Fahndungsfoto des BKA
Islamismus & Terror

Terrorcamp Deutschland: Wie Islamisten hier ihre Verbrechen durchziehen

24. August 2018

Es ist ruhig geworden in Deutschland. Ab und an wird ein Deutscher von einem Asylanten ermordet, was schon Alltag ist, ansonsten herrscht sommerliche Ruhe. Auch in Sachen Shadi A. Wer? Ach ja, ich vergaß: Hier wird der Terrorhelfer und ex-Bin Laden-Leibwächter ja liebevoll „Sammy“ genannt. Jaja, der Sammy vom Ponyhof, der kleine Lauser.

Dieser Mann hat nachweislich zu Beginn des Jahrhunderts (Anfang der 2000er) als Asylant in Beckum gelebt und sich regelmäßig mit terrorverdächtigen Arabern im Ruhrgebiet getroffen. Meistens in Essen, Hilden und Mülheim/Ruhr.

In Essen-Holsterhausen wurde nachts eine Wohnung gestürmt, in der Terrorverdächtige hausten. In Essen-Dellwig auf der Donnerstraße (ein bezeichnender Name für potenzielle Bombenleger) lebten Mitglieder der Gruppe „Al Tahwid“, die schon aus dem Bewusstsein der Bevölkerung verschwunden ist.

In Mülheim/Ruhr auf der Aktienstraße wohnte Christian G., ein Deutsch-Russe, der Computerspezialist von Bin Laden war und vermutlich tot ist. Ein Bruder des Mannes lebte ebenfalls in Mülheim. In Hilden, Münster und Duisburg hausten sie auch. Und bei den Fahndungen nach Verdächtigen passierten immer wieder Pannen.

Bei der TV-Agentur, die vorwiegend für RTL produzierte und bei der ich damals arbeitete, schrieb ich: „Die Beweise: Schwere Panne bei Terrorfahndung – Schwere Panne bei der Polizei bei der Suche nach Aktivisten der verbotenen ‚Hizb ut Tahir’. Fahnder haben bei Wohnungsdurchsuchungen brisante Unterlagen liegen gelassen. Aus den mit ‚VS – nur für den Dienstgebrauch’ gestempelten Unterlagen gehen nicht nur Namen und Telefonnummern von Fahndern hervor, sondern auch die vom Bundesinnenminister festgelegte Vorgehensweise bei der Fahndung. Die Unterlagen sind in die Hände der Islamisten der ‚Partei für die islamische Befreiung’ gefallen. Und nicht nur das: Auch die Vorgehensweise bei der Fahndung wurde offengelegt.“

Das war ein dicker Hund, der den Staat bei der Suche nach Terroristen ins Hintertreffen geraten ließ. Im Februar wurde dann Shadi A., ebenfalls in Essen, festgenommen. Wir hatten die Festnahme im Bild. Er hielt sich in besagtem Haus in Essen-Holsterhausen auf. In dem Stadtteil gab es auch ein Restaurant namens „Sahara“, in dem Waffen versteckt gewesen sein sollen – unter der Ladentheke sozusagen. Der Besitzer wurde festgenommen, aber wieder frei gelassen. Und immer wieder tauchte der Name Shadi A. auf, der inzwischen als Statthalter Bin Ladens bezeichnet wurde. Die Festnahmen von Holsterhausen ereigneten sich im Haus der Gaststätte „Holsterhauser Hof“, dessen Wirt sich über Umsatzeinbußen beklagte, die nach der Durchsuchung erfolgt seien.

Im Zuge der Fahndungen wurden festgenommen: Mohammed Abu D. aus Essen, Aliasnamen Yaser H, Abu Ali, Shadi A. Alias Emad A. aus Krefeld, Mohamed Abu D. aus Essen, Aschraf Al D. aus Krefeld, Osama A. aus München, Thaer Abdel-Karem M. aus München, Mouhammed A. aus Leipzig. Die Zelle war nach Angaben der Behörden vorwiegend mit der Beschaffung von Pässen befasst, die dann gefälscht wurden. Außerdem war sie mit der Beschaffung von Geld und Waffen befasst. Zudem oblag ihr die Schleusung von „Kämpfern“. Hinzu kam lt. Behörden das Sammeln von Geld.

Im Ruhrgebiet hielten sich nach damaligen Erkenntnissen der Behörden Yaser H, Robert-Koch-Str. 6 (Essen), Christian G. Kappenstr. 14 (Mülheim, verzogen zur Aktienstr. in Mülheim), Uwe D. Aktienstr. 106 (Mülheim) auf. Außerdem bestand Kontakt zu Adressen in Haan bei Düsseldorf und nach Gelsenkirchen sowie nach Duisburg. So wurde der große Ballungsraum Ruhrgebiet zur Oase für Terrorverdächtige.

Ab November 2018 werde ich auf einer eigenen Internetseite noch mehr Geheimnisse rund um die Islamisten in Deutschland berichten. Seien Sie gespannt!