Bald Krieg in Europa? Groß­ter­ror­an­griff? Was braut sich da zusammen?

Wir wissen zwar alle, dass die Medien uns ein­lullen und ruhig halten und – wenn über­haupt – nur sehr zaghaft über Unan­ge­nehmes berichten, ganz im Sinne von Thomas de Mai­ziére: “Ein Teil dieser Ant­worten würde die Bevöl­kerung verunsichern.”
Dennoch spüren wir das unter­ir­dische Grollen und ahnen, dass sich Umwäl­zungen anbahnen, die jeden von uns betreffen werden – und es wird nicht angenehm werden, denn sonst würden die Medien sich spru­delnd in hym­ni­schen Lob­prei­sungen überschlagen.
Suchen wir also die Puz­zle­steine und setzen ein Bild zusammen.

 
Am 21. Mai ver­öf­fent­lichte die bri­tische Express einen Beitrag mit der Über­schrift „SEI VOR­BE­REITET: Schweden ver­teilt einen KRIEGS-Rat­geber an ALLE 4,8 Mil­lionen Haus­halte“.
Das zwan­zigseitige Heftchen heißt im Ori­ginal ‘Om krisen eller kriget kommer’ – wenn Krise oder Krieg kommt. Wäre das eine über­ar­beitete Neu­auflage, die alle etwa 5 Jahre an alle Haus­halte ver­sandt wird, wäre das nicht besonders alar­mierend. Es ist aber das erste Mal seit dem Zweiten Welt­krieg, dass dies geschieht und daher der Auf­merk­samkeit wert.
Die Bürger werden in dem Rat­geber auf­ge­fordert, die Grund­be­dürf­nisse für das Über­leben bereit­zu­halten und für Lebens­mittel, Wärme und Wasser zu sorgen, falls es zum Aus­bruch eines Krieges kommen sollte. Die Bevöl­kerung wird über die Folgen eines solchen Falles auf­ge­klärt, nämlich dass alle gewohnt selbst­ver­ständ­lichen Infra­struk­turen wie Strom, Heizung (ist in den skan­di­na­vi­schen Ländern sehr oft elek­trisch), fließend Wasser, Telefon, Handys und öffent­liche Ver­kehrs­mittel nicht mehr funk­tio­nieren werden, dass die Super­märkte, Tank­stellen, Arzt­praxen geschlossen sein werden und dass es auch kein Bargeld mehr an den Geld­au­to­maten gibt. Inter­es­san­ter­weise rät die Bro­schüre dazu, einen Bar­geld­vorrat daheim anzu­legen. Aus­ge­rechnet Schweden, das dem Bargeld doch so ener­gisch den Kampf angesagt hat, rät nun dringend zum Bargeld horten. Eben­falls im Heftchen: Eine Ein­kaufs­liste zum Abkreuzen, was an Lebens­mitteln vor­rätig sein muss.
Schon wird in den schwe­di­schen Medien dis­ku­tiert, welche land­wirt­schaft­liche Reserven Schweden hat, um län­ger­fristig über­leben zu können. Das „Abend­blatt“ stellt lako­nisch fest: „Alles, was wir haben, wenn es Krieg gibt, ist Karot­ten­kuchen“, denn Schweden ist nur autark in Mehl, Karotten und Zucker. Die bittere Wahrheit sei, dass das Land gar nicht mehr seine Bewohner ernähren kann. Inter­essant, dass auf einmal solche Themen öffentlich dis­ku­tiert werden.
Hier ist die Ori­ginal-Bro­schüre zum Download
Die Bro­schüre erläutert auch, welche Bedeutung die ver­schie­denen Sire­nen­si­gnale haben und wo Luft­schutz­bunker in der Umgebung zu finden sind. Es gibt die Bro­schüre auf Schwe­disch, Eng­lisch, Ara­bisch, Dari, Fran­zö­sisch, Per­sisch, Rus­sisch, Tigrinya und Somali.
Dann gibt es noch Hin­weise, was die Bevöl­kerung dazu bei­tragen kann, zur „totalen Ver­tei­digung“ Schwedens bei­zu­tragen. Das ganze gar­niert mit Zeich­nungen von Kampfjets, Sirenen und flüch­tenden Familien.
Wenn­gleich auch das Wort „Krieg“ anscheinend im Vor­der­grund steht, finden wir doch immer wieder aus­drücklich den Hinweis auf andere Sze­narien wie Cyber-Angriffe, Ter­ro­rismus, Kli­ma­wandel und Desinformation.
