Der Rheinmetall-Survivor mit Geschützturm, Bildquelle: Wikimedia commons Rheinmetall Defence, Bildlizenz: CC-BY-SA 4.0

Alles wird gut! Berlin hat EIN (!) neues Super-Pan­zer­fahrzeug gegen schwer bewaffnete Terroristen

Die Ber­liner Mor­genpost ist hin­ge­rissen. Die Ber­liner Polizei hat jetzt ein Super-Spe­zi­al­fahrzeug, DIE unschlagbare Waffe gegen den schwer bewaff­neten Terror: Der Sur­vivor R von Rhein­metall. Das Ding sieht wirklich beein­dru­ckend aus und hat eine Million Euro gekostet. 340 PS dürften reichen, um auch in schwie­rigem und zer­bombtem Gelände vor­an­zu­kommen, und daher hat die fah­rende Festung auch All­rad­an­trieb. Die Ber­liner MoPo hat auch ein schönes Video dazu gedreht.
 

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzep­tieren Sie die Daten­schutz­er­klärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 
„Mit diesem Fahrzeug können wir schützen, retten und bergen“, sagte Poli­zei­prä­si­dentin Barbara Slowik stolz. Das ist eigentlich das Motto der Feu­er­wehren, aber wir Bürger sind ja froh, wenn‘s über­haupt noch einer tut. Letzten Mittwoch wurde das Super­fahrzeug vorgestellt.
Rhein­metall gehört zu den alt­ein­ge­ses­senen Betrieben, die am neuen Zeit­phä­nomen “Terror” gut ver­dienen werden. Denn die säch­sische Polizei hat sich das gleiche Fahrzeug bereits ange­schafft, Bran­denburg besitzt eben­falls so ein Monstrum mit Räums­child, Geschützturm und Schieß­luken in den Fenstern. Der Krieg ist in Deutschland längst ange­kommen und der Feind hat sich schon im Herzen unseres Landes ein­ge­richtet und wird auch los­schlagen. Davon darf man ausgehen.
Ob die schweren „Sur­vivors“ dann auch zum Einsatz kommen, ist fraglich. Die neu­deutsch „Gefährder“ genannten Mas­sen­mörder haben übli­cher­weise nicht die Ange­wohnheit vorher anzu­kün­digen, wann sie wo zuschlagen werden. Hin­terher sind sie um so mit­teil­samer, wenn die toten Bürger dut­zend­weise in schwarz­roten Blut­lachen liegen. Es darf also bezweifelt werden, dass ein solches Fahrzeug in kür­zester Zeit am Ort des Geschehens sein kann, um noch etwas oder jemanden zu retten. Wahr­scheinlich würde es erst dann wirksam ein­ge­setzt werden können, wenn es darum geht, gegen sich ver­schan­zende Ter­ro­risten vorzugehen.
Die Sicherheit für die Bürger wird also um schät­zungs­weise 0,001% im Umkreis von hundert Kilo­metern um die Standorte dieser drei Fahr­zeuge erhöht. Aber dennoch sind die „Sur­vivors“ ein Signal. Man gibt mit der Anschaffung der Mil­lio­nen­kisten zu, dass wir überall in Deutschland Tod­feinde her­ein­ge­lassen und damit einen Krieg im Inneren haben.
In dem Wagen haben bis zu zehn hoch­auf­ge­rüstete Poli­zisten Platz. Der her­me­tisch abge­rie­gelte Innenraum ist ABC-sicher und ist der auf­fäl­ligste Teil eines ganzen Paketes neuer Waffen und Technik für die Ber­liner Polizei. 40 Mil­lionen wurden allein für neue Dienst­pis­tolen, Maschi­nen­pis­tolen, Sturm­ge­wehre, Spe­zi­al­helme und IT, wie Tablets, Funk­aus­rüstung und Autos aus­ge­geben. Man ist sich im Klaren darüber, dass man immer wieder und mit zuneh­mender Anzahl ein­wan­dernder Ter­ro­risten immer öfter das Wett­rennen zwi­schen Anschlags­planung der Mörder und Ermittlung und recht­zei­tigem Zugriff durch die Polizei ver­lieren wird.
Der „Chuck­Norris“ unter den Dienst­autos der Ber­liner Polizei macht was her, unzwei­felhaft. Aber ande­rer­seits: Drei solcher Fahr­zeuge sind ein erstes, zag­haftes „Piep!“ als Antwort auf die reale Bedrohung durch einige tausend radikal-isla­mis­tische Ter­ro­risten und gewalt­tätige Links­ra­dikale, zumal die ers­teren deutlich mehr Erfahrung, Todes­ver­achtung und eine gute Aus­rüstung und Training von der CIA mit­bringen. Da werden noch viele Unschuldige — Deutsche und Zuwan­derer — sterben.
Aber, Schwund ist ja immer – und „wir schaffen das!“- gell, Frau Dr. Merkel?