Schlagwort: Daniel Stelter

IWF führt soziale Unter­schiede auf Exporte zurück – nicht auf Geldpolitik

Schon lange kri­ti­siere ich die deut­schen Export­über­schüsse, weil sie zu einem Export unserer Erspar­nisse ins Ausland führen, wo wir sie schlecht anlegen. Besser wäre es, hier­zu­lande mehr zu inves­tieren. Nun kommt die SZ mit einem neuen Bericht des IWF, der einen Zusam­menhang zwi­schen Ungleichheit und Export­über­schüssen her­stellt und dann erneut fordert, etwas gegen die Überschüsse […]

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Boris Johnson ist alles, sicherlich nicht dumm

Meine Sicht auf den Brexit ist bekannt: ein Desaster für uns, nicht unbe­dingt ein Desaster für die Briten. Ich denke auch, dass Johnson die richtige Stra­tegie ver­folgt: hart ver­handeln und auf einen Hard-Brexit vor­be­reiten. Denn am Ende leiden die Eurozone und Deutschland am stärksten. Was nicht bedeutet, dass unsere zunehmend irr­lich­ternden Poli­tiker auch das zum […]

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Deutschland ver­schleudert seine Erspar­nisse im Ausland

Eine zen­trale und immer wieder erläu­terte Kern­these von mir ist, dass wir Deut­schen unser Geld falsch anlegen und deshalb kei­neswegs ein reiches Land sind. Dazu gehört auch die Fest­stellung, dass die Export­über­schüsse nicht so vor­teilhaft sind, wie immer gedacht. Sie wären es nur, wenn wir die damit spie­gel­bildlich, wie bei der dop­pelten Buch­führung, zusam­men­hän­genden Kapitalexporte […]

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Schock! Rund 80 Prozent der Deut­schen sehen gar keine Pro­bleme bei Ungleichheit und Klima

Das ist doch mal eine Schlag­zeile! Allen Unken­rufen zum Trotz sind die Deut­schen nicht so betrübt wegen Ungleichheit und Klima, wie man beim täg­lichen Ver­folgen der Nach­richten glauben könnte! Und wohl auch soll! SPIEGEL ONLINE zeigt dieses Bild: Ich lese dort: Nur 21 Prozent der Deut­schen sehen in Ein­­kommens- und Ver­mö­gens­ver­teilung ein Problem. Ja, es sieht […]

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Nega­tivzins – das Wun­der­mittel, das keins ist

Es ist bekanntlich irrelevant, ob die Geld­po­litik der Noten­banken wirkt, wie erhofft. Sie wird dennoch kon­se­quenter und radi­kaler umge­setzt. Die Folgen werden erheblich sein und dies auf der nega­tiven Seite. Womit eigentlich alles gesagt wäre. Dennoch können wir uns dem Thema nochmals theo­re­tisch annehmen, so wie es Joseph Huber tut. Er zerlegt das „Wun­der­mittel, das keins ist“: […]

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Typisch Deutsch – lieber alle ärmer als einige etwas reicher

Vor die Wahl gestellt, selbst 80.000 Euro zu ver­dienen, während der Nachbar 100.000 Euro bekommt oder aber jeweils nur 60.000 Euro zu ver­dienen, dürften die meisten Deut­schen sich für die zweite Option ent­scheiden. So zumindest das Ergebnis psy­cho­lo­gi­scher Studien. Wir bevor­zugen es, weniger zu bekommen oder ärmer zu sein, statt reicher, aber eben weniger reich […]

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Indus­trie­po­litik, jetzt aber richtig: Der Weg in die Unfreiheit ist offensichtlich

Jahr­zehn­telang habe ich die Anhänger der öster­rei­chi­schen Schule etwas belä­chelt. Sie waren mir zu extrem. Wir hatten doch eine gute Wirt­schafts­ordnung. Freie Märkte, staat­liche Auf­sicht, Aus­gleich von zu großen Unge­rech­tig­keiten. Wozu dann noch so extreme Posi­tionen, dachte ich. Immer mehr dämmert mir, wie sehr sich der gesell­schaft­liche Rahmen ver­schoben hat. Es ist mitt­ler­weile all­ge­mein­gül­tiges Verständnis, […]

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Geld­po­litik à la Sowjetunion

Dass wir uns bei der Geld­po­litik auf völlig neuem Terrain bewegen, ist bekannt. Ebenso, dass es nur die Folge der Fort­setzung einer Politik ist, die nunmehr seit dreißig Jahren kon­se­quent betrieben wird: die Mani­pu­lation der Zinsen und der Geld­ver­sorgung mit dem Ziel, Kapi­tal­märkte auf­zu­blähen und die Kon­junktur zu stützen. Kri­tiker gibt es reichlich. Doch selten […]

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Modern Money Theorie – die falsche Verheißung

Pro­fessor Huber, Ver­fechter der Voll­geld­ordnung dis­ku­tiert MMT auf dem Vollgeld-Blog. Inter­es­sante Betrachtung von MMT, wobei ich bei meiner Ein­schätzung bleibe, dass es sich um eine Scheindis­kussion handelt, geht es doch nur um die kon­se­quente Fort­setzung der Politik der letzten Jahr­zehnte bis zum (bit­teren) Ende. Doch nun zur Bespre­chung durch den Fachmann: „Die (…) Modern Money […]

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Tabu: Gebur­ten­kon­trolle statt Sozialstaatsversorgung

Öko­nomen können durchaus in poli­tische Minen­felder geraten. Gerade hier­zu­lande. Heute ver­suche ich (erneut), ohne Bles­suren durch­zu­kommen. Thema: Wenn wir bestimmte Geburten nicht hätten, wären nicht nur die Sozi­al­staats­kosten geringer, sondern auch die Kri­mi­na­lität. Hin­ter­grund ist eine (hier in Deutschland nie groß dis­ku­tierte) Ent­scheidung der US-Regierung unter Bill Clinton, allein­ste­henden Frauen nur bis zum zweiten Kind […]

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