Politik

Kandel: Organisierte die Stadt „Flüchtlings-Parship“ für Jugendliche? Bürgermeister warnt vor Fremdenfeindlichkeit!

30. Dezember 2017

„MITTENDRIN“ war das prophetische Wahlkampfmotto des umtriebigen Bürgermeisters von Kandel, Volker Poß, SPD. Und nach der bestialischen Bluttat von Abdul Mobin D., dem wohl ältesten 15-Jährigen der Welt, steht nun auch der 55-jährige Poß im Mittelpunkt des medialen Geschehens – ähnlich wie sein Amtskollege Andreas Hollstein aus Altena vor exakt einem Monat.

(Von Johannes Daniels)

In verschiedenen Interviews am Freitag mit der FAZ und dem Südwestrundfunk (SWR) warnte Poß unverzüglich vor „Fremdenfeindlichkeit und Pauschalisierung“ und lobte die positive Flüchtlingsarbeit seiner Gemeinde. Zudem beklagte er pauschale Forderungen nach einem härteren Umgang mit Geflüchteten.

Ihm seien dazu vereinzelte Mails und Wortmeldungen „in einer für mich beschämenden Art und Weise“ zugegangen, sagte Poß am Freitag. „Da ist von Politikerversagen die Rede, da werden Abschiebungen gefordert, da werden Konsequenzen in Bezug auf den Umgang mit unseren Flüchtlingen eingefordert“, sagte der Verwaltungschef. Vorschnelles Handeln oder übereifrige Kritik seien im Moment jedoch unangebracht.

Bürgermeister-Mobbing wegen Mörder Abdul Mobin: „Wir sind auf dem richtigen Weg“

Der Bürgermeister von Kandel rief zu Zurückhaltung und Sachlichkeit auf. „Ich denke, da sich vorschnell ein Urteil erlauben zu wollen, ist total fehl am Platze. Da sollten all die Dinge in den nächsten Tagen und Wochen abgewartet werden. Danach geht es um eine gute Ermittlungsarbeit, auch dahingehend, ob es Versäumnisse gab, die ich noch nicht erkennen kann, im Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Aber da jetzt schon in einer fremdenfeindlichen Tendenz Konsequenzen einzufordern, ist für mich überhaupt nicht angebracht.“

„Wir werden jetzt sehr sorgsam beobachten müssen, wie sich die Stimmung entwickelt. Ich hoffe nicht, dass es Auswirkungen hat auf die bisher sehr positiven Erfahrungen, die wir mit Flüchtlingen gemacht haben“. Poß verwies zudem auf die mühevolle und personalintensive Integrationsarbeit in Kandel: „Es hat schon sehr viel Arbeit verursacht, sowohl für die Verwaltung als auch die Bürger. Aber wir haben es sehr gerne gemacht. Und viele gute Erfahrungen bestätigen, dass wir da auf dem richtigen Weg waren und sind“.

Auch Angela Merkel kommentierte im September die milliardenschwere, todbringende Willkommenskultur mit den Worten: „Ich kann nicht erkennen, was wir jetzt anders machen müssten.“

Polit-Posse um Poß: „Ausnahmslos positive Erfahrungen“

Auch nach dem tausendsten Migrations-Messer-Massaker in diesem Jahr – ausgerechnet in dem von ihm persönlich im Dezember 2016 feierlich eröffneten dm-Markt –  zeigt sich der SPD-Bürgermeister immer noch immigrationsberauscht: „Wir haben rund 200 Asylsuchende in Kandel untergebracht, die allesamt mit großem ehrenamtlichen Engagement betreut werden. Und wir haben ausnahmslos positive Erfahrungen gemacht mit den Menschen, die uns zugewiesen wurden“.

„Willkomm“ (es heißt tatsächlich so)

Bereits Anfang 2015 hatte Volker Poß zu einem ersten Runden Tisch „Asyl“ 120 Bürger geladen. Die Kandeler hätten schon damals aktiv gezeigt, „dass ihnen das Schicksal der Asylbegehrenden und Flüchtlinge nicht gleichgültig sei“ – also den potentiellen Mördern ihrer Töchter.

Ganz viele Anwesende haben darüber hinaus ihr Interesse und ihre Bereitschaft bekundet, in verschiedenen Arbeitskreisen auf ehrenamtlicher Basis mitzuarbeiten und mitzuhelfen. „So kann gewährleistet werden, dass unsere Asylbegehrenden und Flüchtlinge in den nächsten Tagen und Wochen besucht werden und dadurch Verständnis füreinander wächst, Vorurteile abgebaut werden und sich persönliche Beziehungen entwickeln“, verlautete es damals von offizieller Seite.

Gemeinde und Kirche fördern „Frauentreff für Geflüchtete“ – Beihilfe zur Straftat?

Dafür, dass sich die politisch korrekten „persönlichen Beziehungen“ im gewünschten Ausmaß entwicklen können, sorgten submissiv vor allem Bürgermeister Volker Poß, die Verbandsgemeinde Kandel, die Diakonie und die Protestantischen Kirchengemeinden mit vereinten Dhimmi-Kräften:

Eine ungeahnte Vielzahl von „Kulturellen Abenden“, Berufs- und Studienberatungen (!), Migrationsberatungen, Beratungen zu „Familienkonflikten von Geflüchteten“, Beratungen zum Bleiberecht und sonstigen Integrationskursen werden derzeit von Gutmenschen und den steuerfinanzierten Behörden und kirchlichen Stellen angeboten. Diese Praxis kritisiert Petr Bystron scharf: „Jeder, der unter dem Deckmantel der Integration ausländische Gewalttäter mit ihren potentiellen Opfern zusammenbringt, macht sich mitschuldig“, schrieb der AfD-Bundestagsabgeordnete auf seiner Facebookseite.

Traumatisierten-Parship im „Max & Moritz“ – Das Schlachten hat begonnen

Highlight der interkulturellen Kontaktanbahnung der jugendlichen MUFL mit dem zarten Geschlecht ist die ehemalige Gaststätte Max & Moritz, die die Gemeinde der Initiative „Kandel aktiv“ als Begegnungsstätte zur Verfügung stellte. Im dortigen „Bistro International“ findet jeden Freitag ein „Treffpunkt für Flüchtlinge und Einheimische“ statt (an diesem Freitag mal nicht), der bislang vor allem bei Minderjährigen Unbegleiteten Flüchtlingen sehr breite Akzeptanz fand.

„Gemeinsam schaffen das Frauen- und Familienzentrum und die protestantische Kirchengemeinden Kandel und Erlenbach einen Ort, an dem sich jede Woche Menschen aus aller Welt in angenehmer Atmosphäre treffen und ins Gespräch kommen können. Herzliche Einladung!!“

Willkomm“ – Mörder-Bestien wie Abdul Mobin D. warten beim Traumatisierten-Parship auf Dich. Beim nicht ungefährlichen „Kandel-Light-Dinner“ … mittendrin statt nur dabei!


P.S.: Bürgermeister Volker Poß, SPD, hat sein prophetisches Motto „Mittendrin statt nur dabei“ selbstredend parasitär, wie es sich für einen waschechten Sozialdemokraten gehört, geklaut. Der Unternehmens-Claim „MITTENDRIN STATT NUR DABEI!©“ wurde von PI-Autor JOHANNES DANIELS 1994 für das Deutsche Sport Fernsehen (DSF) entwickelt und lizensiert. Alle Rechte zur gewerblichen anderweitigen Verwendung liegen übrigens bei Johannes Daniels.

Johannes Daniels für pi-news.net


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