Collage von Hanno Vollenweider

Warum die Deut­schen viel arbeiten, aber viel zu wenig davon haben

Wer sich fragt, warum die AfD in Umfragen nicht mehr von dem SPD-Desaster, der offen­sicht­lichen Krise des Par­tei­en­staates und der inhalt­lichen wie per­so­nellen Erschöpfung der Merkel-Ära Kapital schlägt, wird sicher mehrere Ant­worten finden. Ein Grund dafür dürfte aber sein, dass bislang noch nicht richtig und ent­schlossen ange­packt wurde, den im viel­fäl­tigen Berufs­leben ste­henden Lands­leuten wirksam zu ver­mitteln, wie und warum sie trotz harter Arbeit so wenig von dem wirt­schaft­lichen Erfolg eines Export­welt­meisters profitieren.
(Von Wolfgang Hübner)
Es liegen genug Erkennt­nisse vor, um diesen ver­nach­läs­sigten Teil der Volks­auf­klärung endlich in den Mit­tel­punkt zu stellen: Aus­ge­rechnet in dem als Sparer-Staat bekannten Deutschland hat nach einer reprä­sen­ta­tiven Umfrage im Auftrag der Direktbank ING Diba jeder vierte Bürger über­haupt keine Erspar­nisse. Das wird in Europa nur noch vom armen Rumänien unter­boten. Und das deutsche Durch­schnitts­ver­mögen von gut 60.000 Euro (Stand 2014) liegt nur wenig höher als in Polen, aber ist weit nied­riger als in Belgien, Italien, Frank­reich oder … Grie­chenland.
Selbst das kleine, indus­triearme Slo­wenien kann ein höheres Durch­schnitts­ver­mögen seiner Ein­wohner auf­weisen. Und mit nur 44 Prozent der Deut­schen, die Haus- oder Woh­nungs­ei­gen­tümer sind, ran­giert der Wirt­schafts­riese Deutschland an letzter Stelle in der EU. Derweil der Export deut­scher Pro­dukte 2017 noch einmal um 6,3 Prozent gegenüber 2016 anwuchs, stieg im gleichen Jahr 2017 der Real­lohn­index im Ver­gleich zum Vorjahr nur um 0,8 Prozent. All diese Zahlen und Infor­ma­tionen stammen nicht aus linken Quellen, sondern aus Ver­öf­fent­li­chungen des Wirt­schafts­teils der FAZ, die als Zen­tral­organ der Mäch­tigen und Besit­zenden klas­sen­kämp­fe­ri­scher Ten­denzen sehr unver­dächtig ist.
Die Kon­se­quenz aus diesen Fakten ist ein­deutig: Vielen Deut­schen geht es mate­riell längst nicht so gut, wie es ihnen gehen könnte. Das liegt an teil­weise extrem ungleicher Ver­teilung des erwirt­schaf­teten Reichtums, an der EU, der Glo­ba­li­sierung und manchem mehr, das hier zu schildern den Rahmen dieses Textes weit über­schreiten würde. So lange das für die staats­tra­gende Mit­tel­schicht keine akut bedroh­lichen Folgen hat, werden die ungleiche Ver­teilung und ihre Ursachen jedoch kein domi­nie­rendes Kon­flikt­thema in Deutschland sein.
Ganz anders ist die Situation bei den unge­heuren Kosten der soge­nannten „Flücht­lings­krise“. Denn diese Kosten werden nach Berech­nungen des Kieler Instituts für Welt­wirt­schaft in diesem wie jedem der fol­genden Jahre zwi­schen 25 und 55 Mil­li­arden Euro betragen, nach anderen Schät­zungen sogar noch mehr. Diese von der berufs­tä­tigen Bevöl­kerung erwirt­schaf­teten Summen kommen aber nicht denen zugute, die eine bessere Fami­li­en­un­ter­stützung, bessere Kin­der­me­dizin, bessere Alten­pflege und vieles mehr brauchen und auch bean­spruchen können, weil sie dafür Jahr­zehnte gear­beitet haben oder das immer noch tun. Sondern es kommt Fremden aus aller Welt sowie den kleinen und großen Pro­fi­teuren der Migra­ti­ons­in­dustrie zugute.
Es ist eine freche Lüge der Ver­ant­wort­lichen und Pro­pa­gan­disten der Merkel-Invasion, dass den­je­nigen, „die schon etwas länger hier leben“ (und Steuern bezahlen), keine Nach­teile wegen der hohen Kosten für die „Schutz­su­chenden“ ent­stünden. Denn selbst­ver­ständlich könnten die vielen Mil­li­arden, die an ein Heer mus­li­mi­scher und afri­ka­ni­scher Jung­männer ohne rea­lis­tische Bil­dungs- und Berufs­per­spektive ver­schwendet werden, für unzählige sinn­volle, nutz­brin­gende und schon längst über­fällige Inves­ti­tionen in Deutschland und für die Deut­schen ver­wendet werden.
