#WirSind­NochMehr: Facebook stuft Vera Lengsfeld-Video als „vulgär, belei­digend und obszön“ ein

Dass Facebook die Freien Medien unter­drückt und zen­siert wo es nur geht, ist bereits den meisten Lesern bekannt. Es wird jedoch immer absurder, wie sich nun über die Weih­nachts­fei­ertage gezeigt hat.
Es nutzt alles nichts, wir können uns der großen sozialen Netz­werke wie Facebook, Twitter und Youtube nicht erwehren. Um mög­lichst viele, auch neue Leser zu erreichen, sind wir darauf ange­wiesen, unsere Bei­träge auch dort zu ver­teilen, wo die staatlich ver­ordnete Zensur mit aller Macht gegen die grund­ge­setzlich geschützte Mei­nungs­freiheit arbeitet. Jeden Tag aufs Neue in der Hoffnung, nicht gelöscht, blo­ckiert oder wieder einmal für 30 Tage gesperrt zu werden.
Dass sich Platt­formen wie Facebook dabei schon längst keine Mühe mehr geben, zumindest nach außen den Anschein einer unpar­teiisch sau­beren Ent­schei­dungs­findung zu wahren, wissen wir spä­testens seit der struk­tu­riert durch­ge­führten Lösch­aktion des Amazon-Ange­botes unseres Gemein­schafts­werkes „Wir sind noch mehr – Deutschland in Aufruhr“ Ende November, also noch vor seinem Erscheinen am 1. Dezember.
Doch im höchsten Maße gro­teske Formen nahm das Ganze dann an den Weih­nachts­tagen an. Die maas´schen Maul­korb­ver­teiler stuften das Video-Interview zu unserem Buch zwi­schen Vera Lengsfeld und Heiko Schrang („Vera Lengsfeld im Interview: Jetzt erst recht, gebt niemals auf!“) mit der Begründung „weil es vulgäre oder belei­di­gende Aus­drücke oder (durch Gesten) ange­deutete Obs­zö­ni­täten enthält. Diese Art von Sprache kann Nutzer ver­letzen. Das ver­stößt gegen unseren Grundsatz, eine positive globale Gemein­schaft zu fördern.“ als Verstoß gegen die Richt­linien ein. (Siehe Screenshot) Selbst­ver­ständlich legten wir gegen diese Ent­scheidung einen schriftlich begrün­deten Ein­spruch ein, dieser wurde jedoch innerhalb von wenigen Minuten ohne Angabe von Gründen durch Facebook zurückgewiesen.
Es stellt sich also die Fragen, warum alles, was mit unserem Buch und unserer neuen Ver­ei­nigung der Freien Medien e.V. (i.Gr.) zu tun hat, den Zen­soren bei Facebook & Co. und damit sicherlich auch dessen staatlich beauf­tragten und durch Steu­er­gelder geför­derten Hin­ter­männern solche Bauch­schmerzen bereitet? Ganz einfach: Weil diese Leute die Hosen gestrichen voll haben! Und das ist ein gutes Zeichen! Denn langsam aber sicher arbeitet sich die Wahrheit ans Tages­licht! Wie Vera Lengsfeld in dem besagten Video ganz richtig bemerkte, sind die Freien Medien die Stimme der schwei­genden Mehrheit! Wir sprechen aus, was man nicht mehr aus­sprechen darf, und sind somit der Stachel im Gesäß der spät­rö­misch deka­denten Bessermenschen-Gesellschaft!
Ein wei­teres Bei­spiel dafür, dass dem Ber­liner Regime der Angst­schweiß im Gesicht steht, zeigt eine aktuelle Äußerung des neuen Prä­si­denten des Bun­des­amtes für Ver­fas­sungs­schutz, Thomas Hal­denwang. Dieser hatte letzte Woche in der Süd­deut­schen Zeitung — allen Aus­sagen seines Vor­gängers zum Trotz — die Fake-News von den Hetz­jagden in Chemnitz erneuert: „Es gibt seit einiger Zeit eine neue Dynamik im Rechts­ex­tre­mismus. Die Ereig­nisse in Chemnitz im Herbst haben das wie unter einem Brennglas gezeigt.“ (SZ am 21.12.) Die, wie heute zwei­felsfrei belegt ist, niemals statt­ge­fun­denen Hetz­jagden von Chemnitz sind eine neue Dimension im „Kampf gegen Rechts“, weshalb dieses Thema in unserem Buch von Vera Lengsfeld und anderen genau ana­ly­siert wurde.
Nichts drückt den Verfall unserer Grund­rechte besser aus, als der Versuch Anders­den­kende mit Adjek­tiven wie vulgär, belei­digend oder obszön quasi als nicht der Gesell­schaft zuge­hörig aus­zu­schließen oder selbst­ge­schriebene Fake-News als Grundlage für staat­liche Über­wa­chung zu nutzen. Die deutsche Geschichte hat uns mehrfach schmerzlich gelehrt, wozu sowas führt! Genau deshalb dürfen wir uns nicht unter­kriegen lassen!
Um abschließend noch einmal Vera Lengsfeld zu zitieren: „Wir werden unseren Erfolg nicht durch einen Sprint erreichen aber durch einen Marathonlauf!“

Das Video-Interview mit Vera Lengsfeld finden Sie unten!
Screenshot von Facebook:

Hier das Video:
https://youtu.be/mlp9RvqPKK0