Islamismus & Terror

Schusswaffen können Leben retten! – Ganz Frankreich empört über Trumps Bataclan-Ansage? Nein! (Videos)

8. Mai 2018

Es war nicht gerade einer seiner feinfühligsten Auftritte, soviel steht fest. Bei seiner Rede vor der US-amerikanischen National Rifle Association (NRA) legte Präsident Donald Trump mal wieder eine hemdsärmelige Vollgas-Nummer hin.

 

 

Alle Mainstreammedien schütteln sich unisono vor Entsetzen. „Wie kann er nur!“ „Unmöglich!“ Selbst die meisten Leserkommentare schütten Hass und Häme über Donald Trump aus. Das ist es aber auch. Nicht einziges Mal einmal habe ich ein stichhaltiges Argument gegen Trumps Behauptung gelesen.

Und hier fragt sich der mitdenkende Bürger, wo sind denn die Argumente? Was ist den so grauenhaft an dem, was Trump inhaltlich sagt? Das Außenministerium Frankreichs erklärte am Samstag, es missbillige die Äußerungen Trumps entschieden und fordere „Respekt für die Erinnerung an die Opfer“. Außerdem sei Frankreich stolz, ein Land zu sein, das ein strenges Waffengesetz habe und das Tragen von Feuerwaffen stark reguliere.

Die Berichte aus dem Bataclan waren grauenhaft. Die Überlebenden sagten damals, die Schlachterei habe unendlich lang gedauert, die Täter haben immer wieder nachgeladen und in die wehrlosen Menschen gefeuert. In Nebenräumen sollen Menschen in aller Ruhe entsetzlich zu Tode gefoltert worden sein. Die Terroristen hatten Zeit. Ungestört konnten sie das Massakrieren in aller Ruhe genießen. Mehr als eine halbe Stunde lang dauerte das Sterben und die Qual.

Wenn dort vor Ort bewaffnetes Personal zugegen gewesen wäre, das sofort auf die Terroristen gefeuert hätte, sagt Präsident Trump, oder auch nur einer aus dem Zuhörersaal bei der NRA, wären die Attentäter entweder geflohen oder ausgeschaltet worden. Hätte nur einer im Saal eine Schusswaffe gehabt, ruft er dem Saal zu, wäre die ganze Geschichte anders verlaufen.

Wahrscheinlich hat Trump recht. Bewaffnete Security hätte nicht verhindern können, dass die Terroristen das Feuer eröffnen und eine erste Salve Menschen tötet. Doch dann wären sie selber unter Feuer geraten und hätte nicht in aller Ruhe nachladen und weiterfeuern können. Es hätte Tote gegeben, aber bei weitem nicht so viele. Und es wären wesentlich weniger Verletzte gewesen. Was Trump sagt, ist brutal, aber wahr.

 

 

Immer wieder gibt es Belege dafür, dass schlimmere Massaker durch beherztes Eingreifen verhindert werden können, am effektivsten durch Schusswaffen. Immer wieder werden Terroristen durch gezielte Schüsse daran gehindert, noch mehr Menschen umzubringen. Unklar ist, wie diese simple Feststellung einer logischen Tatsache zu einer solchen Aufregung und Abscheu führen kann – und inwiefern daraus eine Respektlosigkeit gegenüber den Opfern konstruiert werden kann. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es hier eigentlich nur darum geht, Punkte im Empörungsdarstellungswettbewerb gegen Trump zu gewinnen.

Was ist denn so furchtbar gefährlich daran, wenn gesetzestreue Bürger kontrollierte und registrierte Waffen tragen, solange sich die Kriminellen massenhaft unregistrierte Waffen verschaffen können? Dass entschlossene Terroristen und Kriminelle immer an Schusswaffen und Sprengstoff kommen, sogar an vollkommen verbotene Kriegswaffen und massenhaft Munition, führt ja gerade der Fall Bataclan eindrücklich vor Augen. Glaubt irgendwer, diese Attentäter hätten sich legal mit Waffenpass und Ausweis im Waffengeschäft um die Ecke die MPs und dazugehörige Munition gekauft?

Gern wird dann auf die hohe Rate an Todesopfern durch Schusswaffengebrauch in den USA verwiesen. Die Zahl ist auch enorm hoch: 31.154 Verletzte und 15.549 Tote durch Schusswaffengebrauch gab es laut der Webseite „Statista“ im letzten Jahr im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Im Jahr 2016 sollen es dieser Statistik nach 15.090 Tote gewesen sein, wogegen der Spiegel eine mehr als doppelt so hohe Zahl nennt.