Und selbst­ver­ständlich könnte für zehn Mil­li­arden Euro Hilfe in hei­mat­nahen Lagern von Flücht­lingen aus Kri­sen­re­gionen ein huma­nitär viel grö­ßerer posi­tiver Effekt erzielt werden als mit der wahn­witzig teuren Sub­ven­tio­nierung von soge­nannten „unbe­glei­teten Min­der­jäh­rigen“ oder Zweit­frauen samt Zweit­kindern syri­scher Patri­archen. Jeder, der sich ohne ideo­lo­gische Blo­ckaden im Hirn mit diesem Problem beschäftigt, kann nur zu diesem Ergebnis kommen.
Das Ergebnis der Koali­ti­ons­ver­hand­lungen zwi­schen Union und SPD beweist jedoch das Gegenteil: Auch künftig sollen Jahr für Jahr Hun­dert­tau­sende „Schutz­su­chende“ nach Deutschland strömen und hier mit Mul­ti­mil­li­ar­den­aufwand „inte­griert“ werden. Das ist zu ein­deutig eine Politik gegen die Mehrheit des Volkes, um das noch aus­führ­licher begründen zu müssen.
Doch das deutsche Volk ist sich zu großen Teilen der räu­be­ri­schen Feind­schaft seiner Regierung und der diese tra­genden Par­teien (Grüne inklusive) nicht oder nur unzu­rei­chend bewusst. Das lässt sich wohlfeil beklagen, was aber ebenso wenig zur Ver­än­derung bei­tragen wird wie gut­ge­meinte Auf­klärung über die Ideo­logen sowie die Ideo­logie der Umvolkung und gezielten Über­fremdung Deutsch­lands. Damit werden zwar durchaus immer mehr Men­schen erreicht und kri­tisch gegenüber den Ent­wick­lungen gemacht, die ja in den Städten und Groß­städten längst sinnlich immer mas­siver erfahrbar sind. Aus­rei­chend für den not­wen­digen Mas­sen­wi­der­stand ist das aller­dings nicht.
Um diesen zu mobi­li­sieren, bedarf es in einer so sehr von mate­ri­ellen Werten bestimmten und zusam­men­ge­hal­tenen Nation wie der deut­schen einer Volks­auf­klärung, die ohne falsche Skrupel die Men­schen mit den Fakten kon­fron­tiert, die ihnen die Kosten der „Barm­her­zigkeit“ der Regie­renden ebenso auf­zeigen wie alle die gesell­schaft­lichen und infra­struk­tu­rellen Defizite, die deshalb nicht beseitigt oder zumindest gemildert werden können. Und Steuer- und Sozi­al­ab­ga­ben­zahler sollen wissen, wie viel mehr Ein­kommen ihnen zur eigenen Ver­fügung stehen würden ohne die Zwangs­zah­lungen für inte­gra­ti­ons­un­fähige, oft genug auch inte­gra­ti­ons­un­willige Migranten sowie die Steu­er­ver­nich­tungs­vampire der Migrationsindustrie.
Die AfD wie die gesamte frei­heitlich-patrio­tische Bewegung in Deutschland sollte eine solche Kam­pagne nicht scheuen. Gewiss werden Par­teien, Ver­bände und Amts­kirchen einer solchen sachlich gut begrün­deten Kam­pagne „man­gelnde Mensch­lichkeit“, „Sozia­le­go­ismus“ oder was auch immer an fins­teren Motiven unter­stellen. Doch das kann und muss igno­riert werden. Denn es geht darum, viele Mil­lionen darüber auf­zu­klären, welcher staats­kri­mi­nelle Miss­brauch mit ihrem hart erar­bei­teten Steu­ergeld getrieben wird und wer das ver­ant­wortet. Diese Ver­ant­wort­lichen haben begründete Angst vor solch einer gut vor­be­rei­teten und ebenso durch­ge­führten Auf­klä­rungs­kam­pagne. Es wird deshalb höchste Zeit, ihnen noch viel mehr Angst einzujagen.
 


Quelle: PI-NEWS - Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vor­nehmlich zu den Themen Links­fa­schismus, Isla­mi­sierung Deutsch­lands und Mei­nungs­freiheit. Der lang­jährige Stadt­ver­ordnete und Frak­ti­ons­vor­sit­zende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frank­furter Römer nieder. Der 71-jährige lei­den­schaft­liche Rad­fahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.