Islamismus & Terror

Pakistan und Indien: Mädchen als wertloser Abfall – tote Babies auf dem Müll

10. Juli 2018

Die Informationen aus Pakistan sind beklemmend und entsetzlich. Immer wieder finden Müllwerker und Behörden die Leichen von Babies auf den Müllhalden. Achtlos weggeworfen, niemand will sie. Sie sind menschlicher Müll. Viele von ihnen sind offensichtlich direkt nach der Geburt, noch von der Hebamme, in einen Müllsack gestopft worden und entsorgt. Die kleinen Babymädchen sind darin einen elenden, einsamen, quälenden Hunger- und Dursttod gestorben.

Vor kurzem ist eines der Babymädchen noch lebend auf der Müllhalde gelandet, und als die Müllwerker, wie immer, den Müll angezündet haben, bei lebendigem Leib verbrannt. Das ist der qualvollste, denkbare Tod. Es zerreißt einem das Herz. Das kleine Mädchen war neugeboren.

Es sind alles Mädchen, die da auf dem Müll landen, sagte ein Sprecher der Polizei, und dass die Polizei im Vormonat mindestens sechs Neugeborene aus den Müllcontainern geborgen habe. Eines der Mädchen konnte lebend in eine medizinische Einrichtung gebracht werden.

Jungen kann man in Pakistan wenigstens noch verkaufen, sie haben noch einen Marktwert. Im pakistanischen Tando Allahyar befreite die Polizei einen vier Tage alten Jungen, der von seinem Vater für 15.000 pakistanische Rupien (das sind etwa 104 Euro) verkauft wurde. Der Vater, Ghafor Qambrani, ist ein Drogensüchtiger, und für über 100 Euro bekommt man eine menge Drogen in Pakistan. Die Familie, die das Kind gekauft hatte, behauptet, den Kleinen adoptiert zu haben. Das ist zwar ohne behördliche Papiere illegal, aber nicht selten in Pakistan, berichtet der Artikel.

Auch die ARD berichtete von dem Fall des zweijährigen Mädchens Sughra. Sie lag auf dem Müll, so gut wie tot und blutend. Wahrscheinlich habe ein Hund sie gebissen, hieß es. Auch Hunde haben es nicht gut in Pakistan. Sie durchsuchen die Müllberge nach Fressbarem, und da ist so ein kleiner Kinderkörper schon ein Glücksfund.

Hunderte Babymädchen werden jedes Jahr weggeworfen, aber niemand zählt sie. Die meisten landen auf der Müllhalde der 20-Millionenstadt Karachi, der größten Stadt in der islamischen Republik Pakistan. Das Leben ist hier kein Spaß, wenn man nicht zu den Reichen und Privilegierten gehört. Hier herrscht ständig Krieg zwischen islamistischen Taliban und kriminellen Banden auf den Straßen. Hier geht es oft nur noch darum, irgendwie zu überleben.

Bevor man die bösen, gefühllosen Mütter verurteilt, muss man sehen, in welcher Welt diese Frauen leben müssen.

Frauen sind nichts wert, auch wenn sie erwachsen sind, der Islam hat dazu klare Aussagen. Sie haben kein Selbstbestimmungsrecht und es gibt viele Fälle von Vergewaltigung. Oft lassen sich junge Frauen auch auf die Heiratsversprechungen eines Mannes ein, in der Hoffnung, in den bescheidenen Schutz des Islam als Ehefrau zu kommen. Doch allzu oft erweisen sich die Versprechungen als Trick des Mannes, eine schöne Affäre mit einer hübschen jungen Frau zu genießen, die alles dafür tut, um geheiratet zu werden. Wenn er dann einfach verschwindet und die Frau feststellt, dass sie schwanger, aber nach wie vor ledig ist, dann ist sie ehrlos geworden und eine Schande für die Familie. Sie kann froh sein, wenn es ihr gelingt, das Kind unauffällig auf die Welt zu bringen und zu entsorgen, damit sie zumindest weiterleben kann. Nichteheliche Kinder dürfen nicht leben. Das untenstehende video berichtet, dass ein Neugeborenes auf den Stufen einer Moschee ausgesetzt wurde. Es wurde zu Tode gesteinigt, weil es offenbar ein illegitimes Kind war.

 

 

Hier ein Video, wie ein Mann ein in den Müll geworfenes Babymädchen findet und rettet:

 

Eltern, die zu arm sind, die Kinder, die ihnen geboren werden, auch aufzuziehen, entsorgen einfach Neugeborene auf dem Müll. Wenn sie das nicht täten, ginge es allen noch schlechter, weil es schon vorher kaum reichte, um nicht zu hungern. Mädchen haben einfach Pech. Sie sind die wertloseren Menschen und sie trifft das Schicksal, Abfall zu werden. Das hängt zwar auch, aber nicht nur mit dem Islam zusammen.

Auch im hinduistischen Indien sind Mädchen keine willkommenen Kinder. Dort ist der Grund aber weniger, dass die Frau als solche wertlos ist. Der Brauch, dass einer Frau neben einer riesigen Hochzeitsfeier noch eine enorme Mitgift mitgegeben werden muss, ruiniert die Familien. Ein Vater von drei oder mehr Mädchen ist furchtbar gestraft, er wird sein Leben in Armut verbringen, um seinen Töchtern die Mitgift zu zusammenzusparen. Jungen bleiben dagegen dem Elternhaus verbunden und sollen sich später um die Altersversorgung der Eltern kümmern, Eltern die nur Mädchen haben, werden im Alter hungern.