Schweden hat seit 200 Jahren keinen Krieg mit einem anderen Land geführt. Ent­spre­chend ver­un­si­chert klingen manche Leser­zu­schriften in den schwe­di­schen Zeitungen.
Der bri­tische Express sin­niert nun darüber, ob die „rus­sische Annexion der Krim“ und die wach­senden Span­nungen zwi­schen dem Westen und Russland, die sich häu­fenden Groß­übungen, die erkennbar immer den jeweils anderen Macht­block als Feind bekämpfen tat­sächlich Anlass zu kon­kreten Befürch­tungen bieten, „der Russe“ könne einmarschieren.
Schweden hat seit kurzem wieder die Wehr­pflicht ein­ge­führt und legte auch in Bezug auf den Wehretat nach jah­re­langen Kür­zungen eine 180° Kehrt­wende hin. Außerdem wurde ein gemein­sames Unter­nehmen mit Dänemark gestartet, um rus­sische Cyber-Angriffe und „Des­in­for­mation“ abzuwehren.
Im letzte Jahr führte das bisher als äußerst tolerant und pazi­fis­tisch ange­sehene Land die größte Wehr­übung der letzten 25 Jahre durch.
Damit steht Schweden nicht allein da. Wie DieUnbestechlichen.com berich­teten, werden von Deutschland über die ost­eu­ro­päi­schen Länder bis Japan ständig Groß­übungen mit Stoß­richtung gegen Russland gefahren, Anwohner von US-Stütz­punkten sind zum Teil am Ende ihrer Ner­ven­kraft. Sie erleben teil­weise pau­senlos jetzt schon die Ton­ku­lisse eines Dritten Weltkrieges.
Auch andere euro­päische Länder, wie Öster­reich bereiten sich offen­sichtlich auf Kriegs- und Kri­sen­zeiten vor. So wurde auf Betreiben des Ver­tei­di­gungs­mi­nisters Mario Kunasek (FPÖ) ein Regie­rungs­be­schluss gefasst, zwölf Kaser­nen­standorte zu soge­nannten Sicher­heits­inseln umzu­funk­tio­nieren. Sie sind aus­drücklich dazu bestimmt, im Krisen- und Kata­stro­phenfall als autarke Rück­zugsorte für Bun­des­heer­per­sonal und Bevöl­kerung zu fun­gieren. Sie werden mit aut­arker Energie- und Was­ser­ver­sorgung aus­ge­rüstet, wei­terhin werden jetzt dort auch die „not­wen­digen Ver­sor­gungs­güter für einen län­geren Zeitraum eingelagert.

 
Jedes Bun­desland erhält min­destens eine Sicher­heits­insel, die auch ver­kehrs­tech­nisch gut ange­schlossen sein muss, um im Fall der Fälle gut erreichbar zu sein.
Finan­ziert wird das alles aus dem lau­fenden Budget des Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­riums. Das alles hört sich über­haupt nicht nach einer rein vor­sorg­lichen Langsfris­tig­keits­planung an, sondern eher danach, dass nicht mehr genug Zeit bleibt, um im Par­lament irgend­welche Son­der­budgets ein­zu­richten. Es scheint relativ dringend zu sein.
Unter­strichen wird das noch durch eine öffent­liche Warnung des Gene­ral­stabs­chefs des Bun­des­heeres, General Othmar Com­menda. Es ist nicht das erste Mal, dass der Gene­ral­stabschef dringend auf die Not­wen­digkeit hin­weist, sich auf Kri­sen­si­tua­tionen vor­zu­be­reiten. Er moniert „Wer hat heute noch eine Speis (Vor­rats­kammer) und aus­rei­chend Lebens­mittel für bis zu zwei Wochen zu Hause? Die Öster­reicher sind auf Krisen über­haupt nicht vorbereitet.“ 
Und auch hier wird die Ver­wund­barkeit der Lebens­mit­tel­ver­sorgung auf­ge­zeigt. General Com­menda betonte aber, dass er gar nicht so sehr eine mili­tä­rische Bedrohung sehe, sondern eher Ter­ro­rismus und Cyber­at­tacken als Aus­löser einer großen Krise kommen sieht.
Was damit konkret gemeint sein könnte, spe­zi­fi­ziert er auch gleich, nämlich einen groß­flä­chigen, lange andau­ernden „Blackout“. Dann würde das Land im Chaos ver­sinken, betont er. In einem solchen Fall gäbe es keine Lebens­mit­tel­trans­porte mehr, die Geschäfte würden „zusperren“ und sowohl Kühl­geräte als auch Hei­zungen fielen dann aus. Umso wich­tiger und drin­gender sei es für den Ein­zelnen, Vorräte anzu­legen. Aber er macht auch klar, dass das Bun­desheer vor­be­reitet sein muss: „Eine Armee, die sich selbst nicht mehr bewegen kann, kann keine Hilfe mehr sein“. 