Interessant ist, dass fast zwei Drittel der Tötungen Selbstmorde sind. Zu spekulieren, ob diese Leute sich ohne Schießeisen eine andere Todesart gewählt hätten oder aus mangelnder Gelegenheit zum Selbstmord noch am Leben wären, ist wenig fruchtbar. Es bleiben also ein Drittel echte Morde, nach dieser Statistik zu Jahr 2016 sind das in absoluten Zahlen 11.726 Ermordete.

Davon sind mehr als die Hälfte junge Männer zwischen 15 und 34 Jahren, und davon sind zwei Drittel Afro-Amerikaner, stellt die Statistik fest. Das wären etwa 4000 erschossene, junge Afroamerikaner. Das wird zwar nicht weiter aufgeschlüsselt, aber wer sich ein bisschen in den Staaten auskennt weiß, dass sich diese Zahl fast ausschließlich auf die Ghettos und No-Go-Areas bezieht, wo die Jungs schon zum Eintritt in die Pubertät selbstverständlich ein Schießeisen als Ausweis ihrer respektgebietenden Männlichkeit haben müssen. Auch wenn man in den USA als Bürger leicht an Gewehre und Pistolen kommt, sie werden in den Geschäften dennoch mit Vorlage der Identity-Card eingetragen. Selbstverständlich sind die in den Ghettos massenhaft vorhandenen Waffen nicht registriert. Dort interessieren die Waffengesetze niemanden.

In den Picket-Fences-Wohngegenden mit blitzsauberen Häusern, Autos und Bürgersteigen, wo gebildete, erfolgreiche und gutsituierte Afro-Amerikaner wohnen, gibt es so etwas nicht.

Die Zahl der Schusswaffentoten in den sich ausbreitenden, deutschen „Brennpunktvierteln“ steigt seit einigen Jahren kontinuierlich an. Auch hier würde die liebe Polizei, dein Freund und Helfer, wohl vergebens nach Waffenbesitzkarte oder gar Waffenschein fragen.

Amokläufe und Terror in den USA fordern jährlich 80 Todesopfer. Dann gibt es noch Unfälle und ungeklärte Fälle, die 2016 zusammen knapp über 800 Einzelfälle ausmachten.

Nehmen wir also von den 11.726 Mordfällen die Ghetto-Toten und Unfälle noch heraus, und gehen wir davon aus, dass die übrig gebliebenen ca. 6.000 Mordopfer alle mit registrierten Waffen von ganz normalen Bürgern getötet wurden, was sehr wahrscheinlich nicht so ist, dann haben wir bei einer Bevölkerung von 323 Millionen US-Amerikaner eine so genannte „Tötungsrate“ von 1,85 Mordopfern pro 100.000 Einwohner durch registrierte Schusswaffen. Im Allgemeinen haben die USA eine Tötungsrate von 4,7 Mordopfern/100.000

Die Tötungsrate oder auch Mordrate ist die Zahl der jährlichen Tötungsdelikte auf 100.000 Einwohner. Die Tabelle auf dieser Seite ist hochinteressant. Punktesieger ist Honduras mit 90,4, Liechtenstein und Monaco rangieren mit 0,0 am anderen Ende. Nun stammen die Zahlen aus 2012. Man darf also davon ausgehen, dass Deutschland mit damals 0,8 Mordopfern/100.000 mittlerweile schon einige Punkte wettgemacht hat. Belgien, das jetzt als erster europäischer Staat islamisch werden soll, bietet schon 2012 doppelt so viel, wie Deutschland, nämlich 1,6 Mordopfer auf 100.000 Einwohner. Über die Gründe kann man nur rätseln.

Österreich hat recht lockere Waffengesetze. Im Land des Kaiserschmarrn und der Berge liegt man, was die Mordrate betrifft, mit 0,9 Mordopfer/100.000 nur knapp über Deutschland. Die Ösies dürfen aber ab 18 Jahren vollkommen frei folgende Schusswaffen kaufen, die lediglich in einer Jagdkarte oder Waffenpass eingetragen werden:

Repetierbüchsen, Bockbüchsflinten, Drillinge, Druckluftwaffen und CO2-Waffen mit einem Kaliber von 6 mm und darüber, Einlaufflinten, Doppelflinten, Bockflinten sowie Distanz Elektroimpulsgeräte (s.g. Taser-Pistole), Luftdruckgewehre und -pistolen sowie CO2-Gewehre und Pistolen mit einem Kaliber < 6 Millimeter, Waffen mit Lunten-, Radschloss- und Steinschlosszündung, einschüssige Schusswaffen mit Perkussionszündung, Schusswaffen die vor 1871 erzeugt wurden.
Quelle: Wikipedia

Das schweizerische Waffengesetz gilt sogar als eines der liberalsten der Welt. Besitz und Erwerb von Waffen und Munition ist dort grundsätzlich jedem unbescholtenen Bürger gestattet. Besondere Regeln gelten für privat aufbewahrte Armeewaffen. Den Behauptungen der Waffengegner nach müsste die Schweiz also eine besonders hohe Tötungsrate haben. Erstaunlicherweise liegt diese aber bei 0,6 Mordopfer/100.000, also noch unter der deutschen.