In Indien ist es zwar den Ärzten gesetzlich verboten, den Eltern das Geschlecht ihres ungeborenen Kindes zu verraten, weil die Zahl der Aborte weiblicher Föten exorbitant hoch lag. Trotzdem werden dort immer noch sehr viele ungeborene Mädchen abgetrieben. Wo das Geschlecht des Kindes nicht vorher festgestellt werden konnte, insbesondere bei sehr armen Familien, die sich Arztbesuche nicht leisten können, werden ebenfalls die neugeborenen Babymädchen einfach auf den Müll entsorgt. Nicht selten, und um sich keiner Strafverfolgung auszusetzen, lässt man das Mädchen zwar am Leben, richtet es aber durch harte Arbeit im frühesten Alter, Vernachlässigung und Unterernährung zugrunde, dass es stirbt.

Die Regierung erwägt nun, die Taktik zu ändern. In Zukunft soll das Geschlecht frühestmöglich bestimmt werden und überprüft werden, ob das Mädchen auch ausgetragen wird und anschließend, ob es sich in seinem ersten Lebensjahr auch gut entwickelt. Die Infrastruktur, dies alles in einem Land mit 1,2 Milliarden Einwohnern flächendeckend zu verwirklichen, dürfte schwierig werden.

Andererseits führt das Missverhältnis zwischen den Geschlechtern zu großen Problemen in Indien. Die Vereinten Nationen warnten schon 2014 vor den Folgen des millionenfachen „Fetozids“. Die Konsequenzen sind unübersehbar. In den Schulen und Straßen mancher Dörfer sieht man kaum noch Mädchen. Der Männerüberschuss macht sich in vermehrter sexueller Gewalt bemerkbar. Trotz drakonischer Strafen auf Vergewaltigung, nimmt die Zahl dieser Delikte zu, und die Regierung gibt zu, dass der Frauenmangel „Notstands-Proportionen“ angenommen habe. Premierminister Narendra Modi warnte, dass das Missverhältnis von Männern und Frauen die Entwicklung Indiens gefährde. Das indische Ministerium stellte bereits in seinem Bericht des Jahres 2014 fest, dass auf 1000 neugeborene Jungen nur 887 Mädchen kamen.

Aber schon in der heutigen, heiratsfähigen Generation zeigt sich der Frauenmangel in sozialen Spannungen. Viele Männer in Indien und Pakistan haben ein Problem, überhaupt eine Frau zu finden. Die Frage, ob ein Volk wächst oder schrumpft, bemisst sich nach der Nettoreproduktionsrate. Das ist die Anzahl der geborenen und erwachsen werdenden, fruchtbaren Töchter pro Frau. Liegt diese im Schnitt nicht über eins, schrumpft das Volk.

Grundsätzlich war die Mitgift dazu da, der Frau ein eigenes Vermögen mitzugeben, um sie unabhängig zu stellen und der jungen Frau eine starke Stellung in der Familie ihres Mannes zu geben. In den Umwälzungen der Kolonialzeit unter den Briten verloren die indischen Frauen ihr Recht auf das eigene Vermögen, stattdessen zahlte die Familie der Braut die üppige Mitgift der Familie des Mannes aus. Das führte nicht selten dazu, dass die Ehefrauen ermordet wurden, um den Mann neu zu verheiraten zu können und noch ein weiteres Mitgift-Vermögen ergattern zu können. In Indien führt das dazu, dass der uralte Brauch einer exzessiven Mitgift für Frauen mittlerweile gesetzlich verboten ist. Es wird allerdings noch lange dauern, bis mit der Mitgift-Tradition gebrochen wird. Schließlich wird der Frauenmangel aber gar nichts anderes zulassen. Die Familien der Frauen werden sich aussuchen können, welchen Schwiegersohn sie zu welcher Mitgiftzahlung akzeptieren, weil der „Marktwert“ der Frau steigt. Das wiederum lässt die Zahl der ausgetragenen und überlebenden Mädchen steigen.

In Pakistan wird es wahrscheinlich eher zu einer Schrumpfung der Bevölkerung kommen, denn der Islam steht einer Aufwertung der Frau entgegen. Es wird weiterhin weiblichen Fetozid und massenhaften Babymord an Mädchen geben.

Interessant ist ein Blick auf die „Liste der Länder nach Geschlechterverteilung“, also wie viele Männer auf je hundert Frauen kommen: Die Liste des Männerüberhangs wird fast ausnahmslos von islamischen Ländern aufgeführt. In Katar kommen sogar 306 Männer auf hundert Frauen, obwohl das Verhältnis bei den Geburten im normalen Bereich von leicht über hundert männlichen Babies gegenüber hundert weiblichen Babies liegt. Indien, China und Pakistan weisen mit dem Verhältnis der Geschlechter bei der Geburt deutlich mehr Jungen auf, ein Hinweis auf die Abtreibung weiblicher Föten.


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