internationalistisch orientierte Interessensgruppen immer wieder behaupten, dann wäre ja auch der Schutz und die Förderung von Minderheiten (wie die von kleinen Volksgruppen oder Kultur- oder Glaubensgemeinschaften) letztlich ein Akt des „Nationalismus“ und des „Rassismus“ – nur eben im Kleinen.

Die Einheitskultur und der Einheitsmensch

Man müsste in dieser linken Logik folgerichtig jedes Brauchtum, jede Kultur und jede Sprache von Minderheiten respektive deren geförderten Erhalt kritisieren und am Ende zugunsten einer internationalen Einheitskultur und -sprache abschaffen. Warum sollen sich Minderheiten auf ihre Herkunft, ihre Kultur, ihre Sprache und auf die Überlebensfähigkeit dieser ihrer Identität berufen dürfen und alles tun, um weiter existieren zu können – die Nation und das Staatsvolk als übergeordnete Größe dürfen das aber nicht? Das geht logisch und argumentativ nicht zusammen und führt jedes linke Nationalismus- und Rassismus-Gequatsche ad absurdum.

Euthanasie im Großen

Anders ausgedrückt: Wer zu seinem Volk und zu seiner Nation steht, ist unwiderlegbar im Recht. Und jeder Patriot darf sich daher auch zu Recht wünschen, dass seine Ethnie eine für das eigene Überleben ausreichende Geburtenrate aufweist. Tut man das als Bürger einer Nation und als Angehöriger eines Staatsvolkes nicht, betreibt man eine besondere Art der Euthanasie: Man leistet seiner eigenen Ethnie dann nämlich Aussterbehilfe.

Dr. Marcus Franz / www.thedailyfranz.at