Daher müssten alle Kasernen und Standorte mit einer eigen­stän­digen Energie- und Was­ser­ver­sorgung sowie Vorrat an not­wen­digen Ver­sor­gungs­gütern für einen län­geren Zeitraum autark gemacht werden, um im Kri­senfall die Blau­licht­or­ga­ni­sa­tionen und die Zivil­be­völ­kerung rasch unter­stützen zu können.

Die­selben War­nungen kommen auch aus den USA. Auch dort sieht man die reale und gegen­wärtige Gefahr, dass ein groß­an­ge­legter, ter­ro­ris­ti­scher Angriff die fragile Hoch­zi­vi­li­sa­tions-Infra­struktur auf einen Schlag lang­fristig lahm­legen könnte und die Bevöl­kerung ins 18- Jahr­hundert zurück­ka­ta­pul­tieren würde. Das würde einen „mas­siven Todeszoll“ fordern, schreibt Infowars unum­wunden. Ein klei­nerer EMP (elek­tro­ma­gne­ti­scher Impuls) reiche schon aus, um das gesamte elek­trische Netz für ein Jahr oder länger außer Gefecht zu setzen.
Blackout-The­mentage werden überall in Europa in schöner Regel­mä­ßigkeit ver­an­staltet, an War­nungen und bild­hafter Aus­malung all der fol­genden Kata­strophen auch nicht.
Wie so etwas konkret – je nach Dauer – aus­sehen würde, kann man in der Studie „Gefährdung und Ver­letz­barkeit moderner Gesell­schaften am Bei­spiel eines groß­räu­migen Aus­falls der Strom­ver­sorgung“ nach­lesen. Wer die 264 Seiten gelesen hat, rennt sofort los und stattet sich aus. Versprochen.
Hier die Studie des Instituts für Tech­nik­fol­gen­ab­schätzung zum Download
Ein kon­ven­tio­neller Krieg, wie wir ihn aus Geschichts­bü­chern kennen, mit Luft­an­griffen auf Städte und mili­tä­rische Ein­rich­tungen, ist wahr­scheinlich weniger das Sze­nario, das zu erwarten ist. Das braucht es auch gar nicht, um eine Indus­trie­nation oder einen ganzen Kon­tinent innerhalb weniger Tage flä­chen­de­ckend in die Knie zu zwingen. Wie wir auch aus den jetzt überall mit Hoch­druck vor­an­ge­trie­benen Vor­be­rei­tungen erkennen können, ist genau das die Waffe, mit der zu rechnen ist, wer auch immer sie ein­setzen wird.

Und da gibt es noch ein paar andere Kan­di­daten, als nur den ewig bösen Russen. Zum Bei­spiel die­je­nigen Zuwan­derer, die sich nicht inte­grieren, sondern Europa umge­stalten wollen. Dabei setzen sie nach eigenem Bekunden nicht auf fried­liche Mittel und Ver­handeln auf Augenhöhe mit gegen­sei­tigem Respekt.
Gerade von Schweden wissen wir, dass das Land am Rande des gesell­schaft­lichen Zusam­men­bruches wegen nicht beherrsch­barer Gewalt und Kri­mi­na­lität durch bestimmte Migranten steht. Man hat in selbst­ge­fäl­liger Bes­ser­men­schen-Ideo­logie viel zu viele kul­tur­fremde Zuwan­derer her­ein­ge­lassen, und leider waren dar­unter auch viele, die nicht mit freund­lichen Absichten gekommen sind, wie in einigen anderen euro­päi­schen Ländern auch. Nur ist Schweden schon „etwas weiter“. Die schwe­dische Außen­mi­nis­terin warnte bereits 2015:
„Ich denke, die meisten Men­schen fühlen, dass wir ein System, in dem jährlich etwa 190.000 Men­schen ankommen, nicht auf­recht­halten können. Lang­fristig wird unser System kollabieren.“
Selbst die UN sagte schon voraus, dass Schweden bereits 2030 nur noch auf dem Stand eines Ent­wick­lungs­landes sei, wenn sie so wei­ter­machen würden.