In der Schweiz gibt es 900.000 registrierte Schusswaffen, das sind 11 pro 100 Einwohner. In Liechtenstein gibt es 9500 registrierte Waffen, was eine Waffendichte von 25 pro 100 Einwohner bedeutet. Und dennoch liegt die Tötungsrate bei 0 Mordopfer/100.000.

Das lässt den politisch höchst inkorrekten Schluss zu, dass die Rate an Mordopfern nicht damit zusammenhängt, dass unbescholtene Bürger registrierte Waffen besitzen dürfen. Es sieht ganz danach aus, dass die Höhe der Tötungsrate mit der Art von Leuten zusammenhängt, die die Waffen haben. Und diese sind fast nie rechtmäßig erworben.

Das wird übrigens sehr eindrücklich durch das Liechtensteiner Waffenregister belegt. Schaut man nach, wer in Liechtenstein welche Waffen haben darf, findet sich ein Abschnitt mit der Überschrift „Besitz, Erwerb und Registrierungsverbot für bestimmte Staatsangehörige“. Darunter werden Nationalitäten aufgezählt, die auch in anderen Ländern richtig Leben in die Kriminalstatistiken bringen:
„Gemäß Art 12 Abs. 1 Waffenverordnung sind die Angehörigen bestimmter Staaten vom Erwerb, dem Besitz, dem Anbieten, der Vermittlung und Übertragung von Waffen ( …) ausgenommen sowie ist ihnen das Tragen von Waffen und das Schießen mit Feuerwaffen verboten. Personen mit Staatsbürgerschaft der Staaten: Serbien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Türkei, Sri Lanka, Algerien, Albanien, können daher auch keine Waffen auf sich registrieren lassen.“

Ein Waffenverbot führt also nicht dazu, dass die Tötungsrate sinkt, sondern nur dazu, dass nur noch die Gewaltbereiten, Terroristen, Mörder und Schwerkriminellen Waffen besitzen und der gesetzestreue Bürger vollkommen wehrlos ist.

Reinold Bühler vom Schützenverein Triesenberg in Liechtenstein ist daher auch überzeugt, dass man mit Verschärfungen des Waffengesetzes die Falschen trifft: „Wir brauchen sicher kein neues Gesetz. Ich glaube nicht, dass das etwas nützt. Es schränkt rechtschaffene Bürger weiter ein, verhindert aber nicht, dass Verbrecher weiterhin an Waffen kommen.“ Es gibt genug Wege, um an illegale Waffen zu kommen. Auch die Liechtenberger Landespolizei pflichtet ihm bei: „Es ist leider tatsächlich so, dass Personen, die illegal eine Waffe erwerben wollen, meist Wege finden, um an eine Waffe zu kommen.“ Außerdem, so die Polizeisprecherin Sibylle Marxer, zeigten die Terrorattacken, dass man auch Alltagsgegenstände (wie Autos?) effektiv als Waffen einsetzen kann.

Frankreich, das angeblich so stolz auf seine scharfen Waffengesetze ist, hat übrigens im Jahr 2015 bereits eine Mordrate von 1,6/100.000.

Dass ganz Frankreich so hell über die Äußerungen Trumps empört sein soll, deucht doch seltsam. Nach dem Attentat von Nizza, bei dem ein 31jähriger Tunesier mit einem Lastwagen 84 Menschen tötete, bevor Polizisten ihn erschossen, rief der französische Innenminister Bernard Cazeneuve alle patriotischen Franzosen zum freiwilligen Polizeidienst. Alle Staatsbürger mit und ohne militärische Ausbildung waren aufgefordert, mit der Waffe in der Hand das Land gegen illegale Einwanderer an Grenzen und Mautstellen schützen, bei Veranstaltungen für Sicherheit zu sorgen und verdächtige Personen beobachten. Es meldeten sich viele Freiwillige, die nun mit Waffen die Sicherheit in Frankreich verbessern.

Nichts anderes hat Präsident Donald Trump angesprochen.

 


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