In Frank­reich sieht es kaum besser aus. Der Frank­reich-Experte Dominik Grill­mayer meint: „Ein Funke reicht, und die Kra­walle könnten ganz Frank­reich erfassen.“
Die mus­li­mi­schen Zuwan­derer haben in Belgien bereits ange­kündigt, einen isla­mi­schen Staat errichten zu wollen. In Groß­bri­tannien ist nach diversen Ter­ror­an­schlägen durch Muslime die Stimmung bereits so hoch­ge­kocht, dass sich selbst bei den dis­zi­pli­nierten Briten Gegen­gewalt for­miert, der kom­mende Bür­ger­krieg liegt schon in der Luft.
Offenbar bekommt man es in euro­päische Regie­rungs­kreisen jetzt doch mit der Angst zu tun. Es soll Infor­ma­tionen geben, dass Pläne gefunden worden sind, nach denen der Isla­mische Staat und ähn­liche Orga­ni­sa­tionen konkret beab­sich­tigen, Europa im Hand­streich mit einem kon­zer­tierten Groß­terror-Angriff zu übernehmen.

Sollte dies tat­sächlich so sein, darf man sich keine Illu­sionen darüber machen, dass diese Armee nicht auch genau weiß, dass dies relativ leicht durch das Aus­schalten der Infra­struktur, ins­be­sondere des Strom­netzes, zu bewerk­stel­ligen ist. Die Leute dafür dürften sie auch haben. Es sind schon IS-Ter­ro­risten unter Atom­kraft­werks­mit­ar­beitern aus­findig gemacht worden und es dürfte derer noch mehr geben, die unent­deckt geblieben sind.
Dazu muss noch nicht einmal eine AKW-Gau pro­vo­ziert werden. Sobald auch nur eine genü­gende Anzahl der großen Umspann­werke zer­stört wird, wird es dunkel. Wenn die großen Trans­for­ma­toren dabei beschädigt werden, bleibt es auch für lange Zeit dunkel, denn die Her­stellung eines solchen Leis­tungs­trans­for­mators braucht Monate. Wenn der Her­steller aber selbst keinen Strom mehr hat, kann er gar nicht produzieren.
Es gibt aber noch eine andere Theorie, die sich nur auf den ersten Blick sehr abstrus anhört. So stellt Freeman von „Alles Schall und Rauch“ das Gedan­ken­ex­pe­riment an, ob es nicht sogar möglich sei, dass die USA Europa angreifen könnte:
Wie die jüngste Geschichte zeigt, ist jedes Land, das sich vom Dollar als Zah­lungs­mittel für Öl abge­wendet hat, anschließend vom US-Militär über­fallen, bom­bar­diert und zer­stört worden. Das min­deste was pas­siert, es findet ein Umsturz­versuch der Regierung statt, welche die Frechheit hat, sich vom Dollar-Monopol los­zu­lösen. Siehe Irak und Libyen, aber auch Kuba, Vene­zuela, Nord­korea und Iran. Denn ohne den welt­weiten Bedarf an Dollars für den Ankauf von Öl und Gas gäbe es den Dollar gar nicht mehr, der haupt­sächlich so gestützt wird. Kommt jetzt die EU dran, denn Brüssel hat ent­schieden, in Zukunft ira­ni­sches Öl nicht mit Dollars sondern mit Euros zu bezahlen?“
Die EU-Länder sind über­haupt nicht erfreut über die Sank­tionen der USA gegen den Iran und wollen sogar offensiv dagegen vor­gehen. Die US-Sank­tionen treffen auch die deutsche Wirt­schaft hart. Ins­be­sondere der Mit­tel­stand würde zwei­stellige Mil­li­ar­den­ver­luste erleiden. Man setzt sich bereits teil­weise über die US-ver­hängten Sank­tionen einfach hinweg. Außerdem will der Iran mit guten Preisen sein Öl nach Europa liefern, wobei das Ölge­schäft in Euro abge­wi­ckelt werden soll, was für die USA bisher zuver­lässig der casus belli war, wie Freeman es zutreffend skizziert.
Sicher hätten die USA kein Interesse an einem voll aus­ge­wach­senen Krieg gegen Europa, das würde die Europäer geradezu in die Arme Russ­lands und Chinas treiben und der Absatz­markt Europa wäre voll­kommen ver­loren. Es wäre aber zumindest denkbar, dass einige Tage Strom­ausfall durch ein paar genau richtig dosierte EMPs die Ver­hand­lungs­be­reit­schaft der Europäer mög­li­cher­weise beflügeln würde.
Es gibt viele Mög­lich­keiten in einer insta­bilen Welt, wie wir sie heute erleben. Für uns Bürger gibt es nur ein Fazit: Mög­lichst gut vor­be­reitet zu sein, um unsere Familien zu schützen und durch schwierige Zeiten so gut wie möglich zu führen.